31.

273 42 10
                                        

- Triggerwarnung -

Yoongi POV

„Spinnst du? Das kostet Geld! Den Raum kann ich nun auch nicht für meine Kunden verwenden bis eine neue Tür kommt. Was denkst du dir dabei?" fuhr mich Jay an nachdem ich dir Tür eintrat.

Doch als ich gesehen hatte, was sich wirklich vor meinen Augen abspielte, kurz bevor ich die Tür eintritt, war mir das relativ scheißegal .

Die Wut stieg noch mehr in mir auf als zuvor. Ich sah nur noch rot. Ich ging auf die beiden zu und zog erst mal nicht ganz so sanft Taehyung von Keehos Schoß.

„HAB ICH DIR NICHT GESAGT TAEHYUNG IST FÜR DICH TABU?!"

„Ey man beruhige dich. Ich habe doch noch gar nichts mit ihm gemacht."

Ich packt sie ihn am Kragen.
„Das ‚noch' kannst du dir sparen. Du wirst ihn nie wieder anfassen. Hast du mich verstanden?! NIE WIEDER!"

Er konnte froh sein, dass ich nicht noch mehr Aufmerksamkeit erregen wollte.

„Und du...", wandte ich mich schließlich außer Puste vor Wut an Taehyung.

Doch ich bedachte, vor ihm nicht völlig auszurasten. Vor allem nicht ihm gegenüber, nachdem ich das sah, was mit Taehyung los war und wie dieser reagierte, als er sich damals, während Jihyuns Entführung, mit Jungkook stritt.

Jungkook hatte aufgrund seines Wutanfalls das Glas gegen die Wand geschmettert, was auch aus welchem Grund auch immer Taehyung krass triggerte.

Ich wusste bis heute nicht, warum. Aber irgendwann würde ich das schon noch herausfinden. Doch jetzt musste ich diesen naiven Jungen erst einmal aus seiner persönlichen Hölle, die er ‚Arbeit' nannte, befreien.

„....du hast 2 Minuten. Zwei fucking Minuten, in denen du jetzt in diesen Scheiß Umkleideraum gehst und deine Sachen packst. 2 Minuten. Nicht mehr. Brauchst du länger, werde ich dich aus diesem verfickten Gebäude zerren. Und dann werde ich ganz sicher keine Selbstbeherrschung mehr haben. Hast du mich verstanden?! Und jetzt geh."

Er rührte sich nicht. Wahrscheinlich zu geschockt von allem.

„Worauf wartest du noch?! Geh!" forderte ich ihn nun bestimmender auf.

Taehyung starte mich geschockt an, doch kam schnell wieder zu sich und lief aus dem Raum.

Gut. Er schien zu verstehen, wie ernst die Lage war.

Taehyung POV

Ich zitterte. Ich zitterte vor Angst. Nicht Angst davor, dass ich den Vertrag gebrochen hatte, sondern Angst vor der Reaktion die unmittelbar kommen würde, sobald wir zu Hause ankamen.

Würde er mich anschreien?
Würde er mich schlagen?
Würde er mich einsperren?

Meine Unterlippe zitterte. Ich war den Tränen nahe.

Ich wusste, ich hatte Mist gebaut. Ich habe gegen den Vertrag verstoßen.

Dies bedeutete mein Ende, oder?

Das Komische an der ganzen Sache war, dass Yoongi bisher noch kein einziges Wort gesagt hatte, seitdem wir losgefahren waren.

Diese halbe Stunde, die wir bisher gefahren sind, fühlte sich an wie eine Ewigkeit.

Vielleicht würde er auch gar nicht so doll schimpfen?

Bei Yoongi schließlich zu Hause angekommen, machte ich mich schon auf etwas gefasst. Yoongi drehte sich zu mir um und sah mich wütend an.

Ich holte tief Luft und dann merkte ich nur noch, wie er mich wieder am Handgelenk packte und mich in sein Schlafzimmer zerrte.

Wie an dem ersten Abend, als ich hier gelandet war, warf er mich aufs Bett und dann war es um mich geschehen.
Als er dann noch die Handschellen heraus holte, trat ich um mich.

Ich bekam Panik. Sehr Große sogar.

„NEIN! NEIN NICHT! TU MIR DAS NICHT AN!" strampelte ich flehend mit den Beinen.

„Halt deine Fresse Taehyung! Halt einfach deine Fresse! Du hast den Vertrag gebrochen! Jetzt kannst du sehen, was du davon hast!"

„YOONGI ALLES! ABER NICHT DAS! BITTEEE!" flehte ich ihn an. Doch er hörte nicht. Er ließ mich einfach liegen.

Und das Schlimmste kam noch dazu. Er ließ das Licht aus und ich lag hier.

Allein. Gefesselt. Im Dunkeln.

Für ihn war es eine unbedachte Aktion, die mich einfach davon abhalten sollte, wieder Mist zu bauen. Doch für mich?

Für mich war es eine der schlimmsten Strafen, die man mir geben konnte.

Er bestrafte mich mit dem was mich an dieses traumatischen Ereignis erinnerte und dieses beängstigende Gefühl bis heute noch anhielt.

Ich schrie. Ich weinte. Ich bettelte.

Allein. Gefesselt. Im Dunkeln.

Doch Yoongi kümmerte es gar nicht. Er ließ mich einfach hier liegen.

Allein. Gefesselt. Im Dunkeln.

01.11.2025

Dabei wollte sich Yoongi doch eigentlich zurückhalten. 🤦🏽‍♀️

Sexual Tension - Part 3 Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt