Kyra P.o.v
Ich machte mich schon früh zum Friedhof los. Es war Samstag .
Jeden Samstag ging ich zum Friedhof. Zum Grab meiner leiblichen Mutter.
Ich nahm mein Lieblingsbuch und mein Tagebuch mit und setzte mich neben ihr Grabstein.
Der Schmerz nach meiner Mutters Tod war unverträglich. Mich an diese schlimme Zeit zu erinnern, füllte meine Augen mit Tränen.
Ich öffnete mein Tagebuch bis plötzlich ein lautes Geräusch aus dem Gebüsch huschte.
Ich zuckte zusammen.
Was war das?
Ganz ruhig Kyra, bestimmt war das nur ein Tier, sagte ich mir.Aber nachdem das zweite ungewöhnliche Geräusch kam, stand ich vor Schreck mit einem kurzen Zucken auf.
Das kann kein Tier sein, wurde mir klar.
Ich ging vorsichtig paar Schritte nach vorn wobei ich bemerkte, dass das Geräusch immer lauter wurde.
Aber es klang nicht mehr wie ein Knacksen sondern es klang wie ein hungriger Tiger der nach seinem Essen jagt.Ich wurde neugierig also schob ich den Busch zur Seite , um nachzusehen.
Ich sah Zac von mir weggedreht.
Wuh, was für eine Erleichterung, dachte ich zumindest.
Ich rannte zu ihm bis ich das Reh, dass er in der Hand hielt sah.
Mir stockte der Atem. Mein ganzer Körper wurde zittrig und ich hatte für ein Moment das Gefühl, dass ich umfalle.
Zac hörte mein Atem und drehte sich um.
Sein Mund war verschmutzt mit Unmengen von Blut. So viel Blut auf einmal. Ich sah seine spitzen weißen Zähne aus seinem halbgeöffneten Mund. Seine Augenadern waren stark hervorgehoben. Er sah aus wie ein Vampir.
Er ist ein Vampir.
Ich drehte mich und rannte so schnell ich konnte den kürzesten Weg zu meinem Haus.
Zac bekam ein Schock und rannte hinterher wobei er rief:,, Kyra! ''
Ich drehte mich nicht um und lief weiter.
Bevor ich es gemerkt hatte, stand Zac plötzlich genau vor mir.
Ich konnte nicht mehr atmen. Mein Atem war wie weggeblasen. Ich zuckte und lief so schnell ich konnte in die andere Richtung.
Plötzlich stand er wieder vor mir.
,, Was. bist. du?'' , zitterte meine Stimme.
Ich schubste ihn zur Seite und endlich kam ich an meinem Haus an.
Ich kramte hektisch den Schlüssel aus der Tasche. Als ich ihn hatte drückte ein Arm mich so stark zur Seite, dass es kein Mensch sein konnte. Nur irgendein Monster.
Zac stand vor mir und brachte hektisch heraus:,, Kyra, bitte lass mich das erklären.''
Ich schrie ängstlich ohne nachzudenken:,, Lass mich los!''
Ich drückte ihn mit aller Kraft von mir weg.Ich nahm den Schlüssel, machte die Tür auf und schließ die Tür.
Ich guckte noch kurz durch die Tür zu Zac.Er schüttelte mit dem Kopf und schrie:,, Ich wollte nicht dass es so kommt.''
Ich setzte mich aufs Sofa und atmete erst ein und dann aus.
Es gibt keine magischen Lebewesen auf dieser Welt. Das geht nicht.
Ich möchte nicht , dass alle Märchen die mir damals erzählt wurden der Wahrheit entsprechen.
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Blutbiss.
Vampire,,Kyra, ich kann das nicht.", Zac konnte mir nicht in die Augen sehen. ,,Was kannst du nicht?", ich versuchte so sanft wie möglich zu klingen. ,,Das mit dir. Das mit uns.", ich unterdrückte die Tränen. ,,Warum?". ,,Ich bin anders. Ich bin nicht nor...