Klassenfahrt (modern)

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Hicks und Astrid sind beste Freunde.

Hicks Sicht:

Zusammen mit meinen Freunden stand ich auf dem Schulhof und wartete, wie der Rest der Klasse, auf den Bus, der uns nach Österreich bringen sollte. Die Klassenfahrt der 10. Klassen stand nämlich an. Darauf freute ich mich schon lange, denn ich würde mit Astrid alleine in einem Zimmer schlafen. Noch waren wir zwar nicht zusammen, aber ich hatte eigentlich schon immer einen Crush auf sie. Wir würden eine ganze Woche dort im Skigebiet verbringen und ich war wahrscheinlich nicht der einzige der sich darauf freute. Endlich hielt der Bus vor der Schule und alle suchten sich einen Platz. Ich setzte mich neben Fischbein, der die Woche mit seiner Freundin Heidrun in einem Zimmer schlafen würde. Aus ihrem Zimmer würde man zumindest keine "Geräusche" hören, weil Fischbein war eben Fischbein. Hieß für mich, dass ich wenigstens ungestört schlafen können werde. Wir fuhren ungefähr fünf Stunden, von denen die ersten zwei echt lustig waren, denn jeder alberte herum. Wahrscheinlich gingen wir den Lehren richtig auf die Nerven, aber das war uns ziemlich egal. Die restliche Zeit war allerdings eher langweilig, weil jeder nur noch wartete, und das lange busfahren ein wenig ermüdend war. Die Stimmung wurde aber sofort wieder besser als der Bus stoppte und alle rausstürmten. Irgend so ein Typ von dem Hotel laberte noch ein bisschen über Regeln, die sowieso niemand einhalten würde und ließ uns dann endlich rein. Jeder suchte sein Zimmer, denn wir wussten nur die Nummer. Ich musste nicht lange suchen, weil Astrid es direkt gefunden hatte. Die Ausstattung bestand aus einem großen Schrank, einem Tisch mit zwei Stühlen, einer Tür die in ein kleines Badezimmer mit Dusche führte und einem Doppelbett. Das störte uns nicht, denn wir kannten uns schon seit dem Kindergarten und hatten eh schon öfters im gleichen Bett geschlafen. Wir räumten also unsere Sachen in den Schrank und gingen dann gleich eine Etage runter in den Essenssaal, denn es war schon längst Abendessens Zeit. Wir holten uns was vom Buffet und setzten uns dann zu Fischbein, Heidrun, Raff, Taff und Rotzbacke, die uns zwei Plätze frei gehalten hatten. Während des Essens unterhielten wir uns über alles mögliche, auch wenn man fast schreien musste um den anderen zu verstehen, denn im Raum war es wegen den ganzen Schülern sehr laut. Unser Klassenlehrer hatte da auch seine Schwierigkeiten uns alle leise zu bekommen, um anzusagen was wir morgen machen würden. Nach der kleinen Ansprache drängten sich alle nach draußen, was einen regelrechten Stau an der Tür verursachte, in dem auch wir drinsteckten. Draußen verlief sich die Menschenmenge aber, sodass wir ohne viel gequetsche zu unserem Zimmer kamen. Dort machten wir uns schnell fertig, denn der Tag hatte uns alle müde gemacht. Erschöpft sanken wir also ins Bett, wo ich mich bemühen musste, nicht die ganze Zeit die blonde Schönheit neben mir anzustarren, was das einschlafen natürlich um einiges erschwerte. Schlussendlich überkam mich dann aber doch die Müdigkeit und ich schlief ein.
Viel zu früh wurde ich von meinem Wecker aus meinem Traum gerissen und genervt machte ich ihn aus. Morgen, murmelte ich verschlafen und bekam von einer weitaus wacheren Astrid ein Guten Morgen zurück. „Wie schaffst das so schnell wach zu werden?" „Weiß ich nicht. Aber was ich weiß ist, dass ich als erster fertig bin." Die Herausforderung konnte ich natürlich nicht einfach so stehen lassen, weshalb ich schnell aus dem Bett sprang und mich anzog. Den Vorsprung den meine Freundin hatte, konnte ich aber nicht mehr einholen. „Du weißt schon, dass ich dich jetzt die ganze Zeit damit nerven werde oder?" „Du bist fies weißt du das?" „Nö, wie kommst denn darauf?" Das ließ ich mir natürlich nicht gefallen, was zur Folge hatte, dass ich sie durchs ganze Zimmer jagte um sie durchzukitzeln. Nach der gerechten Strafe, guckte ich auf die Uhr und erschrak ein wenig, denn wir waren schon fünf Minuten zu spät, weshalb wir uns schnell auf den Weg nach unten machten. Wie erwartet waren wir die letzten, aber das war uns relativ egal. Schnell schaufelten wir uns noch etwa auf den Teller, denn viel Zeit zum Essen blieb uns nicht mehr. Ich schaffte es gerade noch fertig zu werden, bevor sich schon der Lehrer nach vorne hinstellen und uns erklärte, wie eine Skipiste funktioniert. Das wusste natürlich schon jeder, aber egal. Nach einer viel zu langen Erklärung, konnten wir endlich raus und uns bei so einem Häuschen Skier (was ist die Mehrzahl von Ski?) holen. Der Tag verging sehr schnell und als wir abends wieder ins Hotel kamen, waren wir schon halb am erfrieren. Wir aßen schnell zu Abend und gingen dann direkt auf unser Zimmer. Weil die Lehrer anscheinend nicht genau darauf geachtet hatten, in welches Zimmer sie uns gesteckt hatten, gab es in unserem Zimmer einen Fernseher mit Netflix. Während wir die neue Staffel von Dragons anschauten, rutschten wir im Bett immer näher zusammen und schon nach der ersten Folge langen wir dicht nebeneinander, was zur Folge hatte, dass sich mein Herzschlag um einiges erhöhte. War ja nicht so, dass mein Crush halb auf mir lag. Von der zweiten Folge bekam ich nicht sonderlich viel mit, denn die ganze Zeit überlegte ich ob es klug wäre, ihr jetzt meine Liebe zu gestehen. Wenn, dann jetzt, dachte ich mir am Ende der Folge. „Astrid, ich muss dir was sagen" „Klar" „Ich hab mich in dich verliebt" Mit leicht offenem Mund sah sie mich an, was mich auch nur ein wenig stresste. War ja nicht so, als hätte ich ihr gerade mein größtes Geheimnis anvertraut. Doch anscheinend hatte sie sich wieder gefangen, denn das nächste was ich mitbekam war, das sie mich küsste. Überglücklich erwiederte ich und ein unglaubliches Gefühl machte sich in meinem Magen breit. Das würde wohl eine sehr schöne Klassenfahrt werden.

Ehrlich gesagt wusste ich nicht wie ich den Schluss machen soll, weshalb er vielleicht ein bisschen komisch ist.

Hiccstrid OneshotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt