Warum wollen Männer immer nur das?

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Hicks und Astrid kennen sich noch nicht.

Astrids Sicht:

Mal wieder renne ich weinend in den Wald. Mein "Freund", den mir meine Eltern aufgezwungen haben, wollte schon wieder nichts anderes als Sex. Bis jetzt konnte ich immer irgendwie rechtzeitig verschwinden, doch ich habe Angst, dass ich es irgendwann nicht schaffen werde. Mit jemandem darüber reden kann ich auch nicht. Alle Jungs würden mich auslachen und es ist generell verboten, mit jemandem über sowas zu sprechen. Das einzige was ich immer wieder machen kann, ist weinend mit meiner Axt im Wald zu verschwinden. Schon zum zehnten Mal, warf ich sie jetzt schon mit voller Wucht gegen den Baum und ich kam endlich etwas runter. Niedergeschlagen ließ ich mich auf den Boden sacken und lehnte mich an einen Baum. Ich saß noch nicht lange da, als ich eine Stimme wahrnahm. Sofort schnellte ich hoch und griff nach meiner Axt, und aus dem Busch vor mir kam ein Junge, etwa in meinem Alter mit kastanienbraunen Haaren und einer schlanken Statue. Irgendwie merkte ich das er kein Feind war und ließ die Axt wieder sinken. Geht's dir gut?, fragte er mich daraufhin. As: Ja, alles gut. ?: Wirklich? Sieht nämlich nicht danach aus. Seufzend setzte ich mich wieder und fuhr mir mit meiner Hand durch die Haare. Warum auch immer vertraute ich ihm. As: Naja. Meine Eltern meinten, das ich unbedingt heiraten solle, aber ich wollte noch nicht. Wen hätte ich auch heiraten sollen. Nach einiger Zeit, tauchten meine Eltern dann mit Eret auf. Sie meinten er könne mich beschützen und für mich sorgen. Erst war er ganz nett, aber nach ein paar Wochen wollte er nichts anderes mehr als, naja. Du kannst es dir wahrscheinlich denken. Zu meinem überraschen lachte mich der Junge nicht aus, sonder sah mich eher mitleidig an. ?: Ich kann mir vorstellen wie scheiße das sein muss. Mein Vater will mich auch schon die ganze Zeit verheiratet sehen. Die ganze Zeit schleppt er irgendjemanden an. Zum Glück konnte ich ihn bis jetzt dazu überreden, es nicht zu tun. Ich bin übrigens Hicks. As: Astrid. Wir gaben uns die Hand, und sie kribbelte ein wenig als ich seine ergriff. As: Was machst du eigentlich hier? Du wohnst nicht hier, oder? Hi: Ne, ich komm von einem Erkundungsflug zurück und wollte kurz zwischenlanden. Ohnezahn brauchte ne Pause. As: Warte Mal. Erkundungs Flug? Und wer ist Ohnezahn. Hi: Stimmt, ihr kennt euch ja noch gar nicht. Er pfiff einmal kurz und schon sprang etwas großes schwarzes aus dem Gebüsch. Ängstlich wich ich etwas zurück, was Hicks zum kichern brachte. Hi: Keine Angst, der tut nichts, nicht wahr mein Freund. Der Drache gurrte zustimmend und ich entspannte mich ein wenig, immer noch bereit wegzulaufen. As: Wie hast du ihn gezähmt? Hi: Ich hab ihm gezeigt daß ich ihm nichts tun will und mich mit ihm angefreundet. Nachdem ich, naja, ihn abgeschossen hatte. Ohnezahn nickte und verzog sich schmollend. Hi: Ohnezahn, bist du immer noch sauer. Das hatten wir doch schon. Nicht immer so nachtragend sein, schon vergessen? Der Nachtschatten machte keine Anstalten sich zu bewegen, was so komisch aussah, dass ich anfangen musste laut zu lachen. Hi: Hey. Jetzt tat auch er so als würde er schmollen, was mich nur noch mehr zum Lachen brachte. Wir verbrachten den Tag noch etwas zusammen und verstanden uns gut. Die Sonne stand schon tief am Himmel, als ich jemanden meinen Namen rufen hörte. As: Oh nein, das ist Eret. Hi: Oh. Willst du das er dich nicht findet? As: Um alles in der Welt. Hi: Ohnezahn, runter, murmelte er und schon nahm der Drache uns in den Arm und hing sich kopfüber an die Kante der Klippe, an der wir gerade saßen. Ich war davon erst geschockt und wollte schreien, unterdrückte es aber. Man hörte wie Eret oben vorbei lief und kurze Zeit später setzte uns Ohnezahn wieder oben ab. As: Danke, auf den hatte ich jetzt echt keine Lust. Außerdem wollte ich dir das nicht antun. Hi: Ich helfe gerne. Wir sahen uns lange in die Augen, vermutlich zu lange, wurden aber durch einen knackenden Ast aus unserer Starre gerissen. Sofort drehten wir uns in die Richtung des Geräusches und da stand er, Eret. Er: Glaubst du wirklich das ich euch nicht gesehen hätte? Euch hätte man ja noch im Dorf gehört und jetzt komm, sofort. As: Nein, warum sollte ich? Er: Weil ich es dir befehle. Und eins verspreche ich dir: Jetzt haust du nicht mehr ab. Dreckig grinsend ging er auf uns zu und holte aus um mich zu schlagen. Ich kniff mir die Augen zusammen, doch ich spürte nichts. Ich öffnete sie verblüfft und sah Hicks, der seinen Arm festhielt. Das er das überhaupt schaffte erstaunte mich. Eret war mit Muskeln bepackt, während Hicks sehr schlank aussah. Er: Lass mich los! Hi: Warum sollte ich? Er: Wollt ihr mich verarschen? Lass mich los oder du wirst es bereuen. Ohne ein Miene zu verziehen sah Hicks ihn an. Hi: Ich glaube du solltest gehen. Ich sah wie wütend Eret wurde, Hicks anscheinend auch, hielt ihn aber immer noch fest. Hi: Wir wissen alle das du hier unerwünscht bist. Das brachte bei meinem "Freund" das Fass zum überlaufen und er riss sich los. Keiner sagt mir was ich zu tun und lassen habe, klar!?, brüllte er und schlug so fest er konnte zu. Was ich da sah konnte ich nicht glauben. Hicks fing ganz locker seine Hand ab und drehte Erets Arm so um, dass er auf dem Boden lag. Er drehte und wendete sich und versuchte alles um sich zu wehren, schaffte es aber nicht sich zu befreien. Ich hab gesagt du solltest gehen, sagte Hicks ganz kühl und ließ Eret los. Der schaute nur verstört zu Hicks und trat wiederwillig den Rückzug an. Mein Mund stand immer noch offen, was Hicks zum Schmunzeln brachte. Mach Mal den Mund zu bevor ne Fliege reinfliegt, witzelte er und brachte mich so auch zum Lachen. Wir setzten uns wieder an den Rand der Klippe und sahen dem Sonnenuntergang zu. Der war heute besonders schön und färbte den ganzen Himmel in Rot, Orange, Gelb und Rosa. Als der Mond schon einen silbernen Streifen auf das Wasser zauberte, fragte ich trauriger als ich wollte: Wann muss du eigentlich wieder los? Hi: Ich weiß nicht. Ich denke morgen. Wieder trafen sich unsere Augen und langsam näherten wir uns, ohne es zu bemerken. Erst als wir nur noch Zentimeter von einander entferntnt waren, realisierte ich, was wir hier gerade taten. Ich überwand die letzten Zentimeter und fand mich in einem wunderschönen Kuss wieder. Lange saßen wir so da, doch irgendwann mussten wir nach Luft schnappen. Lächelnd sahen wir uns an und ich kuschelte mich so nah ich konnte an ihn heran. Wir schauten einfach aufs Wasser und genossen die Nähe, bis mir eine Frage im Kopf rumschwirrte. As: Wo schläfst du eigentlich? Hi: Ich denke ich lege mich einfach an den Strand. Ich überlegte kurz und grinste dann in mich hinein. As: Naja, ich kann ja jetzt schlecht zu Eret gehen. Meine Eltern sind nicht da, also kann ich auch dort nicht sein. Heißt, ich leiste dir Gesellschaft. Hi: Du bist echt verrückt, weißt du das? As: Joa. Sagen viele. Ich stand auf und streckte mich einmal. As: Ich hab im Wald immer ne Decke für den Notfall. Die hole ich kurz. Hi: Ich komm mit. Wir mussten nicht lange laufen, denn bis zu meinem Trainingsplatz war es nicht weit. Ich ging zu einer Zielscheibe und holte unter ihr ein Decke hervor. Hi: Nur eine? As: Ich hab nur die. Außerdem reicht die uns beiden. Ich boxte ihm leicht gegen die Schulter und konnte sehen, dass er ein bisschen Rot wurde. Grinsend machte ich mich auf den Rückweg und nach ein paar Minuten saßen wir am Strand. Naja, besser gesagt, lagen. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und er spielte mit meinen Haaren. Als ich schon fast eingeschlafen war, drückte er mir noch einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und flüsterte ich liebe dich. Ein Lächeln bildete sich auf meinem Gesicht, und mit letzter Kraft murmelte ich: Ich liebe dich auch.
Am nächsten Morgen wachte ich durch Sonnenstrahlen in meinem Gesicht auf. Langsam öffnete ich meine Augen und sah als erstes Hicks' wunderschönen smaragdgrünen Augen. Es war also alles kein Traum gewesen. Alleine durch den Gedanken daran, musste ich lächeln. Guten Morgen, hauchte er mir ins Ohr, wodurch ich eine leichte Gänsehaut bekam. As: Und, gut geschlafen? Hi: Mit dir immer. As: Schleimer. Wir beide mussten lachen, bis mein Bauch einmal laut knurrte. Hicks' tat es meinem gleich, weshalb wir uns aufsetzten. Nach einem kurzen Pfiff von Hick kam Ohnezahn angetrottet. Aus seiner Satteltasche kramte Hicks Essen und Trinken, weshalb wir uns erstmal vollschaufelten. Wir beide genossen die gemeinsame Zeit die uns noch blieb, und ich dachte die ganze Zeit darüber nach, mit ihm mitzukommen. Was hielt mich denn hier. Meine Eltern mochte ich noch nie, Eret wollte ich nie wieder sehen und Freunde hatte ich eigentlich keine. Der Tag ging viel zu schnell rum, und ehe ich mich versah, färbte sich der Himmel schon leicht rosa. Hi: Ich muss jetzt wahrscheinlich los. As: Weißt du was? Ich komm mit. Hi: Was!? Aber hier ist doch deine Familie un...weiter ließ ich ihn nicht reden, denn ich drückte meine Lippen auf seine. Als wir uns lösten meinte ich nur kurz. Und ich liebe dich. Meinen Eltern war ich schon immer egal, und Freunde hab ich eigentlich keine. Hi: Oh. Das tut mir leid. As: Das muss es nicht. Du kannst ja nichts dafür. Hi: Naja, ehrlich gesagt bin ich auch sehr glücklich darüber. Also, dass du mitkommst. Verliebt schauten wir uns an und wieder landeten unsere Lippen aufeinander. Hi: Ohnezahn! Kommst du? Wir wollen los. Der schwarze Drache kam wiederwillig zu uns. Anscheinend hatten wir ihn geweckt, denn von Hicks erfuhr ich bereits, dass er ein Morgenmuffel sei. Wir stiegen beide auf und ich umklammerte Hicks Bauch. Das Gefühl zu fliegen war unglaublich und ich fühlte mich so frei wie noch nie. Ich schmiegte mich ganz nah an ihn und ich merkte gar nicht wie die Zeit verging. Nach gefühlten fünf Minuten trat schon eine bewohnte Insel in Sicht. Überall flogen Drachen und Wikinger liefen herum. Interessiert beobachtete ich das geschäftige Treiben. Wir landeten auf dem Dorfplatz und sofort rannte uns ein Mädchen mit schwarzen Haaren entgegen. ?: Wo warst du denn so lange? Ich hab mir echt Sorgen gemacht. Und wer ist das? Hi: Das ist Astrid, ich bin auf ihrer Insel zwischen gelandet. Weil sie dort sowieso keine Freunde hatte und wir uns gut verstanden ist sie mitgekommen. Die schwarzhaarige lächelte mich freundlich an und reichte mir die Hand. He: Ich bin Heidrun. Freut mich dich kennenzulernen. Ich lächelte zurück und sagte nur Hi. Da kamen auch schon andere angelaufen. Hi: Leute, bevor ihr was sagt. Ich weiß ich war einen Tag zu lange weg. ?: Und wer ist das? Wieder zeigte jemand auf mich. Hi: Das ist Astrid. Astrid, das sind Fischbein, Rotzbacke, die Zwillinge Raffnus und Taffnus. As: Hi. Alle: Hi. Hi: Und jetzt los in die Arena. Astrid braucht noch einen Drachen. Meine Augen weiteten sich und Hicks sah mich belustigt an. Hi: Natürlich nur, wenn du willst. As: Klar, das wär echt cool. Hi: Na dann, los geht's. Schon auf dem Weg zur Arena wurde ich von Rotzbacke dumm angemacht, was ihm nur einen blauen Fleck am Arm bescherte. Heidrun und ich lachten uns daraufhin kaputt, sodass wir von allen komisch angeschaut wurden, die nicht mitbekommen hatten was passiert war. Hi: Wie ich sehe hast du schon Bekanntschaft mit Rotzbacke gemacht. As: Ja, kann man so sagen. In der Arena stellten sie mir viele Drachenarten vor, und ich entschied mich für einen Tödlichen Nadder, den ich Sturmpfeil nannte. Sie war wunderschön Blau, was auch meine Lieblingsfarbe war. Hicks zeigte mir, wie ich mich ihr nähere und so Sachen, und schon nach kurzer Zeit saß ich auf ihrem Rücken. Hi: Wow, das ging schnell. He: Rotzbacke hat mindestens zehnmal so lange gebraucht. Am Abend saßen ich und Hicks auf der Klippe und betrachteten den Sonnenuntergang. Als die Sonne dann verschwunden war, kamen wir uns immer näher, bis unsere Lippen aufeinander lagen. Spielerisch strich ich mit meiner Zunge seine Lippen entlang. Ich schaffte es mit ihr seinen Mund zu öffnen, und so erkundete sie ihn. Er tat es mir gleich. Schließlich mussten wir uns aber wegen Luftmangel trennen. Ich kuschelte mich ganz nah an ihn und flüsterte ihm ins Ohr: Ich liebe dich. Hi: Ich liebe dich auch, Mlady.

Das ist jetzt doch etwas länger geworden als ich eigentlich vor hatte. 2100 Wörter. Jetzt liege ich hier um zwei Uhr im Bett und kann noch fünf Stunden schlafen, weil um 7:30 schon eine Videokonferenz ist. Toll! Naja egal. Ich denke über mehr Inhalt werden sich die wenigsten beschweren. :)

Hiccstrid OneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt