Die nächsten Tage bis Weihnachten waren bei mir wirklich stressig. Ich versuchte so viele Personen wie möglich zu treffen.
So standen beispielsweise Dominik und Marlon am Sonntag, für mich überraschend, zum Frühstück in unserer Küche. Anscheinend hatten beide dad mit meinen Eltern abgesprochen und so startete mein erster Morgen in Deutschland mit einem gemütlichen Brunch. Das war doch ein guter Start. Beim Brunch erzählten hauptsächlich Dome und Marlon, da meine Familie meine Geschichten schon kannte und sie doch wissen wollten, wie es meinen besten Freunden so erging, hatten Sie die beiden nur flüchtig mal auf der Straße getroffen. So erzählte Dominik also von seinem Architektur Studium und wie der Start für ihn war. Ich wäre mit dem Studium komplett überfordert, er erzählte, wie er am Computer in Programmen Wohnungen oder Häuser plant, auch dass er mit Modelliermasse Modelle erstellen sollte. Das war gar nichts für mich, aber umso mehr freute es mich, dass er daran so Spaß hatte. Marlon erzählte indes von seinem Lehramtsstudium und dass er bisher nur Vorlesungen hatte und noch keine große Prüfung anstand, aber auch das sollte sich Anfang des Jahres ändern, wenn die Prüfungsphase kommt. Generell, hatten wir ähnliche Zeiten, zu denen wir unsere Klausuren schreiben würden, was mich freute, denn so konnten mich beide eventuell dann mal in London besuchen. Aber wir wollten noch nichts genaues festlegen.
Nachdem Brunch, machte ich mich schnell fertig und wir drei machten uns auf dem Weg in die Innenstadt. Wollten wir uns da einen Kaffee trinken und übern Weihnachtsmarkt laufen und einfach gemeinsam die Zeit genießen. Auf dem Weg dahin erzählte ich den beiden alles über mein neues Leben in England und auch, dass ich Lando gefunden hatte. Beide fragten mich natürlich über ihn aus, und wie ich ihn kennengelernt hatte und allem. Bereitwillig erzählte ich ihnen, wie alles zu stande kam und erwähnte dann auch am Ende, dass er nach Weihnachten hierher kommen würde. „Kommt ihr dann gemeinsam zur Silvesterparty?" fragte Marlon. „Klar, was sollen wir sonst machen. Wir machen ja alles, wie sonst auch" sagte ich. Wir hatten mit ein paar Freunden von meinen Eltern und mir eine Tradition, dass wir immer einen Saal buchten, wo wir mit vielen Menschen zusammen ins Neue Jahr feierten, und genau dahin würde ich Lando mitnehmen und er würde meine Freunde und Familie kennenlernen. „Sehr gut, ich freu mich schon ihn kennenzulernen" antwortete Marlon. „Ohja, ich auch. Und wir können ihm dann auch auf den Zahn fühlen" sagte Dominik. „Gute Idee" stimmte Marlon zu. „Jungs, das müsst ihr nicht. Seit einfach nett zu ihm und nicht irgendwie komisch" versuchte ich die beiden von ihrem Plan abzuhalten. „Sophie, wir können ja nicht mehr in London auf sich acht geben, also müssen wir prüfen, ob er das kann" meinte Dominik. In der Hinsicht, waren die beiden wie Brüder, die immer nur wollten, dass mir nichts passierte. Das war wirklich toll, da es einem schon vor so manch aufdringlichen Männern bewahrt hatte. „Ok.. aber bitte nicht zu sehr. Ich möchte nicht, dass er von euch abgeschreckt wird" sagte ich. „Ach du kennst uns doch" sagte Marlon. „Ja und genau das macht mir sorgen" antwortet ich und schlug ihm leicht auf den Oberarm. Daraufhin fielen wir in ein leichtes lachen.
In der Stadt angekommen schlenderten wir etwas durch die Gassen und ich konnte auf dem Weihnachtsmarkt noch ein paar Kleinigkeiten für meine Familie zu Weihnachten kaufen. Ich hatte in London nur ein paar Weihnachtsgeschenke geholt und wollte den Rest jetzt die Tage holen, oder Sie würden per Lieferung bei uns ankommen. Nachdem ich meine Besorgungen geholt hatte und Beratend den beiden Herren beiseite stand, schlenderten wir noch über den Weihnachtsmarkt und gönnten uns ein paar Glühweine, Hot-Dogs, Süßigkeiten und fuhren mit dem Riesenrad und genossen einfach die gemeinsame Zeit. So verflog die Zeit schnell, bis wir uns am frühen Abend auf dem Weg nach Hause machten. Dort angekommen verstaute ich meine Errungenschaften in meinem Zimmer, sodass Sie niemand direkt sehen würde und legte mich auf mein Bett und schrieb mit Lando.
S: „Hey. Wie war dein Tag so? Bist du schon zu deinen Eltern gefahren oder fährst du noch? 😘
L: „Hey 😊 Ja, ich bin vor 2 h angekommen und wir sitzen alle im Wohnzimmer und reden. Wie war dein Tag? 😅
S: „Das freut mich 👍🏼 Genieß die Zeit! Ich war heute mit Marlon und Dominik, meinen besten Freunden, unterwegs. Habe noch die restlichen Geschenke geholt 😅 Ich vermisse dich und Liebe Grüße an deine Familie😘"
L: „Das klingt gut 😌 Ich dich auch! Am liebsten würde ich dich anrufen, aber ich glaube ich komme hier grade nicht weg 🙄 Ich rufe aber später, nach dem Essen durch 😅"
Lando und ich schrieben noch etwas, bis er dann nach dem Abendessen auch anrief und wir einfach nochmal über den heutigen Tag sprachen. Man sah ihm richtig an, wie glücklich er war. Er hatte seine Familie aber such lange nicht gesehen und genoss die Zeit bei ihnen. Alleine daran, wie er über sie sprach, merkte man, was für ein gutes Verhältnis zwischen ihnen allen herrschte. Ich war jetzt schon gespannt, ob der Rest seiner Familie genauso nett war, wie es Oli war. Aber das sollte wohl so sein, zumindest von dem was Lando mir erzählte. Nach unserem Telefonat schaute ich noch etwas Netflix, bis ich dann auch einschlief.
Der nächste Tag startete dann doch relativ früh. Meine Mama wollte einen Mädelstag mit uns machen. Hieß, morgens zusammen frühstücken, danach etwas durch die Stadt bummeln und für heute Nachmittag hatte Sie uns einen Wellnessnachmittag gebucht. Das klang nach einem sehr guten Programm und ich freute mich schon auf den Tag. Abends war ich dann nämlich auch noch mit Luisa verabredet, einer Schulfreundin. So verflog der Tag wie im nu und wir genossen die verschiedenen Anwendungen im Wellnesbereich. Rund um ließen es sich Paula, Mama und ich gut gehen, bevor ich dann abends zu Luisa fuhr. Mit Lando konnte ich dementsprechend nicht Telefonieren, aber wir schrieben immer wieder. Bei Luisa angekommen machten wir beide uns einen typischen Mädelsabend mit Gesichtsmaske, Pizza bestellen, Mani und Pediküre, Tratschen und schlussendlich schauten wir noch einen Film, bei dem wir beide einschliefen. Es tat einfach richtig gut, wieder im gewohnten Umfeld zu sein und das zu machen, was während der Schulzeit Normalität war.
Am 23ten Dezember kauften wir dann morgens einen Weihnachtsbaum, welchen wir mittags zusammen mit der Familie schmückten. Danach ging es dann daran, dass Haus auf Vordermann zu bringen, damit es gut aussah, wenn wir morgen Weihnachten feiern würden. Jeder half mit und so halfen wir doch unserer Mutter, damit diese auch schonmal das Essen vorbereiten konnte, sodass morgen nur noch alles kochen musste und Sie nichts mehr schneiden musste. Abends machten Paula und ich uns zusammen fertig, da wir beide um 19 Uhr noch auf dem Weihnachtsmarkt verabredet waren. Es war iwie Tradition, dass wir uns immer mit ein paar Leuten einen Tag vor Weihnachten trafen. Sobald der Markt um 10 Uhr dicht machen würde, würde es weiter zu unserer alten Schule gehen, wo seit Jahren immer eine kleine Campusfeier stattfand auf der alte sowie aktuelle Schüler willkommen waren.
So traf ich dann auf viele meiner Mitschüler und man erkundigte sich halt, wie es einem jetzt in dem halben Jahr erging und ob alles so geklappt hatte, wie man es sich vorstellte. Es war wirklich interessant zu hören, ob und wie sich manche Lebensläufe jetzt entwickeln. Manche wussten jetzt schon, dass die angefangene Ausbildung nichts für sie war, andere liebten ihre Ausbildung, wieder andere hatten im FSJ eine komplett neue Seite Ansich gefunden. Verrückt, wie sich alles in einem halben Jahr entwickeln kann. Es war auf jeden Fall ein schönes Erlebnis alle wieder zu treffen und ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles für uns birgt.
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Lovefool - Lando Norris FF
FanfictionDer Traum von Sophie geht in Erfüllung. Sie hat nicht nur Ihr Abitur bestanden und wurde an einer Uni angenommen. Nein, Sie wurde an Ihrer Traum Uni in London angenommen. Jetzt folgt der nächste Schritt. Sie verlässt München und startet in Ihr neues...
