ACHTUNG!!! Es könnte Erwachseneninhalt vorkommen.
Spencer fühlte, wie sich seine Brust mit einer Wärme füllte, die er lange nicht mehr erlebt hatte. Es war nicht nur die Leidenschaft des Kusses oder die Nähe, die plötzlich so natürlich zwischen ihnen war. Es war etwas anderes, etwas tieferes, das er noch nie zuvor gefühlt hatte, als er seine Hand zögernd auf Mayas Rücken legte.
Die Stille im Raum war fast greifbar, nur unterbrochen von ihren leisen Atemzügen und dem leichten Rascheln ihrer Kleidung. Spencer wusste, dass er in einer gefährlichen Zone war. Eine Zone, in der Gefühle die Oberhand über die Logik nahmen, in der nichts mehr in den strengen, analytischen Rahmen passte, den er sich jahrelang aufgebaut hatte.
„Maya...", sagte er leise und zog sich langsam zurück, aber nicht weit genug, um den Abstand zwischen ihnen zu vergrößern. Ihre Augen trafen sich, und er bemerkte die Zuneigung, die sie mit einem einzigen Blick ausdrückte. Es war eine Art des Verständnisses, das ihm schwerfiel, in Worte zu fassen.
„Ich weiß, was du denkst, Reid", sagte sie sanft, ihre Hand auf seiner Brust ruhend. „Aber du kannst nicht immer alles kontrollieren." Spencer wollte etwas erwidern, aber die Worte blieben ihm im Hals stecken. Sie hatte recht. Immer hatte er versucht, Kontrolle zu behalten – über seine Arbeit, seine Gefühle, seine Beziehungen. Aber Maya hatte ihn auf eine Weise herausgefordert, wie es niemand zuvor getan hatte.
„Es ist nicht nur das", begann Spencer schließlich. „Es geht darum, dass du alles durcheinander bringst. Du bist... du bist anders als alle anderen, und das macht mir Angst. Du bringst mich dazu, Dinge zu fühlen, die ich nicht einmal begreifen kann." Maya trat einen Schritt näher, sodass ihre Körper sich nur noch durch die Hauchdünne des Raumes trennten. „Du brauchst keine Angst zu haben", flüsterte sie, ihre Stimme ruhig, aber eindringlich. „Ich bin nicht hier, um dich zu verändern, Reid. Aber ich will, dass du siehst, was ich sehe. Ich will, dass du siehst, wie viel mehr du sein kannst, wenn du dich öffnest." Ihre Worte drangen tief in ihn ein, und für einen Moment fühlte es sich so an, als würde die Welt um ihn herum langsamer werden. Er wusste, dass er vor einer Wahl stand. Eine Wahl, die alles verändern konnte.
„Und was ist, wenn ich nicht weiß, wie man sich öffnet?", fragte Spencer leise, seine Stimme von Unsicherheit durchzogen.
„Dann werde ich dir zeigen, wie es geht", sagte Maya, und in ihrem Blick lag eine sanfte Entschlossenheit. Sie legte ihre Hand an seine Wange, streichelte mit den Fingern über seine Haut, und Spencer schloss für einen Moment die Augen, um den Moment zu verarbeiten. Die Nähe, die zwischen ihnen war, fühlte sich so intensiv an, dass er den Atem fast anhielt, als sie ihn wieder küsste. Diesmal war der Kuss anders. Sanft und zärtlich, aber auch voll von einer aufgeladenen Energie, die sie beide spürten. Maya führte ihn in den Kuss, ihre Hände zogen ihn immer näher an sich, und Spencer ließ sich einfach darauf ein. Zum ersten Mal in seinem Leben gab er sich der Ungewissheit hin, ohne nach der richtigen Antwort zu suchen.
Der Kuss vertiefte sich, als ihre Körper in einem perfekt abgestimmten Rhythmus miteinander verschmolzen. Spencer spürte, wie seine Gedanken sich zu verflüchtigen begannen, als ihre Berührungen ihn in eine Welt der Intimität zogen, die er nie für möglich gehalten hätte. Sie drängte ihn sanft rückwärts, bis er mit dem Rücken gegen den Tisch stieß, und ohne nachzudenken zog er sie zu sich, ließ sie gegen ihn sinken. Die Hitze zwischen ihren Körpern war überwältigend, aber auch beruhigend.
„Spencer...", flüsterte Maya, als sie von ihm abließ, ihre Stirn gegen seine drückend. „Du musst mir vertrauen."
„Ich vertraue dir", sagte Spencer ohne zu zögern. Es war eine der seltenen Gelegenheiten, in denen seine Worte von tiefem, ehrlichem Gefühl getragen waren. Etwas in ihm wusste, dass dies der Moment war, in dem er sich der Ungewissheit hingeben musste.
„Dann lass uns den Rest des Abends so verbringen", sagte Maya mit einem schelmischen Lächeln, während sie langsam von ihm zurücktrat, ihm jedoch nie aus den Augen ließ. „Lass uns einfach da sein – ohne Pläne, ohne Erwartungen." Spencer nickte, und ein Teil von ihm wusste, dass er den Abend nicht einfach vergessen würde. Es war der Anfang von etwas, das er vielleicht nicht vollständig verstand, aber das er dennoch wollte.
Die Zeit verging in einer Mischung aus unbeschreiblichen Momenten der Nähe, Küsse, die immer intensiver wurden, und Gesprächen, die tief in ihre Seelen eindrangen. Maya und Spencer fanden sich immer wieder in diesen stillen Augenblicken, in denen alles andere um sie herum unwichtig wurde. Sie verbrachten die Nacht damit, sich zu öffnen – nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Es war, als ob sich eine Tür öffnete, die sie beide lange verschlossen gehalten hatten.
„Du bist nicht der, der du immer glaubst zu sein, Reid", sagte Maya später, als sie zusammen auf dem Sofa lagen, ihre Köpfe auf denselben Kissen ruhend. „Du bist so viel mehr als nur der Wissenschaftler, der immer alles erklären muss. Du hast ein Herz, und das ist es, was dich ausmacht." Spencer seufzte und legte einen Arm um sie, als er sie noch näher an sich zog. „Es ist schwer, das zu glauben", murmelte er. „Manchmal fühle ich mich wie ein Fremder in meiner eigenen Welt."
„Das musst du nicht mehr tun", sagte Maya leise. „Du bist nicht alleine. Nicht mehr."
In diesem Moment wusste Spencer, dass sie ihn auf eine Weise verstanden hatte, wie es niemand sonst jemals getan hatte. Sie hatte einen Blick für ihn, der so klar und so tief war, dass er sich ihr vollkommen hingeben konnte. Und er wollte es.
„Ich glaube, du hast recht", sagte er schließlich. „Vielleicht kann ich wirklich loslassen."
„Und das ist der erste Schritt", flüsterte Maya, als sie ihm ein weiteres Kuss auf die Lippen hauchte. „Der erste Schritt zu dir selbst."
Die nächsten Wochen waren eine neue Reise für Spencer und Maya. Anfangs schüchtern und zögerlich, wuchs ihre Beziehung zu einer tiefen, leidenschaftlichen Partnerschaft, die von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung geprägt war. Maya half Spencer, seine Mauern abzubauen, und er zeigte ihr eine Seite von sich, die sie nie erwartet hätte. Es gab Momente voller Wärme, in denen sie einfach zusammen im Büro saßen, die Hände ineinander verschlungen, die Welt draußen vergessen. Aber es gab auch Momente, die sie mit ihrem gegenseitigen Respekt und ihrer Bewunderung füllten – die stille Kommunikation, die sie miteinander teilten, die Worte, die ungesagt zwischen ihnen standen und doch immer präsent waren.
Am Ende wussten sie, dass es keinen Weg mehr zurück gab. Sie waren nicht mehr nur Kollegen oder Genies, die nebeneinander existierten. Sie waren Partner – auf eine Weise, die viel tiefer war als alles, was Spencer je für möglich gehalten hatte. Und als sie eines Abends Hand in Hand durch die Straßen gingen, wusste Spencer, dass er endlich an dem Ort war, an dem er immer sein wollte. An Mayas Seite.
„Ich bin froh, dass du da bist", sagte er, als sie einen Moment innehielten, um sich anzusehen. Und diesmal wusste er genau, was er meinte.
„Ich auch", flüsterte Maya zurück, bevor sie sich ein weiteres Mal in seinen Armen verlor – und wusste, dass sie gemeinsam alles überwinden würden.
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Oneshots über Serien/Film/Anime/Game Charaktere
Historia CortaHier schreibe ich Oneshots über Serien, Film und Game Charaktere also lehnt euch zurück und lest drauf los und viel Spaß 🤗 Manchmal schreib ich mit y/n oder ich schreibe einen Namen anstatt y/n