9. Kapitel

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Als wir endlich wieder das Schulgelände erreicht hatten und uns auf den Weg zur Sporthalle machten, standen bereits viele 10 und 11 Klässler vor dem luxuriösen Bau und unterhielten sich. Es war nicht zu bestreiten, dass sie sich auf die letzte Stunde freuten. Besonders die Jungs turnten schon vor dem Eingang herum, während eine kleine Gruppe älterer Mädchen sich konzentriert dehnten. Als wir in Sichtweite der Schüler kamen, lief ein Raunen durch die Gruppen und ich wurde ganz baff angestarrt. Was zum...


,,Ignorier sie. Sie sind so einen Anblick einfach nicht gewöhnt", murmelte Mason neben mir und Aiden versteckte mich ein wenig hinter seinem Körper. Das Getuschel wurde lauter und ich nervöser. Was war denn los? Die Jungs waren nicht die einzigen reichen Schüler hier, dafür war der Ruf der Schule zu extra. Oder hatte es etwas damit zu tun, was Tyler vorhin im Auto gesagt hatte. 


,,Tu nicht so gentlemanlike. Wir alle wissen, wie du sonst immer drauf bist". Ein Schauer überlief mich, doch dann kam jemand auf mich zu gerannt und ich entspannte mich instinktiv. Nia.


,,Sag mal Emma, ist das deine Verabredung?". Ihre Augen weiteten sich und nahmen den jungen Mann vor mir ins Visier. Eben dieser musterte sie mit kalter Miene und verschränkte seine Arme vor der Brust. 


Ich schluckte peinlich berührt und nun war ich diejenige, die sich vor Aiden stellte, damit er nicht noch einen schlechten Eindruck auf meine Schwester machte. Denn so wie er aussah, konnte selbst die Antarktis bei seinem Anblick neidisch werden.


 ,,Ja, eh, das ist Aiden. Wir haben uns heute kennengelernt, als...als ich hingefallen bin...auf dem Schulflur. Er hat mir hochgeholfen". Ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass ich ein kleines wenig um die Wahrheit herum geredet hatte. Ich konnte meiner Schwester noch nicht erzählen, was passiert war, nicht jetzt, sie würde ausflippen.


,,Aha, Aiden",  sie blickte ihn erneut an, schenkte ihm schließlich ein freundliches Lächeln und streckte ihm ihre Hand aus, die im Vergleich zu seiner winzig wirkte. Zuerst sah es nicht so aus, dass er sie noch ergreifen würde, doch dann fügte Nia etwas hinzu, was anscheinend alles veränderte. ,,Ich bin Nia, Emmas Schwester".


Und mit einem Mal wurden seine Gesichtszüge immer weicher und und sie schüttelten sich die Hände. ,,Freut mich, dich kennenzulernen". Er legte - ganz nonchalant - einen Arm um meine Taille. 


,,Wieso warst du so distanziert gerade?", hackte ich leise nach. Aiden grinste und zuckte mit den Achseln. ,,Ich dachte, sie wäre nur eine Freundin von dir". 

Badboys Queen | ✓Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt