Hallo, ihr Nudeln!
So, wir können es selbst gar nicht glauben, aber das hier scheint wohl das Ende einer langen Reise zu sein. Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Wir haben uns immer über jeden einzelnen Stern und jedes Kommentar gefreut, das ihr sowohl bei unserem ersten Teil, als auch hier geschrieben habt. Wir hatten sehr viel Spaß daran, noch einmal in die verrückte Welt von Lea und Franzi eintauchen zu können und mit ihnen zusammen das neue Leben im Erebor zu entdecken. Aber da es uns sehr schwer fällt unsere Story, die wir seit 5 Jahren schreiben, loszulassen, gibt es noch zwei weihnachtliche Bonuskapitel für euch :)
Danke, dass ihr dabei wart!
LG
Die zwei Bekloppten
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Epilog
Lea POV:
Kili hielt sich unauffällig die Ohren zu, als die Musik einsetzte. Dara neben ihm warf ihm einen strengen Blick zu und er zuckte entschuldigend mit den Schultern, bevor er ihr etwas zu flüsterte.
Auch wenn die Zwerge sich mittlerweile damit abgefunden hatten, dass Franzi und ich Freundinnen hatten, die mit Elben zusammen lebten, dieses komische Rumgedudel mochten sie trotzdem nicht. Und wenn ich ehrlich war... ich genauso wenig. Auch Thorin und Fili verzogen kurz das Gesicht und ich musste mir ein Lachen verkneifen.
„Das ist schrecklich...", murmelte Dwalin, der mir gegenüber saß.
„Das Einzige, was hier schrecklich ist, ist diese bescheuerte Krone", entgegnete ich und zog mir das goldene Teil mit den silbernen Verzierungen vom Kopf. Der Druck verschwand und ich fühlte mich gleich ein wenig besser.
„Und Drago, wirf nicht die ganze Zeit mit dem Essen!", befahl ich meinem Sohn, der auf meinem Schoß vor sich hin brabbelte und versuchte jeden Elben, der vorbeikam, mit Salat und anderem Grünzeug, das er nicht essen wollte, abzuwerfen.
„Das guckt er sich immer alles nur von dir ab, Thorin", sagte ich genervt und versuchte ihm eine Tomate aus den kleinen Patschehänden zu nehmen. Sie war schon ganz zermatscht und eklig, sodass ich mir die Finger an einer Serviette abwischen musste, nachdem ich sie auf meinen Teller befördert hatte.
„Komm, gib ihn mir mal", sagte der Zwergenkönig mit einem entschuldigendem Blick und kaum war unser Sohn in seinen Armen, wurde er ruhig und guckte seinen Vater aus großen, stahlblauen Augen an. Keine Ahnung, wie Thorin das immer schaffte.
„Ou, die Hochzeitstorte kommt!", rief Franzi aus und ich blickte über den Tisch zu ihr. Sie hatte sofort Bomburs volle Aufmerksamkeit, der nur darauf gewartet hatte.
Zwischen Franzi und Fili saß ihre Tochter Kalea, die mit großen Augen das Geschehen verfolgte. Fili neben ihr hatte den kleinen Alaric in seinen Armen, der seelenruhig schlief. Sie sollten es lieber noch genießen, solange er noch so mini klein war.
Franzi und Fili sahen immer noch so verliebt aus, wie am ersten Tag. Aber ich wusste aus eigener Erfahrung, dass die Kindererziehung manchmal so anstrengend war, dass auch sie sich in die Haare kriegten.
Die beiden hatten letztens einen ziemlichen Streit gehabt, wobei es darum ging, ob das Baby mit den dunklen Haaren nun auf der rechten oder linken Seite einen geflochtenen Zopf tragen sollte. Ja, ein bisschen sinnlos, wenn ihr mich fragt. Alles endete dann damit, dass Fili mit den Nerven am Ende zu seinem Bruder Kili flüchtete und Franzi rumbrüllte und ihm eine Vase hinterher warf. Schließlich musste ich mir das Ganze anhören und meine Freundin wieder beruhigen.
Aber so richtig viel Zeit hatte ich für sie leider nicht gehabt. Da Drago jetzt tagsüber in den Zwergenkindergarten ging, hatte ich wieder mehr Aufgaben, die ich als Königin alle erledigen musste. Sie waren mal mehr, mal weniger spannend und manchmal fragte ich mich, wieso ich mir das alles eigentlich antat. Aber so war das eben, wenn man die Frau vom König war.
Von Emmi hörten wir eher selten etwas, da sie die ganze Zeit mit Legolas durchs Land zog, doch heute hatten auch sie es mal nach Bruchtal geschafft. Schließlich war heute ja ein ganz besonderer Tag.
Denn Anne und Elladan hatten es endlich mal geschafft zu heiraten. Das wollten sie ja schon seit der Schlacht um den Erebor machen und seitdem war einige Zeit vergangen. Doch immer wieder war etwas dazwischen gekommen und die Hochzeit musste um die drei mal verschoben werden.
Anne hatte mittlerweile Zwillinge bekommen, die genauso aussahen wie ihr Vater in klein mit leicht asiatisch angehauchten Gesichtszügen. Sie waren... naja, sagen wir mal sehr aktiv und Anne hatte alle Hände voll zu tun sie irgendwie im Zaum zu halten. Wenn Elladan und Elrohir damals auch so gewesen waren, wusste ich, wieso Elrond mittlerweile nichts mehr aus der Ruhe bringen konnte.
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Zwei Bekloppte im Erebor
Fanfiction(Fortsetzung von Vier Bekloppte in Mittelerde) Das Leben im Erebor kann echt langweilig sein. Nach der große Reise versuchen Franzi und Lea sich bei den Zwergen mit ein paar Schwierigkeiten einzuleben. Dabei sind mehr oder weniger große Katastrophe...
