Hey, Leute! Nach einer kleinen Pause, weil wir im Urlaub waren, gehts jetzt mit einem neuen Kapi für euch weiter. Es ist schon eine Weile her, seit es fertig geschrieben wurde, aber irgendwie passt es zu der jetzigen Situation ganz gut... Corona und so. Naja, wir hoffen, ihr seid gesund und freut euch auf das neue Kapitel!
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9. Kranksein ist scheiße!
Franzi POV:
Ich hasse es krank zu sein. Die Nase läuft, man hustet Schleim und gefühlt sein ganzes Leben aus seinem Körper und man hat gerade mal genug Kraft zum Essen oder um ins Badezimmer und zurück zu kommen.
Nach dem Durinstag hatte mein Körper einfach aufgegeben und ich lag mit der schlimmsten Grippe im Bett, die ich je erlebt hatte. Oin meinte, es läge am Wetter, meiner Überarbeitung und sowieso an allem. Ich solle mir in Zukunft überlegen, was die wichtigen und was die unwichtigen Aufgaben wären, denn so würde es nicht weitergehen. Ich hatte daraufhin nur genickt und mich tiefer in meinem Bett eingekuschelt. Thorin hatte Lea verboten mich zu besuchen, damit sie nicht auch krank wurde, Fili und Dís mussten arbeiten und so verbrachte ich die meiste Zeit allein mit meinen Büchern. Das einzige, das mich davor bewahrte völlig durchzudrehen, waren die Nachrichten, die ich mit Lea schrieb und in denen sie mir ganz genau vom ihrem Tag im Erebor berichtete.
Abends brachte mir Fili neue Bücher, Oin mir meine Medizin und ab und zu kam ein Bote mit einem ellenlangen Text von Bard, in dem er mich um Hilfe bat oder einfach schrieb, was Thorin heute wieder versucht hatte in einen der Verträge zu schmuggeln. Trotz allem machte sich Bard ziemlich gut als König und hatte bald den Dreh raus, wie er alle Aufgaben unter einen Hut bekam. Danach wurden die Briefe seltener.
Selbst Günther hielt sich von mir fern, denn er mochte den Geruch von Krankheit nicht, doch manchmal stand in Leas Briefen, dass er wieder ein Stück gewachsen war. Selbst Ric war noch nicht wieder angekommen, obwohl er bereits seit fast zwei Wochen weg war. Filis Reise hatte damals nur wenige Tage gedauert, aber Balin war der Ansicht, dass er bestimmt bald wieder da sein würde. Als Mensch in meinem Zwergenkloster müsste man halt erstmal die Zwerge und dann Mahal von sich überzeugen.
Niemand hatte gedacht, dass ich so lange krank sein würde, doch Oin sagte immer wieder: Es muss erst schlimmer werden, bevor es besser wird!
Tja, nur hörte ich das bereits schon seit ein paar Tagen und noch immer schien keine Besserung in Sicht.
Heute war der schlimmste Tag von allen...jedenfalls dachte ich das. Ich hatte Kopfschmerzen, keine Stimme, tränende und brennende Augen, meine Nase war so zu, dass ich kaum atmen konnte und immer wieder schlief ich aus Erschöpfung ein. Ich schaffte es kaum noch etwas zu mir zu nehmen und der Einzige, der jetzt noch mein Schlafzimmer betreten durfte war der Heilerzwerg.
Heute Morgen hatte er gemeint, dass ich jetzt auch Fieber dazu bekommen hätte und seitdem verflog die Zeit, ohne das ich es merkte. Immer wieder wachte ich auf und vernahm einzelne Stimmen vor meiner Zimmertür, die sich laut unterhielten. Die deutlichste Stimme von allen war die von Fili, denn er schien zu brüllen.
„Du musst doch was machen können...sie darf nicht...", seine Worte verschwammen und gingen ineinander über, so dass ich ihn nicht mehr verstehen konnte. Ich glitt in eine Dunkelheit, aus der es nur schwer zu entkommen galt, nur manchmal kam ich an die Oberfläche.
Ich erinnere mich an die nächsten Tage nur in Bruchteilen, wie zum Beispiel dem Geschmack einer warmen Suppe auf meiner Zunge oder dem Gefühl eines kühlen Lappens auf meiner Stirn. Die deutlichste Erinnerung aber war eine an Fili, wie er mit Tränen in den Augen an meinem Bettrand saß und meine Hand hielt. Als er merkte, dass ich ihn anblickte, strich er mir vorsichtig eine Haarsträhne aus der Stirn.
„Hey", murmelte er leise. Ich versuchte ihm zu antworten, doch meine Zunge war schwer wie Blei und vermochte nicht eine einzige Silbe zu formen. Er wirkte dünner und müder als sonst, seine Haare waren ungemacht und sein Hemd sah aus, als hätte er es schon eine ganze Weile an.
„Du musst gesund werden, okay? Bitte, ich schaffe das hier alles nicht ohne dich. Ich brauche dich. Ich liebe dich!", flüsterte er. Ich versuchte ihm ein weiteres mal zu sagen, dass ich ihn auch liebte, doch es ging nicht.
„Verlass mich nicht.", murmelte er und schon rutschte ich wieder ab.
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Zwei Bekloppte im Erebor
Fanfiction(Fortsetzung von Vier Bekloppte in Mittelerde) Das Leben im Erebor kann echt langweilig sein. Nach der große Reise versuchen Franzi und Lea sich bei den Zwergen mit ein paar Schwierigkeiten einzuleben. Dabei sind mehr oder weniger große Katastrophe...
