21: Entschuldigung

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Zusammen setzen sich die Mädchen an einen relativ ruhigen Platz, was bei dem Mystic Grill zwar schwierig ist, da es immer voll ist, aber irgendwie schaffen sie es.

Josie denkt andauernd über ihre Tat nach und darüber, wie sehr diese Vorwürfe Hope verletzt haben. Ihr Blick schweift zwischen den Zeilen der Speisekarte, aber so richtig lesen kann sie kein Wort. Sie weiß, dass sie aber anfangen sollte zu reden, da sie dieses Mal diejenige ist, die es komplett versaut hat.

Hope versucht den Blickkontakt mit der Brünette zu finden, was aber erfolglos ist. Ihr Kopf ist voller Sorge um das Mädchen, was sie ausnahmsweise auch zulässt. Sie kann nicht ewig leugnen, dass sie Josie mehr mag, als ihr eigentlich lieb ist.

,,Hope?", fragt Josie endlich, was Hope dazu bringt sich aufrecht hinzusetzen und ihr in die Augen zu schauen. ,,Ich weiß, ich habe es komplett versaut und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie leid mir das alles tut. Ich höre eigentlich nicht auf Gerüchte oder so, aber das hat in meinem Kopf in dem Moment einfach Sinn ergeben.", erklärt sie ihr Verhalten, was es aber keinesfalls rechtfertigt.

"Josie. Ich kann das wohl verstehen. Mach dir da mal nicht allzu viele Sorgen", versucht die Ältere sie aufzumuntern. Sie will am liebsten Josies Hand nehmen, aber andererseits will sie diese Art von Intimität nicht zeigen. Auch, wenn es vielleicht angebracht wäre. Ihre Mauern sind dafür doch zu hoch und der Schmerz, den Josie verursacht hat zu groß.

"Wie denn nicht? Hope, ich habe gedacht du hättest mich verge- du weißt schon. Das ist nicht irgendein kleiner Vorwurf, das ist eine große Sache!", erwidert sie mit deutlicher Besorgnis in ihrer Stimme. Hope schaut ihr in die Augen. In diese großen braunen Augen, die so aufrichtig entschuldigend schauen. Sie kann nicht anders, als sich ein bisschen in ihnen zu verlieren, fasst sich aber schnell wieder.

,,Klar, es war und es ist auch scheiße, aber du kannst das jetzt auch nicht mehr ändern. Ich werde auch nicht sauer auf dich sein, Liebes. Ich werde nur dafür sorgen, dass dir sowas nie wieder passiert!", verspricht Hope ihr. Es klingt aufrichtig, was Josie sehr überrascht, weil sie nicht dachte, dass sie Hope wichtig genug dafür ist.

Bevor Josie etwas darauf antworten kann, kommt der Kellner und fragt, ob die beiden etwas trinken möchten. Josie bestellt Wasser und Hope nichts, sie kann gerade nicht wirklich an sowas denken, ihre Gedanken um die Forbes sind zu laut. Der Blick von Thomas und dieses ekelhafte Grinsen ist ununterbrochen in ihrem Kopf, was ihr Blut zum Kochen bringt.
Andererseits ist sie erfüllt mit Stolz, wenn sie an sein blutiges Gesicht denkt.
Eine Sache belastet sie aber noch.

,,Erinnerst du dich daran, was passiert ist, bevor du eingeschlafen bist?", fragt Hope vorsichtig. Eigentlich will sie nicht, dass Josie wieder an den Abend denkt, aber sie muss wissen, ob die Brünette den Kuss noch in Erinnerung hat oder nicht.

Sie schüttelt den Kopf und Hope spürt einen Stich in ihrem Herzen, den sie erfolglos versucht zu unterdrücken.
Josie merkt den Wechsel in Hope's Blick und fragt nach, was denn passiert ist. Die Kleinere ist sich jedoch unsicher, ob sie ihr das überhaupt erzählen möchte.

Nach kurzem Überlegen schluckt Hope schwer und atmet aus. ,,Okay, du warst einfach nur müde und dann habe ich dich nach oben gebracht."

Josie glaubt ihr das und senkt ihren Blick wieder auf die Speisekarte. Mit schwerem Herzen schaut Hope einfach nur in die Menschenmenge, da sie sowieso immer das gleiche bestellt.

Nachdem Josie sich entschlossen hat, bestellen beide und um die Stimmung aufzulockern fängt Hope ein Gespräch über Katzen und Hunde an.
Sie schwärmt von ihnen und wie gerne sie einen Schäferhund haben möchte.
Das Gespräch scheint Josie sehr abzulenken, da sie jetzt viel mehr lacht und keine defensive Körperhaltung mehr annimmt.

Plötzlich hört Josie eine ihr sehr bekannte Stimme.

,,Du treibst dich wirklich mit der noch rum, Jojo? Ist das dein verdammter Ernst?", schreit eine wütende Penelope und erregt somit die Aufmerksamkeit aller im Grill. Der Blick beider sitzenden Mädchen wird deutlich angespannt und Josie bemerkt sofort Hope's wütenden Gesichtsausdruck. Sie will ihre Hand nehmen, diese zieht Hope aber weg.

,,Penelope, sie war das nicht! Außerdem bin ich kein kleines Kind, ich weiß selbst was ich tue!", erwidert Josie mit dem gleichen Ton wie Penelope, welche deutlich sauer wurde. Sie verschränkt ihre Hände vor ihrem Körper und schaut zwischen den beiden hin und her.

,,Du weißt gar nichts, Josie! Echt naiv von dir zu denken, dass du ihr auch nur ansatzweise irgendwas bedeutest!", zischt Penelope, was Josie dazu bringt, sich aufzustellen. Nun schaut sie runter in Penelopes kalte Augen.

,,Lass das mal ganz meine Sache sein.", fordert sie in einem relativ ruhigen Ton, obwohl sie innerlich am Glühen ist. Hope weiß, dass was Penelope sagt die Wahrheit sein sollte. Josie sollte ihr egal sein. Aber so ist das nunmal nicht, was Hope eindeutig merkt, aber nicht preisgeben will.
Deshalb schaut sie nur weiter auf die beiden Mädchen und schweigt.

,,Komm dann aber ja nicht zu mir angekrochen, wenn sie wieder mit irgendjemanden schläft!", mit dieser Aussage verlässt sie das Gebäude und lässt Josie dort einfach stehen. Sie weiß, dass es passieren wird. Aber niemals würde sie dann zu Penelope kommen. Außerdem, hat sie kein Recht darauf eifersüchtig zu sein, da sie nicht zusammen sind und Hope das alles wahrscheinlich sowieso nicht ernst meint.
Wieso sie das dann überhaupt mit sich machen lässt, weiß die Brünette nicht so genau. Aber sie kann nicht leugnen, nicht einen Funken Hoffnung zu haben. Leider merkt sie auch, wie sie anfängt Gefühle für die Mikealson zu entwickeln, die sie nicht haben darf.

,,Setz dich wieder, Liebes.", holt Hope sie sanft aus den Gedanken. Erst, als Josie sich wieder zu ihr dreht, merkt sie, wie Tränen aus ihren braunen Augen fließen. Penelopes Worte schwirren wie Parasiten in ihrem Kopf und lassen sie nicht in Ruhe. Die Sorge andauernd zu haben, dass Hope doch mit jemandem schläft, was sie sowieso tun wird, beschäftigt sie gerade zu sehr. Sie ist unfähig irgendwie zu reagieren. Ihre Sicht wird glasig.
,,Josie, was-"

,,Ich sollte gehen."

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Hey! Das ist ein kleiner Einstieg in den Neuanfang. Ich hoffe, dass ihr mit dem Stil genauso zufrieden seid! So viel anders ist er tatsächlich auch nicht.
Hättet ihr Lust, dass ich auf englisch schreibe? Oder ist euch deutsch lieber? :)

-JJ

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 22, 2024 ⏰

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