Hicks und Astrid kennen sich noch nicht.
Astrids Sicht:
Ich stand wie jeden Morgen lustlos auf und zog mir meine Sachen an. Schnell sprang ich unter die Dusche und aß ein Brötchen mit Käse. Meine Schultasche lehnte schon an der Wand, sodass ich nur noch die Brotbox einpacken musste und schon war ich unterwegs zur Schule. Wie ich die Schule doch hasste. Genauer gesagt hasste die ganze Schule mich. Ich war schon immer ein Außenseiter, hatte aber meine wenigen Freunde, aber als ich damals mit meinem Freund Schluss machte, verbreitete er viele Sachen über mich, die nicht stimmten. Seit dem wollte keiner mehr etwas mit mir zutun haben und ich wurde zum Opfer der Schule.
Ich setzte mich auf meinen Platz in der letzten Reihe und sah aus dem Fenster. Der Tag war eigentlich recht schön. Die Sonne schien und keine einzige Wolke war zusehen. Da ging die Tür auf und unser Lehrer kam rein. Neben ihm lief ein Junge, etwa 16 Jahre alt, mit kastanienbraunen Haaren und einer Beinprothese. Mein Herz hatte einen Aussetzer, so wie das von einigen anderen Mädchen auch. Er sah sehr süß aus, trug Markenklamotten und stellte sich als Hicks Haddock vor. Weil neben mir der einzige freie Platz war, setzte er sich neben mich und ich musste mich anstrengen, ihn nicht die ganze Stunde lang anzustarren, so wie es einige anderen machten.
In der Pause machten sich alle zur Mensa auf und wie gedacht, wurde Hicks auch schon von den coolen der Klasse umringt. Ich setzte mich stattdessen wie immer alleine an einen Tisch, in der letzten Ecke des großen Raumes. Ich biss herzhaft in mein Brot, als ich bemerkte das sich jemand neben mich setzte. Verwirrt sah ich nach rechts und da saß er, Hicks und lächelte mich an. As: Äh, Hi. Hi: Hi. As: Warum sitzt du hier und nicht bei den coolen. Hi: Weil ich lieber bei dir sitzen wollte. As: Glaub mir, es ist besser für dich wenn du es nicht tust. Sonst wirst du auch noch gemobbt. Hi: Das tut mir leid für dich und ich bleibe trotzdem lieber hier. As: Wenn du meinst. Ich konnte es nicht glauben. Hicks setzte sich freiwillig zu mir. Schnell klingelte es und wir mussten wieder zurück in die Klasse. Nur noch Mathe und dann haben wir's geschafft, dachte ich mir und beeilte mich um nicht zu spät zu kommen. Die Doppelstunde ging erstaunlich schnell vorbei, wahrscheinlich war ich sehr in Gedanken gewesen, auch wenn ich nicht mehr wirklich weiß, an was ich gedacht hatte. Ich schnappte mir meine Sachen und machte mich auf den Weg zum Ausgang, bis ich von jemandem aufgehalten wurde. Dieser jemand war niemand geringeres als Enna, die schlimmste von allen. Sie und ihr zwei nicht viel weniger schlimmeren Komplizen Raff und Taff bauten sich im Gang vor mir auf. En: Wo wollen wir denn so schnell hin? As: Lass mich einfach in Ruhe Enna. En: Ohhh, hast du Angst. Ich würde an deiner Stelle Angst haben. As: Nein, habe ich nicht und jetzt lass mich vorbei. En: Wie redest du eigentlich mit mir? Zeige doch Mal etwas mehr Respekt. As: Ich, Respekt, vor dir? Guter Witz. En: Leute, haltet sie fest. Raff und Taff hielten sofort meine Arme fest und drückten mich auf den Boden. Ich versuchte alles um mich zu wehren, schaffte es jedoch nicht. Enna holte aus und ich schloss die Augen, wohl wissend, dass es jetzt sehr weh tuen könnte, doch ich wartete und es passierte nichts. Langsam öffnete ich meine Augen und sah Hicks, der Enna am Arm festhielt und wegschleifte. Die Zwillinge Raff und Taff ließen mich daraufhin los und gingen zu Enna. Dankend nahm ich Hicks Hand, die er mir hinhielt um mir aufzuhelfen. Danke, murmelte ich verlegen und wollte gerade gehen, als Hicks zu sprechen begann. Hi: Wollen wir uns Mal treffen? As: Du und ich? Ähm, klar, dass wäre toll. Hi: Cool, ich könnte dich heute um 19:00 Uhr bei dir abholen. As: OK, bis dann. Hi: Tschau. Erst jetzt bemerkte ich sie uns alle im Gang anstarrten und ich ging schnell raus, bevor noch etwas peinliches passierte.
Als ich bei mir ankam Rief ich schnell Heidrun, meine einzige Freundin an. Sie ging leider nicht auf unsere Schule, denn ihr Eltern zogen vor einem halben Jahr nach England und sie musste natürlich mitkommen. Ich vermisste sie schrecklich, wir telefonierten aber jeden Tag. Sie wusste natürlich von meiner Schulischen Situation und als ich ihr von meinem Treffen mit Hicks berrichtete, ließ sie einen Freudenschrei raus, der so laut war, dass ich das Handy von meinen Ohren wegreißen musste.
Ich kramte meine besten Sachen aus dem Schrank und duschte noch einmal. Ich hatte mich seit zwei Jahren mit niemandem außer Heidrun getroffen, also war ich sehr aufgeregt. Außerdem war das nicht irgendjemand, sondern Hicks. Ich war gerade mit meinem Erscheinungsbild zufrieden, da klingelte es auch schon an der Tür. Ich hüpfte schnell die Treppe runter und öffnete die Tür. Doch was ich sah war kein Hicks, sondern eine wütende Enna.
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Hiccstrid Oneshots
FanfictionOneshots zu Hiccstrid, wie der Titel schon sagt. Meine Rechtschreibung in den älteren One Shots ist zu ignorieren :^) #8 in Dragons 05.05.2021 #2 in Astrid 16.06.2021
