Kapitel 6

1.2K 63 3
                                        

Toby und ich sprangen auf, ich schnappte mir mein Katana und wir rannten die Treppe hinunter. Die meisten standen schon da, alle um eine Person. "EJ? Was ist denn hier los?" fragte Toby den im Mittelpunkt stehenden."Es sind Spione im Wald."antwortete dieser. "Wie viele sind es ungefähr?" fragte Sally. Sie wollte doch nicht etwa mit, oder? Sie ist schließlich noch ein Kind. "Grob geschätzt 25-30 Mann. In 5-er Gruppen aufgeteilt." Die meisten liefen schon raus in den Wald, Toby und ich ebenfalls. "Kriegst du das alleine hin?" - "Toby, also was denkst du denn von mir?!" Er lachte kurz und wir liefen beide in getrennte Richtungen. Ich hoffe das ich das wirklich hin bekomme. Ich sah die erste Gruppe, ich schlich ihnen leise hinterher. Also gute >Spione <sollten ja wohl merken das sie verfolgt werden. Als der letzte etwas hinterher hing, trennte ich den Kopf schnell vom restlichen Körper. Er gab auch keinen laut von sich. Seine Kopflose Leiche fing ich auf und legte sie vorsichtig zu Boden. Sonst hätte es noch einen dumpfen Knall gegeben. Ich lief ihnen weiter hinterher. Sie merkten nicht mal das ein Mann fehlte. Irgendwie traurig sowas als Spione losschicken zu müssen. Als ich den zweiten mit einem Stich ins Herz tötete, gab dieser noch ein paar krächzende Laute von sich. Dies bemerkten die anderen dann auch mal und drehten sich um.Sie hatten auch diesen verstörten Blick. Wie schön es doch war in ihre bleichen, Angst erfüllten, verstörten Gesichter zu blicken. Die übrigen drei zogen jeweils eine kleine Handfeuerwaffe und richteten sie auf mich. Sie zitterten viel zu sehr um mich gut treffen zu könne. Sie schossen alle ein paar mal, trafen aber nicht. Ich tötete den ersten, den zweiten und schlussendlich auch den dritten. Mit letzter Kraft feuerte er noch einen Schuss ab und traf mich an der Schulter. Damit hatte ich nicht gerechnet. Genauso wenig damit, dass die anderen Gruppen wohl die Schüsse gehört hatten und jetzt hier her gekommen waren. Na toll, 10 zu eins und die eine war auch noch verletzt.Ich hatte schon aufgegeben, als ich merkte das ein paar von ihnen zu Boden vielen. Die anderen schauten sich nach dem Übeltäter um. Jeff stand vor mir und beschützte mich tatsächlich. "Geht's?" fragte er. Ich nickte,das er so nett sein kann hätte ich nicht gedacht. Als wir die letzten umgebracht hatten, stießen wir auf den Jungen, der uns vorhin mitgeteilt hat das hier Spione rum laufen. Es war der mit der blauen Maske, die mit einer schwarzen Flüssigkeit, an den nicht vorhandenen Augen, unterlaufen war.Er hatte einen noch lebenden von diesen Spionen dabei. "Das waren alle." sagte er. "Ähhm... Warum schleppst du einen von denen mit dir rum? Und das lebend?"schaute ich ihn verwundert an." Ein wenig was herausfinden,wann sie uns geplant haben anzugreifen und so. "-" Und du meinst das sagt er dir? "-" Ich hab da so meine Tricks. Und wenn das nichts bringt, dann hab ich wenigstens mal wieder was lebendiges zum rum werkeln. "Ich kicherte und gab ein >okey <von mir. Wir waren schon auf dem weg zur Villa, als er mich fragte, wie ich denn überhaupt heiße." Lelya, du? "-" Eyeless Jack, aber bitte nenne mich einfach nur EJ."Ich nickte und wir gingen weiter. Jeff war den ganzen Weg über still, außer ein paar Beschwerden darüber, dass er den Kerl mit sich schleppen musste.

Ticci Toby Fan FictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt