Bonuskapitel

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Fröhliche Weihnachten!
Wir hoffen, das der Weihnachtsmann euch allen schöne und vor allem viele Geschenke gebracht hat! Jetzt ist es wirklich so weit, dass wir das aller letzte Kapitel hochladen und diese Geschichte beenden. Wir können es kaum glauben und doch ist es Wirklichkeit. Genießt die Feiertage und entspannt euch ein bisschen, während ihr dieses letzte Kapitel lest. Zeitlich spielt es nach dem Epilog und soll nochmal einen schönen Abschluss geben, damit ihr noch erfahrt, wie das glückliche Leben unserer Helden...naja, der Bekloppten, im Erebor so verläuft. Also chillt euch auf euer Sofa, euer Bett oder wo auch immer hin und genießt es!
Viel Spaß!
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Franzi POV:

„Kannst du uns eine Geschichte erzählen?", fragte mich die kleine Zwergin, die vor mir saß und mit ihren großen, blauen Augen bittend ansah. Ich blickte zu Lea, die schwach grinste und fragte: „Welche wollt ihr denn hören?"
„Eine Gesichte über einen kleinen Hobbit und vier Mädchen, die in die weite Welt raus ziehen, um den Erebor zu retten?", fragte Lele und ihre Augen funkelten belustigt. Diese Geschichte hatten wir schon so oft erzählt, doch die Kinder wollten sie immer wieder hören. Niemand konnte genug bekommen von den Abenteuern der vier Mädchen und des kleinen Hobbits. Ja, jeder erzählte die Geschichte ein bisschen anders, aber am Ende wollten alle den Kampf hören und was den anging, waren wir uns eigentlich ziemlich einig...eigentlich.

„Eine Weihnachtsgeschichte!", rief ein kleiner Zwergenjunge weiter rechts und alle stimmten freudig ein.
„Fällt dir spontan eine ein?", fragte ich und blickte erneut zu meiner Freundin, die gelassen mit den Schultern zuckte und antwortete: „Eigentlich gibt es nur eine Weihnachtsgeschichte, die es wert ist erzählt zu werden."
Ich lächelte beim Gedanken daran und stimmte ihr mit einem Nicken zu.
„Du musst aber erzählen, Franzi.", meinte Lea, griff nach ihrem Tee und pustete leicht.
„Hm, wo fange ich da wohl am besten an?", überlegte ich laut, schnippte dann mit den Fingern und rief: „Oh ja, ich weiß."
Ich hob die kleine Zwergin auf meinen Schoß, die freudig lachte und begann dann zu erzählen.

*

Es war noch ruhig im Berg gewesen, als ich aufgestanden war und zum ersten Mal seit langem hatte ich das Gefühl gehabt, ich könnte meinen eigenen Herzschlag hören, statt des Hämmerns und Klopfens der Bergarbeiter tief unten in den Minen. Heute war der 24. Dezember und über Nacht hatte es geschneit und die ganze Welt war in eine weiße Decke gehüllt worden. Mein Atem wurde in der kalten Luft sichtbar und ich konnte spüren, wie meine Wangen rot wurden. Für meine Hände und Ohren trug ich Handschuhe und eine Mütze, doch ich konnte mich ja nicht vollständig einpacken, dann würde ich ja nichts mehr sehen. Ich hatte mich auf den Weg gemacht nach Thal, wo bereits so früh am Morgen Handel betrieben wurde und man, wenn man Glück hatte ganz besondere Spezialitäten bekam. Fili und ich hatten uns in den letzten Jahren angewöhnt die Weihnachtszeit immer mit einem ausgedehnten Frühstück zu beginnen und da er gestern noch lange gearbeitet hatte, war ich heute morgen früh aufgestanden,  um alles vorzubereiten. Ich hatte noch in Kaleas und Alarics Zimmer geguckt, aber auch die Beiden hatten noch fest geschlafen. Kalea hatte ihr übergroßes Warg Kuscheltier an sich gedrückt und leise vor sich hingeschnarcht, während Alaric in seinem Babybett lag und sich, mit einer seiner kleinen Hände, an seinem Teddy festhielt. Ich hatte lächeln müssen, als ich die Beiden gesehen hatte, denn irgendwie waren sie für mich immer noch ein Stück eines Wunders, das ich hatte erleben dürfen.

Dieses Leben hier, war das Beste, was mir passieren konnte und meine Liebe zu Fili wuchs mit jedem Tag, doch manchmal vermisste ich mein Zuhause und meine Eltern. Ich hätte ihnen gern ihre Enkelkinder vorgestellt und zugesehen, wie mein Vater mit Kalea spielt, während meine Mutter Alaric in der Küche mit irgendeinem selbstgemachte Brei fütterte. Immer, wenn ich an sie dachte, seufzte ich leise, dann nahm Fili mich in den Arm, küsste mich und drückte mich ganz fest. Niemand wusste, was passieren würde, wenn wir hier starben. Bei unserer ersten Reise hierher und der darauffolgenden Rückreise, waren gerade Mal wenige Minuten in unserer Welt vergangen, bis wir wieder aufgetaucht waren. Lea und ich hatten darüber schon ein paar Mal geredet, doch wir waren schlussendlich zu keinem richtigen Ergebnis gekommen. Daraufhin hatten wir Gandalf gefragt, doch der hatte einen auf Unwissender getan und nicht geantwortet. Ein weiteres Rätsel, dass sich auf Leles und meiner langen Reise aufgetan hatte. Eines, was irgendwie jeden beschäftigte: Was kam nach dem Tod?

Zwei Bekloppte im EreborGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt