35.Kapitel
Pov: Russland
Vorsichtig öffnete ich die Tür, die zum Deutschen führte. Viele Male war ich bereits diesen Weg gegangen, doch diesesmal war es was anderes. Gerade sahs ich Zuhause auf dem Sofa und suchte auf Netflix eine Serie die mich interressieren könnte, da klingelte mein Handy.
,,Herr Russland, hier spricht das Berliner Krankenhaus..." wollte die Sekretärin gerade sagen, doch ich fiel ihr ins Wort ,,Ja, ja ich weiß wer Sie sind. Was sollen Sie?" vielleicht klang ich ein wenig unhöfflich, aber genau diese Frau hatte mich beim letzten Besucht davon überzeugen wollen, weniger Alkohol, ins besondere Vodka, zu konsumieren...in meinen Augen geht das gar nicht...echt wie konnte sie es wagen?!
,,Deutschland..." wollte sie mir antworten, doch erneut unterbrach ich sie ,,WAS IST MIT IHM?!" ,,es gibt Anzeichen, dass er bald erwachen wird" kam es ein wenig eingeschüchtert von der anderen Leitung. ,,Ich bin sofort da, sagen Sie dem Artz das ich Deutschland alles erzählen will, der soll bloß sein leise bleiben, verstanden?" ,,ja, ich werde es ihm ausrichten" in weniger als Zehn Minuten war ich von meinem Hotelzimmer aus im Krankenhaus angekommen.
,,Wie lange ist er schon wach?",,Höchstens eine Halbe Stunde" antwortete mir der Artz, der mich schon an der Tür abgefangen hatte und mich zum Zimmer begleitete ,,Denken Sie daran, er ist erst vor kurzen aufgewacht und immer noch sehr erschöpft. Überfordern Sie ihn nicht und bleiben Sie, komme was wolle, ruhig. Stress ist das, was mein Patient jetzt am wenigsten gebrauchen kann" erleuterte er mir noch ein mal ,,Verstanden" knurrte ich ihn an und öffnete vorsichtig die Tür. Ich wagte einen Blick zum Bett und sah dort Deutschland.
*Typisch Deutschland*
Dachte ich, als ich sah wie er schon seine Nase in eines der Bücher gesteckt hatte, die sein Großvater mal vorbeigebracht hatte und würde am liebest jetzt schon losheulen, weil es so schön war zu sehen, dass er Lebte und es ihm gut ging.
,,Hey" machte ich etwas unbeholfen und winkte kurz wärend ich die Tür hinter mir wieder vorsichtig schloß. Langsam schlug Deutschland sein Buch wieder zu und hob seinen Kopf ,,Hey" kam es brüchig zurück. Seine Stimme war kratzig und gebrochen, mehr wie ein Flüstern, aber dennoch ließ es Schmetterlinge in mir aufsteigen ,,Wie geht es dir?" der Deutsche dachte kurz nach und sah dabei aus dem Fenster ,,Besser." Sein Blick richtete sich wieder zu mir. ,,Darf ich?" fragte ich und zeigte auf die Bettkannte ,,Nur zu." Er rückte ein wenig zur Seite, um mir mehr Platz zu machen und sah mich dan neugierig an ,,Der Artzt meinte, dass du mir alles erzählen wolltest...was passiert war. Du kannst anfangen"
,,Was weißt du denn noch?"
,,Wir waren auf einem Weihnachtsfest, ich wurde entführt...bin mit einer Milan geflohen....wurde angeschossen und mehr ist da nicht" Ich sah ihn kurz bemitleident an da sich langsam Tränen in seinen Augen sammelten ,,Weißt du überhaupt wie lange du weg warst?" hakte ich nochmal mit besorgter Miene nach und umfaste zärtlich seine Hand. Zuerst zuckte er zusammen, auf Grund der Berührung, atmete dann aber noch mal durch und sah mir tief in die Augen ,,nein, wie lage?" ,,zwei ganze Monate...Sie hatten dich für zwei ganze Monate in ihrem Schloss" daraufhin schluckte der Deutsche erst mal und sah abwesend wieder raus aus dem Fenster. Ich folgte seinem Blick, doch sah nur einen kahlen, hässliches und knochigen Baum.
,,Erzähl mir, was passiert ist" meinte Deutschland und ich fing an ,,Ich bin mit ein paar unserer Freunde zu dem Schloss gegangen, wo du auch gefangen gehalten wurdest, aber das wussten wir nicht...Ich wollte nur mit Niederlande sprechen, doch als ich dort auch Türkei antraf wurde ich...stutzig. Gerade war ich am diskutieren, da kam ein Mann names de Jong, oder so rein gerannt" ,,Milan" unterbrach er mich ,,Was?" ,,der Mann...sein Name ist Milan. Er war der Einzige der mir dort geholfen hatte." Ich nickte verständnisvoll und fuhr dan fort ,,Als wir an der Hütte ankamen warst du bereits bewusst los. Überall war Blut...ic-ich hatte wirklich Angst dich für immer zu verlieren" ich musste kurz eine Pause machen um mich wieder zu sammeln, sprach dann aber mit fester Stimme weiter ,,Der Krankenwagen kam. Seit einer Woche bist du bereits im Koma gewesen. Die Ärtze meinten, dass du vielleicht niewieder aufwachen könntest" nun brach meine Stimme doch.
Der Gedanke daran, Deutschland für immer zu verlieren, war einfach zu qualvoll. Ich schniefte leise und ergänzte noch ,,Ich war jeden Tag hier und hab nach dir gesehen. Dein Großvater war auch einmal hier und hat dir diese Bücher und eine neue Brille hinterlassen. Deine Alte sollte anscheined kaputt gegangen sein..." Deutschland nickte und sah mich traurig an.
,,I-Ich weiß du würdest jetzt gerne alles hören was mir wiederfahren ist...und ich würde dir es gerne sagen, aber es ist so schrecklich gewesen. Ich möchte im Moment nur vergessen" ,,Das ist vollkommen Okay" unterbrach ich ihn schnell,,Dieser Milan...Ich hab ihn ein wenig ausgequetscht...und alle anderen in dem Schloss auch. Ich weiß ungefähr was alles passiert ist und am liebsten würde ich die beiden Idioten umbrigen...aber das geht gerade schelcht" ,,was ist mit ihnen eigendlich passiert?" ,,Gerrichtsverhandlugen stehen noch, sieht aber gar nicht gut für die Beiden aus...Besonders nicht für Türkei" böse musste ich lächeln, als ich Türkeis niedergeschlagenden Blick gesehen hatte, als er abgeführt wurde.
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Looking for love, or stay alone? /Deutschland und Russland Story ^^
RomanceHey Leute Das ist der zweite Teil von meinem ersten Buch was...was genauso heißt nur ohne das "or stay alone" Ich muss euch hoffentlich nicht erklären was in dem letzten Buch alles drangekommen ist. Ne, ne. Da müsst ihr das andere Buch nochmal lesen...
