Ein looser (2) (modern)

415 4 2
                                        

Astrids Sicht:

Enna, was machst du hier?, fragte ich verblüfft. Ich lasse nicht zu, dass du mir meinen Hicks wegnimmst, zischte sie mit zusammengebissenen Zähnen. Ich sah noch wie sie ausholte, doch ich konnte nicht mehr reagieren. Danach wurde alles schwarz. Ich wachte in einem kellerartigen Raum auf. Die Wände waren voll mit Graffitis und es roch muffig. Durch ein kleines Fenster, viel ein wenig Licht rein, dass den Raum aber nur schäbig beleuchtete.

Hicks Sicht:

Ich war um Punkt sieben mit meinem Porsche bei Astrid, doch sofort viel mir die offene Tür auf. Schnell parkte ich und ging zu ihrem Haus, um mir das Mal anzusehen. Als ich ankam rief ich nach Astrid, doch ich bekam keine Antwort. Jetzt wurde ich ein wenig panisch und auch erst jetzt viel mir das Blut auf dem Boden auf. So schnell ich konnte rannte ich zu meinem Auto, denn ich konnte mir denken wer das wohl gewesen war. Was viele wahrscheinlich nicht wissen, ist das ich Enna noch von früher kenne. Damals haben wir uns oft in einem alten Haus im Wald getroffen. Es erschien mir in diesem Moment logisch, dass sie Astrid wohl nach da gebracht haben muss. Viel zu schnell fuhr ich nach Hause um meinen Schlüssel, den ich noch von damals hatte, herauszukramen. Zum Glück fand ich ihn schnell in meinem Schlüsselfach, weshalb ich mich sofort wieder in meinen Sportwagen setzte. Als ich bei dem Haus ankam, war es schon fast dunkel, sodass ich den Weg dorthin nur schwer erkenennen konnte, trotzdem kam ich relativ schnell dort an. Die Tür war wie vermutet verriegelt, was meinen Verdacht stützte. Drinnen sah ich in einem Zimmer Licht brennen, aus dem auch Musik klang. Anscheinend hatte Enna mich noch nicht bemerkt, weshalb ich es auch versuchte dabei zu belassen. Dummerweise quitschte der Holzboden sehr laut und schon nach dem dritten Schritt verstummte die Musik und die Tür ging auf. Enna starrte mich wie versteinert an, weshalb ich als erster was sagen konnte. Hi: Wo ist Astrid? En: Äh...das weiß ich nicht, wi...wieso sollte sie den hier sein? Hi: Oh, du weißt ganz genau wo sie ist. En: Und wenn schon, vergiss sie doch. Haben wir doch lieber etwas Spaß. 😏 Hi: Definitiv nicht. Sag mir einfach wo sie ist, damit ich es nicht aus dir rausprügeln muss. En: Ich sag dir erst wo sie ist, wenn wir Spaß hatten. Du hast es nicht anders gewollt, zischte ich und ging auf sie zu. Als sie gerade wegrennen wollte, packte ich sie am Arm und drehte ihn so, dass sie mich anschauen musste. Ich Frage dich jetzt ein letztes Mal. WO IST SIE? Sie...sie i...ist im K...Keller, sortierte Enna und ich ließ ihren Arm nach meinem Todesblick los und schnell ging ich die Stufen runter und entsperrte die Tür.

Astrids Sicht:

Ich saß hier jetzt schon mindestens eine Stunde und mein Kopf dröhnte noch von dem Schlag auf den Kopf und ich roch fast nur Blut. Die Position in der ich hier gefesselt saß, war auch nicht gerade gut für den Rücken, der mir dadurch schon sehr weh tat. Als wäre das nicht genug, begannen auch noch meine Beine einzuschlafen. Durch das kleine Fenster drang schon lange kein Licht mehr ein, weshalb ich mich versuchte in eine Position zu bringen, in der ich schlafen konnte. Dazu kam ich allerdings nicht mehr, denn ich hörte wie die Tür aufgeschlossen wurde. Ich bereitete mich auf das schlimmste vor, doch zum zweiten Mal heute, stand jemand anderes vor der Tür als ich dachte. An der Tür stand nämlich Hicks. Der ging jetzt schnell zu mir und musterte mich dabei besorgt. Geht's dir gut?, fragte er mich als er bei mir angekommen war. Naja, wie soll's mir schon gehen? Ich sitz hier gefesselt in irgendeinem Keller, meinte ich. Schnell Schnitt er die Stricke durch und half mir hoch. Da meldete sich Mal wieder mein Kopf, der so stark pochte, dass ich mein Gleichgewicht verlor und wieder auf den Boden sank. Da spürte ich wie ich hochgehoben wurde. Erst verstand ich nicht wirklich was abging, doch dann sah ich, dass ich von Hicks im Brautstyle aus dem Haus getragen wurde. Danke, murmelte ich, doch je mehr ich meinen Kopf bewegte, desto mehr tat er weh. Anscheinend wurde ich wieder bewusstlos, denn das nächste an das ich mich erinnern konnte, war das ich in einem Krankenhaus aufwachte. Erst sah ich alles nur verschwommen, doch mit der Zeit wurde alles schärfer, sodass ich mich im Raum umsehen konnte. Viel war hier nicht drin. Lediglich ein Schrank, ein Tisch mit zwei Stühlen und mein Bett. Erst jetzt bemerkte ich, dass auf dem einen Stuhl jemand saß. Schnell erkannte ich Hicks Figur, doch er hatte mich anscheinend noch nicht bemerkt. Erst als ich mich bewegte, drehte er sich zu mir. Oh, Gott sei Dank, du bist wach, vernahm ich aus seiner Richtung, und ehe ich mich versah, spürte ich auch schon seine Arme um mich. Zögerlich umarmte ich ihn zurück, und wir verharrten lange in dieser Position, die ich auch sehr genoss. Nach einem Tag, durfte ich dann auch schon aus dem Krankenhaus raus und Hicks half mir bei allem Möglichen. Als wir dann bei mir auf dem Bett saßen und uns tot lachten, wollte ich ihm endlich das sagen, was ich schon die ganze Zeit loswerden wollte. As: Ich, ähm, ich muss dir Mal was sagen. Hi: Klar. As: Ich hab mich in dich verliebt. Hicks starrte mich mit großen Augen an und ich wollte mich schon enttäuscht wegdrehen, da spürte ich seine Lippen auf meinen. Überglücklich erwiederte ich, und es war wunderschön. Was er dann sagte ließ mein Herz einen Sprung machen: Ich liebe dich auch.

Hiccstrid OneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt