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Yoongi POV

Ob das richtig von mir war?
Wahrscheinlich nicht.
Ob ich es bereute, so ausgerastet zu sein, obwohl ich mich beherrschen wollte?
Vielleicht ein bisschen.

Aber Taehyung durfte mir das nicht übel nehmen, sondern musste damit rechnen!

Keiner, wirklich keiner hatte das Recht mir zu widersprechen, wenn ich im Recht war. Und in diesem Falle hatte ich nun wirklich mehr als Recht.

Taehyung und ich hatten eine vertragliche Vereinbarung, die er gebrochen hatte. Er konnte froh sein, dass ich ihn nicht komplett aus dem Hotel rausschmiss und ich nicht, wie ihm zuvor gedroht, dafür sorgte, dass er nie wieder einen Job in Seoul geschweige denn Südkorea fand!

Im Küchenbereich angekommen goss ich mir Whiskey in ein Glas. Ich war so wütend und nervlich am Ende aufgrund dieser Wut.

Sein Geheule konnte sich Taehyung auch sparen. Der würde sich sowieso in ein paar Minuten beruhigen.

Es vergingen etliche Minuten und Taehyung weinte immer noch.
Ich massierte genervt meine Schläfen.
Konnte sich dieses Weichei nicht mal endlich beruhigen?

Soll er sich doch in den Schlaf weinen. Meine Güte. So schlimm war das doch auch nicht, was ich gerade machte.
Andere hatten einen Fetisch diesbezüglich. Sie standen darauf, wenn man Ihnen Handschellen anlegte und er? Er heulte seitdem ich ihn bestraft hatte.

Aus irgendeinem Grund kam mir der allererste Abend in den Sinn, als ich Taehyung bei mir schlafen ließ.

„Y-Yoongi...."

„Licht..."

„Yoongi ich finde den Lichtschalter nicht"

Und als ich dann nachdem ich das Licht angeschaltet hatte, wieder ausmachen wollte, sah er mich nur flehend an und sagte: „Nein nicht! Bitte!"

„K-Kannst du bitte das Licht anlassen?"

„Bitte, Yoongi"

Oh man, echt jetzt Yoongi? Warum dachtest du ausgerechnet jetzt daran?

Ich seufzte als ich vor der Schlafzimmertür stand. Er weinte noch immer. Doch nicht mehr so laut. Es war ein wehleidiges Weinen. Ein Wimmern. Ein erschöpftes Weinen.

Fuck, Min Yoongi! Hattest du jetzt etwa Mitleid?

Y-Yoongi.... Hyung... Bitte komm zurück. Lass mich nicht alleine im Dunkeln", vernahm ich nur leicht die Worte, die aus seinem Mund kamen.
Er wiederholt ‚Hyung' so oft, dass ich nicht anders konnte und Mitleid mit ihm bekam.

Ich öffnete die Tür. Ich dachte, Taehyung würde mich wütend angehen, sauer auf mich sein, doch all das, was ich mir ausmalte, wenn ich wieder auf ihn traf, traf nicht zu.

Vor mir lag ein emotionales Wrack.

Scheiße... war ist denn jetzt verdammt nochmal los?

03.11.2025

Rückblick -
Sexual Tension - Part 3 Kapitel 12

Ich unterbrach mich selbst, als ich sah, was hier vorging.
„Wieso weinst du?"

„Ich weine nicht!" sagte er und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.
Ich verdrehte die Augen. „Wenn du glaubst, dass du mich mit sowas weichkriegen kannst, hast du dich geschnitten. Du wirst morgen mit Jin und Jimin reden. Fertig. Wenn du es nicht sagst, werde ich es tun."

Gerade wollte ich das Licht wieder ausmachen, als mich mein Gegenüber aufhielt.
„Nein, nicht! Bitte!" griff er nach meinem Arm, um mich so davon abzuhalten, das Licht auszumachen.

Was war verdammt nochmal sein Problem?

„K-Kannst du bitte das Licht anlassen?"
Ich hob eine Augenbraue.
„Echt jetzt? Wie alt bist du? Zwölf?"
„Bitte, Yoongi", sagte er und ich glaubte wieder aufkommende Tränen in seinen Augen zu sehen.

Sexual Tension - Part 3 Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt