Könntest du jemanden vertrauen, den du gerade erst kennengelernt hast? Und das nach einem Erlebnis, welches für immer Schatten auf dich wirft?
Emma kann es nicht fassen. Ihre Schule wird einfach so abgerissen und alle Schüler werden woanders hin qua...
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Da stand er, am Eingang des Klassenzimmers. Seine dunklen Haare fielen ihm ins Gesicht und ließen ihn wie eine Gottheit aussehen.
Die sportliche Figur und sein teurer Style waren nur noch weitere Faktoren, die zu seinem perfekten Aussehen beitrugen.
Doch unter seiner perfekten Maske verbarg sich jemand, der nicht vor brutaler Gewalt zurückschreckte. Jemand, der mir noch vor einer Woche das Versprechen gegeben hatte, sich zu beherrschen und meinetwegen nicht zu körperlichen Gewalt zu greifen, es aber ein paar Tage später brach.
Mein Magen zog sich zusammen. Ich konnte nicht anders, als wegzuschauen, sonst hätte ich mich von seinem Anblick in einen Bann ziehen lassen, wie unschuldige Seeleute vom Gesang der Sirenen.
,,Was ist hier los?", wiederholte Aiden mit so einer düsteren Stimme, dass mich ein heftiger Würgereiz überkam.
Bloß nicht anschauen. Bloß nicht anschauen. Ich schaute zu ihm.
Seine Augen sprühten Funken und es hätte gut sein können, dass er damit den ganzen Raum in Flammen setzen konnte.
Sein Blick wechselte von meinem Nebenmann zu mir und obwohl er immer noch gereizt dreinblickte, lag eine Spur Sanftheit darin. Wegen mir?
Mein Herz pochte heftig gegen meine Brust. Verdammt.
,,Wie lange stehst du schon hier?", stellte ich ihm schnell eine Gegenfrage, die so geflüstert rauskam, dass ich dachte, er würde sie nicht hören.
Doch Aiden zuckte als Antwort mit den Schultern. ,,Wollte gerade vorbeigehen, da habe ich deine Stimme gehört... und seine".
Er blickte zu Maxim, der ihn finster anschaute. Beide lieferten sich ein heftiges Blickduell.
Wie gut, dass Blicke nicht wirklich töten konnten, ansonsten würde ich in den nächsten zwei Sekunden mit zwei Leichen hier herumsitzen.
,,Willst du ihr nicht selber sagen, was du mir angetan hast, Rodriguez?", forderte Maxim ihn dann auf und beide Mienen verdunkelten sich.
,,Ich weiß nicht, wovon du redest, Brown", Dann musterte er ihn von oben bis oben und ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. ,,Wer hat dich denn so zugerichtet? Du hast wohl mehrere Leute, die ab und zu mal bisschen sauer sind".
Schockiert schüttelte ich meinen Kopf. ,,Du, Aiden, du hast ihm das angetan. Hör auf, so zu tun, als wüsstest du von nichts".