Kapitel 27

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Die nächsten Tage verliefen relativ ruhig, ich hatte Sarah und den anderen von Berlin erzählt und sie freuten sich natürlich für mich, doch trotzdem waren sie auch traurig, dass ich gehen würde, doch heute war der Tag gekommen, mein 18. Geburtstag. Ich hatte alles in einen Sprinter gepackt, welchen Herr Hersher mir zur Verfügung gestellt hatte und mein Vater würde mich damit nach Berlin fahren und von dort aus mit dem Zug zurück fahren.
Ich schloss den Kofferraum,"So, dass war alles jetzt." Mein Vater nickte,"Du bist dir wirklich sicher?","Ja." Er nahm mich in den Arm,"Du wirst hier fehlen kleiner Wirbelwind" ich lächelte,"Und jetzt komm, ich fahr dich zu Maxi, die anderen warten bestimm schon auf dich" mit die anderen meinte er die Mannschaft, die Band und Ayscha, welche meinen letzten Tag hier mit mir verbringen wollten.
Als ich aus dem Auto stieg, als wir bei Maxi angekommen waren, Ross ich meine Augen weit auf. Alles war schön dekoriert und es hängen Schriftzüge rum mit Happy Birthday und Bis Bald, ich konnte meinen Augen kaum trauen, als alle meine Freunde im Halbkreis vor mir standen und Happy Birthday für mich sangen. Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich versteckte mein Gesicht in meinen Händen. „Ihr seid so unfassbar süß Leute!" ich umarmte jeden nach einander und kam als letztes zu Maxi, leise flüsterte er mir ins Ohr „Ich liebe dich Kleines" und wieder war es um mich geschehen, ich brach in Tränen aus und ließ ihn einfach nicht mehr los. Nach einer kurzen Weile stellte er den Abstand zwischen uns wieder her und wischte mir meinen Tränen aus dem Gesicht,"Du bist zu schön zum weinen okay?" Ich nickte leicht und versuchte mein Lächeln aufrechtzuerhalten.
„Jetzt gibts Geschenke!" rief Joschka,"Au ja und dann Kuchen!" fügte Raban hinzu und alle begannen zu lachen.
„Wir zu erst!" rief Rocky und hielt mir eine quadratisches Paket hin,"Von uns 4, vergiss uns nicht!" ich öffnete es und heraus kam ein Fotoalbum von uns, from the beginning to the end! Justice for Us!, stand vorne drauf und sie hatten wirklich jeden Moment gemeinsam festgehalten. Ich fiel den vieren um den Hals, "Ich hab euch so lieb Leute! Danke für alles",
"Jetzt Ich!" Ayscha gab mir eine DinA4- Schachtel,"Damit ich meinen Rat auch in Berlin weitergeben kann!" Ich öffnete es und es war ein selbstgeschriebenes Buch mit vielen Dingen die passieren könnten und vielen Fragen und immer die passende Antwort,"Du bist echt die beste! Danke"
Jetzt stellten sich Leon und Vanessa vor mich und überreichten mir einen Bilderrahmen, doch ich konnte nur die Rückseite sehen,"Von uns allen." Ich nahm ihn entgegen und drehte ihn um, Alessia, 18, das schwarze Schaf, ich begann zu lachen,"Passt wohl wie die Faust aufs Auge nicht wahr?" Wollte Vanessa wissen und ich nickte nur,"Ich weis gar nicht, was ich sagen soll... einfach danke Leute, danke für alles!" Ich drückte den Bilderrahmen meinem Vater in die Hand und umarmte jeden der Mannschaft lang.
"Dann fehlen jetzt wohl nur noch wir zwei" Maxi zwinkerte Markus zu,"Der besondere Moment kommt zum Schluss also mach ich weiter" grinste mein Bruder.
"Weißt du noch, ich hab dir immer meine Pokale geschenkt..." ich nickte,"Jetzt sollst du deinen eigenen bekommen!" Er holte hinter seinem Rücken einen goldenen Pokal in der Form eines Mädchens mit einem Mikro in der Hand hervor,"Für das Mädchen, dass nie aufgegeben hat und ihr Ziele immer verfolgt hat!" Ich musste mir erst einige Tränen aus dem Gesicht wischen, bevor ich ihn nehmen konnte, er war wunderschön,"Du wirst mir so fehlen Brüderchen!" Er lächelte erlischt,"Du mir auch Engel!" Er nahm mich fest in den Arm, doch machte nach einem kurzen Moment Platz für Maxi.
Wir standen eine Sekunde schweigend voreinander bis er endlich etwas sagte,"Damit du mich wie versprochen nicht vergisst!" Er holte eine kleine Schatulle raus und überreichte sie mir. Ich öffnete sie und fand einen Ring darin, ich sah direkt in Maxis Augen,"Wir haben es uns versprochen, es wird keiner von uns vergessen!" Ich nickte nur und nahm ihn aus der Halterung,
I promise to love you forever-M/A,
Jetzt konnte ich die Traenen nicht mehr zurück halten und fiel ihm einfach weinend um den Arm,"Du machst es mir immer schwerer zu gehen"....

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Endlich geht es weiter, leider hat es meine Arbeit nicht zugelassen früher weiterzuschreiben als jetzt und mal gucken wann ich das nächste Kapitel geschrieben bekomme.

Denkt ihr Alessia zieht es wirklich durch und geht weg?🤍

Im Schatten meines BrudersWo Geschichten leben. Entdecke jetzt