Kapitel 21

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Die nächsten 3 Tage verbrachte ich fast dauerhaft im Krankenhaus. Ich wollte bei Markus sein wenn er die Augen öffnete, ich wolle die erste sein die er sieht und mit der er spricht. Ich redete immer mit ihm, ich erzählte ihm was er gerade alles verpasst, sang ihm unsere Lieder vor und redete auch viel Blödsinn. Ich wollte einfach, dass er merkt ich bin bei ihm und ihn nicht mehr alleine lasse, nie mehr.
Ich erzählte ihm gerade davon, dass ich Angst vor der Generalprobe morgen im Studio hatte, als seine Hand sich bewegte,"Markus?!"
Stille, man hätte sicherlich eine Stecknadel fallen hören, so leise war es in dem Raum. Kein Gerät machte einen Laut, ich hielt den Atem an und Markus war wie immer unbewegt.
Hatte ich mir dass gerade eingebildet?
„Markus? Kannst du mich hören? Ich bin's Alessia." keine Reaktion.
Jetzt phantasiere ich schon, ich glaub ich werde verrückt!
Doch dann fingen die Geräte an zu piepsen und Markus riss seine Augen auf,"Alessia?!" er hielt sich seinen Kopf,"Fuck, wo bin ich? Und warum siehst du mich an wie ein Geist?!"
Ich begann direkt zu weinen,"Gott Markus du lagst im Koma! Du hattest einen Autounfall! Du hättest sterben können verdammt! Mach mir nie wieder solche Angst!" Langsam verstand Markus wovon ich sprach,"Ich-Ich war wütend und bin auf der Landstraße viel zu schnell gefahren. Das Auto hat sich unzählige Male überschlagen, ich dachte ich sterbe Alessia." er stoppte,"Und weißt du woran ich als letztes gedacht habe?" ich sah ihn an,"Woran?" er lachte leise,"Was für ein scheiss eigentlich im Radio läuft!" Ich begann auch zu lachen,"Idiot!","Nein jetzt wirklich, ich habe daran gedacht wie schrecklich ich war! Ich hätte dich und Maxi nie so behandeln dürfen, es tut mir leid, ich war ein schrecklicher Bruder!" ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht,"Sag so etwas nicht! Ich wäre genau so wütend an deiner Stelle gewesen aber ich wusste einfach nicht wie ich es dir erzählen sollte!" er nahm meine Hand,"Schon gut, Hauptsache du bist glücklich!" ich lächelte ihn leicht an,"Danke"
„Und was hab ich so verpasst?"
Ich holte tief Luft,"Aaaalllssoooo, wir haben einen Auftritt für RTL bei Lets Dance als Newcomer, morgen ist die Generalprobe und ich hab richtig schiss, alle waren bei uns zuhause um und zu unterstützen, die Mannschaft, die Band Und Ayscha. Mama hat mir zum ersten Mal das Gefühl gegeben dass sie mich liebt, Maxi ist kaum von meiner oder eher deiner Seite gewichen und ach ja hab ich schon erwähnt wie verdammt nervös ich bin?!" er staunte nicht schlecht,"Okay wow, jetzt bin ich ma ein paar Tage nicht ansprechbar und alles eskaliert oder wie?!" ich lachte auf,"scheint so!"

Die Tpre öffnete sich und ein Arzt kam rein,"Ach Herr von Theumer, aus dem Schönheitsschlaf erwacht?" Markus nickte nur,"Ich würde sie gerne einmal durchchecken um sicher zu gehen, dass es ihnen auch wirklich gut geht!" Markus war natürlich einverstanden und ich ging solange auf den Flue und rief direkt meine Eltern an, welche sich sofort auf den Weg machten.
Eine halbe Stunde später war der Arzt dann mit allem fertig und meine Eltern und ich durften wieder zu Markus,"Also es sieht so weit alles gut aus, doch natürlich wird er noch einige Tage hier bleiben müssen, bevor wir ihn entlassen um ja kein Risiko einzugehen!" meine Eltern nickten verständlich und bedankten sich noch einmal bei den Arzt, welcher sich direkt auf den Weg zum nächsten Patienten machte.
Wir besprachen noch wie wir die restlichen Tage in Krakenhaus bei Markus sein würden, bevor ich mich auf den Weg zu Maxi machte.

Wieder stand ich vor diesem riesigen Haus und wartete darauf, dass mir jemand die Tür öffnete.
„Ach Hallo Alessia, komm doch rein, Maxi ist in seinem Zimmer du kennst ne Weg ja bereits!" Ich lächelte die Frsu von Maxis Vater herzlich an und ging auf direktem Weg in sein Zimmer.
„Hey Babe und wie gehts Markus?" ich grinste,"Frag du ihn doch!" Maxi setzte sich auf,"Er ist wach?! Was hat er gesagt? Wie geht es ihm? Hat er Schmerz-„ doch ich unterbrach ihn,"Hey ganz ruhig! Ja er ist wach, er hat sich bei mir entschuldigt und gesagt er hätte nicht so reagieren dürfen und nein, er hat keine Schnerzen, wenn alles weiterhin gut läuft darf er nach einigen Tagen schon wieder heim" Maxi atmete erleichtert aus,"Mehr Glück als Verstand der Junge" ich nickte nur zustimmend.
„Und was machen wir zwei jetzt schönes?" Er zog mich grinsend auf dich und gab mir einen Kuss, als ich mich wieder von ihm löste sah ich ihn verführerisch an."Weiß nicht, hättest du da eine Idee?" Maxi nickte,"Oh und wie ich die habe!" er zog mich ganz eng an sich ran und begann mich auszuziehen...

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Im Schatten meines BrudersWo Geschichten leben. Entdecke jetzt