Altersfreigabe: ab 12
Genre: Allgemein
Inhalt: Nach einer Gedenkfeier im Ministerium mit sehr viel Alkohol stellt Hermine fest, dass sie schwanger ist. Und so wenig sie es auch selbst glauben kann, es kommt am Ende ihres Ausschlussverfahrens nur einer als Vater in Frage.
Pairing: Hermine Granger/Severus Snape
Kommentar: Wunsch-Oneshot, die Dritte. ^^
trinitycat hat die 300. Review zu 'About Magic' geschrieben und hatte einen Wunsch frei. Ich hab ein Detail deines Wunsches geändert, ich hoffe, du bist mir nicht böse deswegen. Da waren einfach so viele Bilder und Gesprächsfetzen, die ich unbedingt schreiben musste... XD
Betagelesen hat dieses Mal Moana Nahesa! Ich danke dir für deine schnelle und großartige Arbeit. :)
Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen! Ich für meinen Teil hatte eine Menge davon beim Schreiben. :D
Warnings: none- - -
Hermine starrte das alte Arbeiterhaus an, das inmitten einer verfallenen Gegend rund um eine seit Jahrzehnten stillgelegte Mühle stand, holte tief Luft und hielt sie einige Sekunden lang an, bevor sie sie in einem Schwall aus ihren Lungen entließ und den Kopf drehte, bis es in ihrem Genick knackte. Sie konnte das. Sie war eine Gryffindor. Sie hatte Beängstigenderes getan als das. Fluffy zum Beispiel. Fluffy war ... nein. Aber die Mysteriumsabteilung! Das war ... Sie runzelte die Stirn. Nein ... Der Drache bei Gringotts? Sie seufzte. Rückblickend betrachtet war nichts davon so beängstigend gewesen, wie an diese Tür zu klopfen und sich ihm zu stellen. Auch wenn es das nach dem, was möglicherweise zwischen ihnen passiert war, nicht mehr sein sollte ...
Sie verzog das Gesicht. Merlin ... Hatte sie wirklich ... ? Mit ihm?
„Alkohol hat schon verrücktere Blüten getrieben, Mine", hatte Ginny gesagt und mit den Schultern gezuckt. Aber diese Meinung teilte Hermine nicht. Das hier war nicht nur das Beängstigendste, sondern auch das Verrückteste, das ihr passiert war. Jemals!
Mit heftig schlagendem Herzen und zu viel Adrenalin in ihrem Körper stakste sie gegen besseres Wissen auf das letzte Haus der Straße namens Spinner's End zu und klopfte, bevor sie es sich anders überlegen konnte. Sie musste das klären! Irgendwann musste sie sich dem stellen.
Es dauerte etwa eine Minute, bis Snape ihr öffnete. Sechzig Sekunden, in denen sie mindestens vierzig Mal beschloss, sich umzudrehen und wieder zu gehen. Und trotzdem stand sie immer noch da, als er an seiner Hakennase vorbei auf sie herab sah. Selbst jetzt, über acht Jahre nachdem sie das letzte Mal in einem seiner Klassenräume gesessen hatte, schaffte er es, dass sie sich innerlich unter diesem Blick zusammenkrümmte.
„Miss Granger", sagte er und klang irritiert. Er sah an ihr vorbei und als er niemanden außer ihr entdeckte, kniff er die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen. „Was wollen Sie?"
Oh Merlin ... Sie biss die Zähne aufeinander und holte wieder tief Luft. „Ich muss mit Ihnen reden, Sir."
Er zog eine Augenbraue hoch und schnarrte: „Ach ja? Ich wüsste nicht, was wir zu reden hätten."
Sie runzelte die Stirn und entgegnete: „An diesem Punkt eines Gesprächs ist es üblich, dass eine der beiden beteiligten Parteien nicht weiß, worum es geht, nehme ich an."
Zwei Sekunden lang war er still, dann sagte er: „Ich lege keinen Wert darauf, eine der ... beteiligten Parteien zu sein."
Sie verschluckte sich beinahe an ihrem Speichel. „Das hätten Sie sich früher überlegen sollen", murmelte sie und hoffte, dass er es nicht gehört hatte. Aber seinem Blick nach zu urteilen hatte er. Sie straffte ihre Haltung. „Darf ich bitte reinkommen? Ich würde das ungern zwischen Tür und Angel besprechen."
Er verschränkte die Arme vor der Brust, machte keinerlei Anstalten, zur Seite zu gehen. „Ich wüsste gern, was das ist, bevor Sie irgendwo hinkommen, Miss Granger."
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Oneshots
FanfictionEine Sammlung meiner Oneshots, verschiedene Pairings und Themen, genaueres über den einzelnen Geschichten.