Zusammen gingen wir in die Richtung in der ich das Auto geparkt hatte. Lando hatte in der einen Hand seinen Koffer, in der anderen meine Hand. Alle Passanten die uns sahen, mussten mich für verrückt halten. Ich hatte ein wahnsinniges Grinsen auf den Lippen, aber ich freute mich halt, dass Lando wieder bei mir war. Gleichzeitig konnte ich ihm in den kommenden Tagen meine Heimat zeigen und ihn mit schönen Ausflügen überraschen, sowie er sich in London bis jetzt immer was überlegt hatte. Aber hier war definitiv ich im Vorteil. Ich war aber auch nervös, ob das erste kennenlernen mit meinen Eltern gleich gut funktionieren würde. Auch, wenn Sie sich bisher für mich gefreut haben, so war es doch was anderes Ihnen Lando jetzt vorzustellen. Ich war auch gespannt darauf, wie Lando auf meine Eltern reagieren würde. Sprachlich sollte eigentlich keine große Barriere vorhanden sein, da meine Eltern nun doch auch in Ihrem Beruf hin und wieder Englisch benötigen. Am Auto angekommen, legte Lando seinen Koffer in den Kofferraum und wir stiegen zusammen in das Auto. Ich parkte aus und manövrierte uns sicher vom Flughafen Gelände.
„Wie war dein Flug?" fragte ich ihn. „Gut, aber ich bin ja schon neidisch darauf, dass hier Schnee liegt. Hattet ihr weiße Weihnachten?" antwortete Lando. „Nein, es hat leider erst vor gestern angefangen zu Scheinen. Aber bei meinen Großeltern lag schon etwas Schnee" meinte ich. „Ah ok. Wohnen die weit weg?" fragte er. „Nein, die einen wohnen in Salzburg, dass ist so 1 1/2 h entfernt und die anderen in Kiefersfelden, das ist in etwa eine Stunde weg" sagte ich. „Das geht ja noch" meinte er. Wir unterhielten uns dann noch über die Weihnachtszeit und die letzten Tage und was wir alles so erlebt hatten, bis ich dann schließlich in unserer Einfahrt parkte.
„Ich hab deinen Eltern noch eine Kleinigkeit mitgebracht. Kann ich das noch aus dem Koffer holen, bevor wir reingehen?" fragte Lando, als ich aussteigen wollte. „Klar. Aber echt lieb, dass du den beiden was mitgebracht hast" sagte ich.
Wir gingen also zum Auto rum und ich gab Lando einen Kuss, da ich es sehr schön fand, dass er meinen Eltern etwas mitbrachte. Als er die Präsente für meine Eltern rausgeholt hatte und den Koffer rausgeholt hatte, gingen wir zur Haustür, welche ich aufschloss. Im Haus angekommen, stellte Lando seinen Koffer ab und ich nahm ihm die Jacke ab, welche ich aufhing. „Sind wieder da" rief ich einmal ins Haus. Daraufhin kamen meine Mama und Paula in den Flur. Paula begrüßte Lando mit einer Umarmung und dann stellte sich Lando meiner Mama vor. „Hey, Miss Walter, ich bin Lando. Ich habe Ihnen und ihrem Mann eine Kleinigkeit mitgebracht" sagte er und überreichte meiner Mama etwas Schokolade und einen Wein. „Hey Lando, freut mich dich kennenzulernen. Aber bitte nenn mich doch Andrea. Komm wir gehen ins Wohnzimmer. Papa ist grade noch in der Garage. Paula holst du ihn mal kurz" sagte meine Mama und wir gingen ins Wohnzimmer. Wir setzten uns hin und kurz darauf kam dann auch mein Papa in den Raum und Lando stellte sich erneut vor. Auch mein Papa bat Lando das Du an und dann begann das Kennenlernen. Mama hatte schon Kuchen und Kaffee bereitgestellt und so fand das erste Kennenlernen ganz entspannt statt. Meine Eltern fragten Lando etwas aus, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Sie fragten ihn nach seinem Beruf, Hobbys und Interessen. Nachdem die ersten fragen geklärt waren, wurden wir dann „freigestellt" und wir brachten Landos Gepäck in mein Zimmer.
„Bist du eigentlich sehr fertig oder geht es noch?" fragte ich ihn. „Nicht wirklich und du?" sagte er. „Hast du Lust, wenn ich dir was von München zeige?" fragte ich. „Klar gerne. Mich interessiert es, wo du aufgewachsen bist" antwortete er. „Gut, dann machen wir uns mal fertig und ich zeig dir etwas von meiner Stadt" sagte ich. „Ich freu mich" meinte Lando. Wir zogen uns also Winterlich an und gingen gemeinsam aus dem Haus. Händchenhaltend gingen wir durch meinen Stadtteil und ich steuerte meine Grundschule als ersten Ort an. „Also alles was du jetzt aus meiner Kindheit siehst, kann man sehr gut zu Fuß erreichen. Im Endeffekt musste ich nie groß den Stadtteil verlassen um meine Freunde zu sehen oder zu Schule zu gehen." meinte ich. „Das ist echt cool. Ich hatte da wesentlich weitere Wege. Das war manchmal nervig, aber auch wiederum cool." sagte er. „Ja, dass war wirklich gut. Man konnte echt spontan immer was starten und wenn man zusammen in der Stadt war, ist man nie alleine abends nach Hause gefahren" meinte ich. „Das ist auch wichtig. Ich mag das nicht, wenn Mädchen nachts alleine nach Hause fahren. Da kann immer was passieren." sagte er. „Ja, da hast du recht. Es ist wirklich schade, dass man sich da immer Gedanken machen muss" meinte ich.
Wir redeten einfach über alles mögliche, an meiner Grundschule angekommen erklärte ich ihm wo ich welchen Unterricht hatte und wie meine Schulzeit dort verlaufen ist. Lando fragte immer nach und so bekam er denke ich ein gutes Bild von mir und meiner Kindheit.
Auf dem Weg zum Gymnasium schlenderten wir durch einen Park, und ich erzählte einfach von den Erlebnissen, die ich mit den Orten in Verbindung hatte. Am Gymnasium angekommen erklärte ich ihm such wieder, wo meine Klassenräume waren, welchen Unsinn wir gemacht hatten und einfach von der Zeit damals, die noch garnicht so lange vorbei war. Es war wirklich schön nochmal alles so durchzugehen und Lando mein Leben zu erklären. Ich fühlte mich unglaublich wohl und glücklich ihm das von mir preiszugeben. Lando selbst hörte mir einfach zu und am Ende hatten wir uns auf eine Sitzgelegenheit gesetzt und ich zeigte ihm zu dem was ich grade erzählte die passenden Bilder.
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Lovefool - Lando Norris FF
FanfictionDer Traum von Sophie geht in Erfüllung. Sie hat nicht nur Ihr Abitur bestanden und wurde an einer Uni angenommen. Nein, Sie wurde an Ihrer Traum Uni in London angenommen. Jetzt folgt der nächste Schritt. Sie verlässt München und startet in Ihr neues...
