Unsere Geschichte

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Hi Leute, wir sind wieder da und zwar mit einem neuen Kapitel. Tut uns echt leid, dass es so lange gedauert hat, doch die Uni hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen und wir arbeiten nebenher auch noch an anderen Storys, die hier bald erscheinen könnten. Für diese Geschichte können ihr euch jedoch versprechen, dass sie noch dieses Jahr zu Ende gehen wird. So viel fehlt nicht mehr, aber wir haben uns auch ein kleines Special überlegt, auf das ihr euch freuen dürft. Tja, aber jetzt gehts hier erstmal weiter. Viel Spaß!
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15. Unsere Geschichte

Franzi POV:

Zwei Jahre. Es war jetzt zwei Jahre her, seit wir den Krieg gewonnen und eine Heimat im Erebor gefunden hatten. Ich konnte es eigentlich kaum glauben und immer noch wachte ich manchmal morgens auf und wunderte mich, wo ich mich eigentlich befand, doch es war alles Wirklichkeit. Die Hochzeit und Leas darauffolgende Krönung waren jetzt schon wieder eine Weile her und endlich schien alles wieder normal zu sein. Alle hatten sich mehr oder weniger damit abgefunden, dass nun ein Mensch auf dem Thron saß und auch wenn Lele es am Anfang ziemlich schwer gefallen war in die ganzen Regierungsgeschäfte einzusteigen und ihre Rolle zu erfüllen, wurde sie immer besser darin und die letzte Feier war sogar ein voller Erfolg gewesen. Unglaublich, wenn man bedachte, dass wir vor einer Weile einfach nur vier Mädchen gewesen waren, die zusammen mit einem Haufen Zwerge auf eine lange Reise gegangen waren, um einen einsamen Berg zurückzuerobern. Wir waren unerfahren und irgendwie noch sehr jung gewesen, doch heute war das anders.

Ich lächelte beim Gedanken an unsere jüngeren Ichs und drehte meine Teetasse in den Händen. Es war noch verdammt früh und noch nicht mal Fili war wach, wobei er eigentlich immer vor mir aufstand, um sich noch vor Sonnenaufgang mit Thorin zu treffen. Doch heute Morgen war mir ziemlich seltsam gewesen und ich hatte es gerade noch so ins Bad geschafft, bevor ich mich hatte übergeben müssen. Irgendwas von dem gestrigen Abendessen hatte ich nicht vertragen und jetzt saß ich mit einem Kamillentee auf unserem Sofa und beruhigte meinen angeschlagenen Magen. So langsam wurde es draußen wieder kälter und ich hatte den Kamin angemacht und mir ein paar dicke Socken angezogen, damit mir nicht kalt wurde. Thorin wollte heute irgendeine Rede halten über die Abenteuer, die wir erlebt hatten und ein Denkmal enthüllen, für all die Gefallenen im Kampf gegen den weißen Ork.

Ich seufzte und stellte meine Tasse auf den Tisch. Kamillentee war nicht gerade mein Lieblingstee und ich trank ihn auch wirklich nur, wenn es meinem Magen überhaupt nicht gut ging. Heute war so ein Tag, doch irgendwie wirkte der Tee nur langsam, während er sonst eigentlich schneller meinen Magen beruhigte. Ich streckte mich auf der Couch aus und deckte mich mit einer der Decken zu, denn eigentlich war ich immer noch unglaublich müde und brauchte bestimmt noch Mal drei bis vier Stunden Schlaf. Leider stellte sich der Schlaf nicht ein und irgendwann hörte ich schwere Schritte und dann spürte ich eine warme Hand auf meiner Schulter.

„Guten Morgen.", murmelte eine raue Stimme und ich öffnete die Augen und blickte zu Fili. Seine Haare waren noch etwas durcheinander und er trug noch seine Schlafsachen. Er hockte neben dem Sofa, auf dem ich lag und auch wenn er sonst sehr verschlafen wirkte, waren seine Augen hell und wach und ich konnte die Sorge in ihnen erkennen.
„Ist alles okay?", fragte er und strich mir sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Du hast laut geschnarcht, deswegen konnte ich nicht mehr schlafen.", antwortete ich und gähnte leicht.
„Ich hab geschnarcht?", fragte Fili gespielt empört, doch ich konnte das Lachen in seiner Stimme hören.
„Es war fast so schlimm, wie die Minen am Nachmittag.", erwiderte ich und jetzt lachte mein Ehemann wirklich. Am Nachmittag war es in den Minen kaum zum Aushalten, man konnte sein eigenes Wort nicht mehr verstehen und es fühlte sich manchmal an, als wäre man auf einem Heavy Metal Konzert.
„Okay, dann kann ich verstehen, dass du gegangen bist. Wenn ich wirklich so laut war, dann kann man wirklich nicht schlafen und du musstest dich retten.", sagte Fili und ich lächelte leicht.
„Givashel, was war wirklich?", fragte er nach einer kurzen Pause und ich hörte die Besorgnis in seiner Stimme. Nachdem ich so schlimm krank gewesen war, reagierte er immer sehr schnell, wenn ich auch nur einmal nieste.
„Mir war heute morgen schlecht.", murmelte ich.
„Dir war schlecht? War der Fisch gestern etwa nicht mehr gut?", fragte Fili und ich nickte leicht.
„Dann machst du heute am besten einen Tag Pause und dann sehen wir morgen mal weiter. Ich werde Oin holen lassen und dann legst du dich einfach wieder ins Bett.", fuhr er fort und wollte aufstehen, doch ich griff nach seinem Arm und hielt ihn auf.
„Beruhig dich, bitte. Es geht mir bereits besser und ich hab Dís versprochen ihr heute in der Küche zu helfen.", meinte ich und Fili legte zweifelnd seine Stirn in Falten. Wie zum Beweis stand ich auf und blickte ihm starr in die Augen. Dass mir dabei schummrig wurde und ich eigentlich Glück hatte, weil ich mich immer noch an ihm fest hielt und nicht umfiel, merkte Fili nicht.
„Okay, aber nur, wenn du trotzdem noch mal zu Oin gehst und er dir etwas für deinen Magen gibt.", erwiderte Fili streng und ich nickte zustimmend.

Zwei Bekloppte im EreborGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt