Eine etwas andere Shoppingtour

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Hallo, ihr Nudeln! Wir haben gesehen, dass ihr euch so über das erste Kapi gefreut habt. Das fanden wir so cool, weshalb heute das nächste Kapitel kommt! Das Moodboard von Leas Charakter ist wieder von @Mandalorian_General

Viel Spaß beim Lesen und wir freuen uns immer über Rückmeldung!

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2. Eine etwas andere Shoppingtour

Lea POV:

Wir trampelten die Treppe zu Bards krassem, neuen Haus hoch und ich räusperte mich.
„Baaard! Wir sind wieder daaa!", flötete Franzi gut gelaunt und von drinnen ertönte ein Poltern. Wahrscheinlich war der König von Thal gerade vom Stuhl gefallen.
Ich legte mein Ohr an die hell gestrichene Haustür, die mit edlen Mustern verziert war, und hörte gerade noch so, wie jemand flüsterte: „Sag ihnen, ich bin nicht da!"
Franzi wollte gerade wieder an die Tür hämmern, als sie aufging und ich fast auf Bain geflogen wäre, wenn ich nicht vorher noch schnell einen Schritt zurück gemacht hätte.
„Wollt ihr zu meinem Vater? Der ist gerade außer Haus", erklärte Bain schnell und machte wieder Anstalten, die Tür vor unseren Nasen zuzumachen. Ich stellte schnell einen Fuß dazwischen, was höllisch weh tat, aber egal, in den ganzen Filmen machten die das auch immer. Ich verzog kurz das Gesicht.
„Ähm...nicht so schnell", meinte ich und Bard's Sohn hielt inne.
Das nutzte Franzi, drückte die Tür wieder auf und trat einfach ins Haus ein.
„Wir wissen, dass du hier bist", rief meine Freundin und lief in eine Art Wohnzimmer. Das neue Haus vom König von Thal war ein Schloss im Gegensatz zu dem früheren Holzschuppen, indem die Familie gelebt hatte. Es ging über mehrere Etagen und war voller wertvoller Dinge. Es gab jetzt sogar Bedienstete und das Plumpsklo hatte sich in ein edles Badezimmer verwandelt. Ich klopfte Bain freundschaftlich auf die Schulter und folgte Franzi dann schnell.

Bard saß an einem Schreibtisch, der voll gemüllt mit Pergamenten und Büchern war und sah etwas zerknirscht aus, als er uns erblickte. Er trug ein dunkelgraues Gewand aus Seide und eine silberne kompliziert geschwungene Krone, die mit roten Edelsteinen besetzt war. Sie stammte aus der königlichen Schmiede im Erebor und war ein Geschenk von dem Zwergenvolk als Zeichen des Bündnisses zwischen Thal und Erebor. Doch im Moment hing sie etwas schief auf seinem Kopf.
„Ah, da ist unser bester Freund ja!", grinste ich und er log: „Ich bin gerade erst wiedergekommen!"
Wir sahen ihn mit einem Ist-schon-klar-Blick an und ließen uns dann ganz Omma-Like auf zwei Sesseln nieder.
„Also, Bard. Uns ist stinklangweilig und Thorin hat uns aus dem Erebor geschmissen. Deshalb sind wir jetzt hier und du musst uns bespaßen", erklärte Franzi ganz ernst, als würde sie gerade ein Vertrag abschließen und ich nickte zustimmend.
„Wo sind eigentlich Tilda und Sigrid?", fragte ich und sah mich um.
„Auf dem Markt", antwortete jetzt Bain, der ebenfalls ins Zimmer gekommen war.
„Cool. Dann gehen wir jetzt dahin", änderte Franzi unseren Plan und stand auf. Bard wurde ganz blass und stammelte irgendetwas. Er wusste, dass das nicht gut enden konnte.

„Tschüssi, Bard! Mach schön weiter mit deinen königlichen Aufgaben", rief ich noch und dann verließen wir das Haus wieder. Das war zugegeben ein etwas kurzer Besuch gewesen, aber hier war ja eh nichts los. Ganz offensichtlich hatte Bard im Moment auch keinen Bock auf uns.
„Okay, wo müssen wir jetzt lang?"
Ich drehte mich einmal im Kreis und zeigte dann nach rechts, während Franzi den linken Weg einschlug.
„Gehen wir geradeaus?", schlug ich als Kompromiss vor und dann latschten wir gefühlte zehn Stunden durch Thal und suchten diesen komischen Markt. Irgendwann fingen wir an, irgendwelche besoffene Odachlosen nach dem Weg zu fragen und jeder sagte etwas anderes. Dazu wollten sie jedes Mal eine Goldmünze haben, wenn sie Auskunft geben sollten und einige Zeit später hatten wir die Hälfte des Geldes ausgegeben, waren aber trotzdem kein Stück schlauer, als vorher.

Zwei Bekloppte im EreborGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt