Kapitel 31

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Neujahr verbrachten Lando und ich faul auf der Couch bzw in meinem Bett und ließen den Tag so vorüber gehen. Die nächsten beiden Tage zeigte ich Lando in kleinen Etappen München und hatte mir ein Touri-Programm für ihn ausgedacht. So kam es auch dazu, dass wir gemeinsam dass BMW Museum besuchten und wir durch die Geschichte des Konzerns und der Automobilbranche reisten. Es war total interessant, wie die Autos früher aussahen und welche Entwicklungen es gab. Bei Lando kam auch der Nerd durch. Er laß sich alles durch, bzw hörte sich einiges an (auf English) und war total begeistert über das Museum. Ich glaube wir hätten dort einen ganzen Tag verbringen können, so langsam liefen wir dadurch, bzw so oft stoppte er und wollte genaue Informationen haben und nicht nur oberflächlich schauen, was da ausgestellt war. Zu meinem Glück waren wir erst nachmittags in das Museum gegangen, da mich das doch nicht so fieberhaft Interessierte, wie Lando dafür brannte. Es war nur total schön zusehen, wie er etwas hatte, was ihn so begeistert. Seine Augen hatten dieses spezielle funkeln, was sie immer dann haben, wenn er vom Motorsport sprach und genau das liebte ich an ihm. So vergingen die Tage in München relativ schnell und schon hatten wir den Abend, an dem ich nicht mit ihm und meinen Freunden ausging, da ich für den nächsten Tag eine Überraschung geplant hatte, von der er noch nichts wusste und ich hoffte, dass er sich nicht langweilen würde.

So stellte ich uns für den nächsten Morgen einen Wecker, da ich vor hatte mit Lando nach Innsbruck zufahren. Nachdem wir gefrühstückt hatten befanden wir uns um kurz nach 7 im Auto und fuhren nach Innsbruck. Knappe zwei stunden später waren wir dann auch in Innsbruck angekommen. Lando war zwar nicht ganz so begeistert, dass wir so früh im Urlaub aufstanden aber, ich hatte für heute was geplant bzw eine Überraschung für ihn. Ich zeigte Lando also am Vormittag Innsbruck, mit dem Golden Dachl, dem Triumphphorte, der Hofburg, dem Inn und die Innenstadt. Innsbruck war nicht so groß wie München, sodass man alles gut zu Fuß ablaufen kann. Wir schlenderten such in einige Souvenir-Shop und ich überredete Lando sich eine Mütze zu kaufen, da er die für den heutigen Tag noch gebrauchen würde. Gegen Mittag holten wir uns an einem Weihnachtsstand noch etwas zu essen, bis ich mich mit ihm auf dem Weg zum Bergisel machte. „Hast du schonmal Skispringen gesehen?" fragte ich ihn. „Nein." sagte er. „Weißt du denn was das ist?" fragte ich. „Ich gehe davon aus, dass von der Schanze da Leute runterspringen" meinte er lachend und zeigte auf die Schanze. „Damit hast du recht". Ich erklärte ihm dann noch etwas darüber und wie die Regeln sind, wobei diese so gut wie selbsterklärend waren bevor wir dann auch schon die Ticketkontrolle passierten und im Stadion waren. Wir holten uns einen Warme Tee und stellten uns dann auf unsere Plätze und hörten der Stimmung zu. Der Stadionsprecher erklärte, dass kurz bevor wir ankamen die Springer ihre Probesprünge gemacht hatten und es demnächst los ging. Zudem stimmte er die Masse auf das Springen ein, während andere Leute Fähnchen an alle verteilten. Lando und ich bekamen auch welche, mit denen wir zwischendurch wedelten, wenn man es sollte. Ich übersetzte Lando so gut es ging alles, was auf Deutsch gesagt wurde, da er ja nicht verstand.

Als es dann auf den Wettkampf zu ging, sprach der Stadionsprecher die wichtigsten Informationen such auf English und so konnte Lando dann auch dem gesagten Folgen. Wir sahen die einzelnen Springer und sobald ein Österreicher an der Reihe war, wurde das Stadion richtig laut und die Leute machten stimmung ohne ende. Wir sprangen auf die Welle der Emotionen auf und feuerten die einzelnen Springer an und genossen den Wettkampf. Lando hatte anscheinend gefallen an dieser Sportart gefunden, denn er schaute gebannt zu, wie die Springer sich die Schanze runter stürzen und dann absprangen. Es war Aufjedenfall eine gelungene Überraschung und er freute sich über den Ausflug.

Nachdem der Wettkampf vorbei war gingen wir durchgefroren mit den Massen wieder Richtung Innsbruck. Komplett durchgefroren gingen wir noch in ein Restaurant um uns dort wieder aufzuwärmen.
Dort verweilten wir eine ganze Zeit, bis wir beide keine Eiszapfen mehr waren und unser Essen aufgegessen hatten. Anschließend schlenderten wir noch etwas durch das Beleuchtete Innsbruck bevor wir uns dann wieder auf dem Weg nach Hause begaben. Die Restlichen Tage verbrachten wir Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie bis wir dann gemeinsam am Sonntag wieder nach London flogen, da am nächsten Tag die Uni wieder losgehen sollte und Lando mit McLaren weiterarbeiten musste, da „bald" die Testfahrten anstanden.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 10, 2021 ⏰

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