Frohe Weihnachten!!! *mit Konfetti schmeiß*
Wir hoffen, dass ihr trotz allem ein schönes Fest habt und heute Abend mit eurer Familie zusammen feiern könnt. Wie versprochen, ist hier das erste Bonuskapitel für euch. Dieses Kapitel spielt sich zeitlich vor dem Epilog ab. Morgen kommt dann das zweite und letzte und dann müssen wir uns wohl wirklich von dieser Geschichte verabschieden...
Aber jetzt genießt unser Weihnachtsgeschenk an euch, nehmt euch Plätzchen, Lebkuchen oder was auch immer ihr gerade da habt, macht es euch gemütlich und fangt an zu lesen.
Viel Spaß!
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Lea POV:
Eine kleine Schneeflocke tanzte in der Luft, wurde von dem kalten Wind herum gewirbelt und landete schließlich sanft auf dem steinigen Fenstersims. Mein warmer Atem ließ die Fensterscheibe ein wenig beschlagen, als ich versuchte eine weitere Schneeflocke zu verfolgen, die den Sims um ein paar Zentimeter verfehlt hatte und nun weiter nach unten trudelte. Doch dann verschwand sie hinter einem Fels und ich konnte sie nicht weiter beobachten. Es war ein klarer Vormittag gewesen, doch jetzt fielen wieder die ersten Schneekristalle vom Himmel und legten sich zu der weißen Schneedecke, die den Erebor in ein glitzerndes Wunderland verwandelt hatte.
Ich liebte den Winter hier in Mittelerde. Auch wenn es für Viele eine harte Zeit bedeutete, spürte ich trotzdem immer die Magie, die diese Jahreszeit mit sich brachte und seit Franzi und ich Weihnachten bei den Zwergen eingeführt hatten, hatte sich das nur noch verstärkt. Es war kurz vor Heiligabend und man merkte deutlich die fröhliche Stimmung, die in der Luft lag. In einigen Gängen des Erebors duftete es herrlich nach gebackenen Plätzchen und Lebkuchen. Überall wurde geschmückt, Familien schlossen sich zusammen, um zu singen und sich Geschichten über Weihnachtszauber zu erzählen, Kinder spielten im Schnee und sogar die griesgrämigsten Zwerge schienen ausnahmsweise mal milde gestimmt zu sein. Und was eine meiner liebsten Traditionen war, sobald es dunkel wurde, stellte jeder Kerzen an den Fenstern und vor ihren Türen auf, die die Nacht erhellten und ihr warmes Licht im ganzen Berg verbreiteten. Außerdem mochte ich dieses Gefühl, wenn man nach einem kalten Schneespaziergang wieder ins Warme trat, sich gemeinsam mit seinen Liebsten gemütlich vor dem Kamin in eine Decke einwickeln und Tee oder Kakao schlürfen konnte. Die Vorweihnachtszeit war für mich immer etwas ganz Besonderes gewesen.
Ein Quietschen hinter mir riss mich aus meinen Gedanken und ich wandte mich vom Fenster ab.
Mein Sohn saß vergnügt auf dem Boden und beschäftigte sich jetzt schon seit einer Weile mit ein paar Holzklötzen, die ich ihm gegeben hatte. Immer wieder schlug er zwei davon gegeneinander, wunderte sich dann über das tolle Geräusch und brabbelte dabei unverständlich vor sich hin.
Drago war jetzt fünfzehn Monate alt und fing langsam an selbständig zu laufen. Manchmal brauchte er noch eine Hand, damit er nicht das Gleichgewicht verlor, aber er war ziemlich aktiv und erkundete neugierig seine Welt. Dabei hatte er meistens ein freudiges Lächeln auf den Lippen und der schlechte Traum vom Mittagsschlaf schien er schon längst wieder vergessen zu haben. Ich hätte ihn stundenlang bei seinem Spiel beobachten können, aber ich wusste, dass ich ihn langsam fertig für draußen machen musste. Thorin und ich hatten uns mit Franzi, Fili und ihrer Tochter Kalea am Nordtor verabredet. Wir wollten zusammen einen kleinen Ausflug machen und einen Weihnachtsbaum für unsere Wohnzimmer aussuchen.
Also lief ich zu Drago und kniete mich ein paar Meter weit weg vor ihm hin. Er sah mich mit großen blauen Augen fragend an und streckte seine kurzen Arme nach mir aus.
„Ma-ma", sagte er und ich erwiderte die Geste, um ihn zu mir zu locken.
„Na komm", munterte ich ihn auf und Drago ließ sich nach nach vorne auf alle Viere kippen. Dann krabbelte er auf mich zu. Als er bei mir ankam, nahm ich ihn hoch und richtete mich auf. Seine kleine
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Zwei Bekloppte im Erebor
Fanfic(Fortsetzung von Vier Bekloppte in Mittelerde) Das Leben im Erebor kann echt langweilig sein. Nach der große Reise versuchen Franzi und Lea sich bei den Zwergen mit ein paar Schwierigkeiten einzuleben. Dabei sind mehr oder weniger große Katastrophe...
