24. Kapitel

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,,Aiden! Aiden!", rief ich ihm hinterher und musste ansehen, wie er zielstrebig und mit angespannten Schultern das Café verließ

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,,Aiden! Aiden!", rief ich ihm hinterher und musste ansehen, wie er zielstrebig und mit angespannten Schultern das Café verließ.

Schnell stand ich auf, so schnell, dass der Stuhl umkippte und ich ihn erst eimal wieder hinstellen musste, bevor ich ihm nacheilen konnte.

,,Hey! Jetzt warte doch mal. Was hast du vor? Wohin zum Teufel willst du gehen?"

Keine Antwort.

,,Verdammt, Aiden!", meine Lungen brannten und nur mit Mühe konnte ich mit seinen Schritten mithalten.

,,Was?", ruckartig drehte er sich um und sah mir in die Augen. Sie flackerten gereizt.

,,Wohin gehst du?".

,,Wohin denn wohl? Zu diesem Arsch von einem Menschen. Ich habe dir gesagt, dass ich mir ihn danach vorknöpfen werde. Der kann sich auf was gefasst machen, das verspreche ich dir", knurrte er, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen.

Erschrocken von der Härte in seinem Ton, zuckte ich zusammen.

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

,,Ich denke, dass ist keine gute Idee", begann ich langsam, doch er stieß nur ein humorloses Lachen aus und winkte ab.

,,Emma, du denkst doch nicht wirklich, dass ich alles auf sich beruhen lasse? Dass ich diesen Bastard in Ruhe lassen werde".

,,Ich-".

,,Er hat dich geschlagen, manipuliert und zu etwas gezwungen, was du nicht wolltest. Er hat jemandem geschadet, der mir gehört und dafür wird er jetzt bezahlen". Sein Gesichtsausdruck vermochte keinen Hauch von Gnade oder Freundlichkeit zu zeigen.

War das wirklich Aiden vor mir? War das wirklich der Junge, der mir süße Sätze ins Ohr hauchte, mich fest drückte, wenn ich mir zu viel Stress in der Schule gemacht hatte? Ich erkannte ihn kaum wieder.



,,Was willst du denn machen? Ihn schlagen? Ihn verprügeln? Das wird nichts ändern, Aiden", versuchte ich ihn davon abzubringen und verzweifelt griff ich nach seiner Hand.

Er zuckte und hätte sie kurz weggezogen, ließ es aber schließlich zu. Auch wenn es mich tief berührte, wie sehr sich Aiden um mich kümmerte, so konnte ich nicht zulassen, dass er etwas tat, was er später bereuen würde.





,,Natürlich wird das etwas ändern", seufzte er. ,,Wenn ich ihm so richtig seine Visage poliere, dann denkt er nächstes Mal zweimal darüber nach, etwas Dummes zu machen."

,,Und wenn er dich anzeigt? Was du machen willst, ist strafbar", wandte ich ein und schüttelte den Kopf.

,,Dazu wird es nicht kommen. Dafür sorge ich schon. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass ich so was mache".

Badboys Queen | ✓Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt