13. Kapitel

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Nachdem wir Nia abgesetzt hatten, die sich nur schweren Herzens von Josh trennen konnte, fuhren wir nur noch ein paar Minuten durch die nun teilweise vollen Straßen, bis wir das schwarze Auto schließlich vor einem Gebäude hielt, welches durch die ...

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Nachdem wir Nia abgesetzt hatten, die sich nur schweren Herzens von Josh trennen konnte, fuhren wir nur noch ein paar Minuten durch die nun teilweise vollen Straßen, bis wir das schwarze Auto schließlich vor einem Gebäude hielt, welches durch die Fensterscheiben und den kleinen Regentropfen auf ihnen unscharf zu erkennen war. Es hatte geregnet und der Bürgersteig war nun voll mit Pfützen und Matsch bedeckt. Ausgerechnet jetzt.

Aiden war der Erste, der aufstand und rausging. Seine Kapuze hing ihm tief ins Gesicht, sein Blick nach unten geneigt. Und dennoch hielt er mir die Tür offen. Ich kletterte hinaus und....staunte, als ich erkannte, was genau Aiden mit ,,Zuhause" gemeint hatte.

Ein riesiges aus Glas gebautes Hochhaus streckte sich vor mir in die Höhe, Fenster von oben bis unten. Vor dem Haus bahnte sich ein langer roter Teppich seinen Weg und führte zu einer Drehtür über der in großen Buchstaben Rodriguez stand.  Aidens Nachname.

Es war nicht wie unser Hotel, nein, das hier war ein Wolkenkratzer. Ein Wolkenkratzer in seiner prunkvollsten Art. 

,,Willkommen bei mir Zuhause", brummte Aiden neben mir und hielt mir einladend seine Hand entgegen.

Zögerlich ergriff ich sie. ,,Also das habe ich mir nicht so ganz unter Zuhause vorgestellt". 

,,Nein? Wo dachtest du denn, wo ich wohne? In einer Mietwohnung?". Ein Lachen trat aus seiner Kehle und so gerne hätte ich mit gelacht. Ich hätte es mir denken können. Die Jungs besaßen eine Limousine, hatten selbst zugegeben, wie wohlhabend sie waren, und dennoch hätte ich nie erwartet, das mich das hier erwarten würde.

Verglichen mit seinem Wohnort, war mein Zuhause eine Bruchbude. Besser, ich würde ihm erstmal nicht erzählen, wo ich wohnte.

,,Willst du mein Heim nur von draußen anstarren oder wärst du auch bereit, mit rein zu kommen?". Nun waren auch die anderen Jungs ausgestiegen und warteten auf eine Reaktion.

Mein Blick verweilte noch eine weiteren Moment, bis ich ihn dann los riss und stattdessen die Tür ins Visier nahm. ,,Können rein", murmelte ich schließlich und folgte der kleinen Truppe.

Auch die Lobby war luxuriös gestaltet, ein reines Meer aus Geld. An den Wänden hingen goldene Leuchter, in den Ecken füllten schwere Ledersofas den Platz und am Ende kümmerte sich eine Dame in Uniform um anscheinend sehr wichtigen Papierkram. Sie ließ ihren Blick nicht einmal von ihnen ab.

,,Das ist also alles deins?", bewunderte ich, meine Augen groß wie Tennisbälle. ,,Es ist wunderschön hier".

Mason kicherte. ,,Du hast noch nicht mal seine Etage gesehen".

,,Seine Etage?". Das konnte doch jetzt nicht wahr sein. 

,,Das Hochhaus war ein Geschenk meiner Eltern zu meinem zwölften Geburtstag", klärte mich Aiden auf, sein Arm legte er lässig um mich und führte mich zum Aufzug. 

Badboys Queen | ✓Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt