Es dauerte ganze zehn Minuten bis wir uns wieder beruhigt hatten. Ich schwang meine Beine vom Bett und grinste in Richtung des lachenden Häufchens hinter mir. Während ich noch auf der Bettkante saß, beugte ich mich zurück und drückte meine Lippen ruhig auf seine. Gerade als sich seine Finger ihren Weg durch meine Locken bahnen wollten entzog ich mich und rannte in Richtung Tür.
„Wo willst du hin?“, fragte Lou verwirrt.
Mit der Hand auf dem Türknauf drehte ich mich nochmal zu ihm um. „Duschen“, zwinkerte ich und verließ das Zimmer in Richtung Bad.
Dort angekommen wartete ich neben der laufenden Dusche auf das heiße Wasser, und sobald der Dampf die gläserne Duschtür beschlagen ließ, stellte ich mich darunter. Ich ließ das heiße Wasser über meinen Kopf und meinen kompletten Körper laufen und ließ mich vom warmen Dampf einhüllen. Ich war mir sicher, dass das ganze Bad schon davon eingenommen war. Ich stand einfach da und genoß die Hitze, während mir das vorherige Geschehen durch den Kopf ging. Es war unbeschreiblich. Wir beide würden das nie – wirklich niemals – vergessen.
Ich hörte wie die Badtür quietschte und kurz darauf auch die Duschtür geöffnet wurde und schon wurde ich gegen die Fliesen der Duschwand geschleudert. Ich spührte seine Lippen auf meinen und seine Hände, die gierig meinen Oberkörper erforschten.
„Jetzt bin ich dran“, hauchte er mit verführerischer Stimme in mein Ohr und mir kroch ein strahlendes Grinsen ins Gesicht.
*
Wir saßen uns gegenüber in der Küche und schlugen uns gerade lachend die knurrenden Mägen voll, als es an der Eingangstür klopfte. Wir warfen uns verwirrte Blicke zu und gingen gemeinsam zum Flur. Als wir die Tür öffneten, lehnte niemand geringerer als Simon höchstpersönlich im Türrahmen.
„Ich hab schlechte Neuigkeiten, Jungs.“
*
„Das können die doch nicht machen?!“ Louis sprang aufgebracht vom Sofa auf und starrte Simon nieder.
„Doch, das können sie leider, Louis. Sie wurden damals engagiert, um sich um euren größtmöglichen Erfolg zu kümmern. Und bei sowas haben sie leider das letzte Wort, so steht es im Vertrag. Es tut mir leid Jungs, aber-“
„Nein! Nichts aber! Ich werde auf keinen Fall wieder mit diesem Miststück zusammen kommen und erst Recht werde ich Harry nicht verlassen!“ Louis war wieder in Rage, dieses Mal noch heftiger als beim Interview. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass meine Boxershorts noch immer so gemütlich locker saßen.
Aber ich ließ mich jetzt nicht ablenken. Die Sache war ernst.
„Das sage ich auch gar nicht, Louis. Ich setze alles daran sie zu überzeugen, dass ihr zusammenbleiben könnt. Aber eben nicht in der Öffentlichkeit. Da muss ‘Larry‘ weiterhin „Bullshit“ bleiben, wenn ihr versteht was ich meine.“
Wir warfen uns gegenseitig verwirrte Blicke zu, aber keiner von uns verstand, wovon er redete.
„Oh, ihr habt es also noch nicht gesehen. Moment-“ Simon kramte sein Smartphone aus seiner Hosentasche, tippte darauf herum und warf es in meinen Schoß. Louis ließ sich neben mich auf das Sofa nieder und wir starrten gemeinsam auf das Display.
Ein Tweet. Ein einziger Tweet, der mein Herz in Millionen kleine Teile zerschmetterte.
„@Louis_Tomlinson: @skyleridk Hows this , Larry ist he biggest load of bullshit I’ve ever heard. I’m happy why can’t you accept that.“
Ich wusste, dass Louis das nicht getweeted hat. Und dennoch hörte ich mein Herz förmlich zerbrechen. Und ich wusste, dass es Louis genauso ging.
„Was ist das.“ Man konnte deutlich hören, wie Louis Tränen zurückhielt.
„Louis du weißt, dass sie Zugang zu euren Acc-“ Louis schoss in die Höhe und unterbrach Simon.
„Das könnt ihr doch nicht machen!“
„Ich habe damit nichts zu tun. Das war das Modest-Team, und es war zu eurem Wohl.“
„Wie kann das denn zu unserem Wohl sein?! Denen geht es doch ausschließlich um’s Geld! Die interessieren sich doch kein Stück dafür, wie es uns geht! Sieh uns doch an, sehen wir glücklich aus?! Wie kannst du so etwas-“
„Louis zum letzten Mal, ich habe damit nichts zu tun. Ich-“
„Hör doch auf zu lügen! Du steckst doch mit denen unter einer De-“
„Louis.“, sagte ich nun. Ruhig, aber bestimmt. Er stand noch immer wie erstarrt vor dem Sofa, mit dem Blick auf Simon gerichtet. Ich griff nach seiner Hand und zog leicht daran. „Louis…“ Er bewegte sich nicht, also stand ich auf. Ich nahm seinen Kopf und drehte sein Gesicht langsam zu mir. Seine Augen wichen mir aus. „Louis, schau mich an.“, sagte ich leise.
Endlich sah er zu mir auf, seine Augen glitzerten und ich konnte erkennen, dass er wirklich kurz davor stand, in Tränen auszubrechen.
„Wir kriegen das hin, Lou. Zusammen.“
Da war es um ihn geschehen. Er brach an meiner Brust zusammen und schluchzte laut.
„Simon ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst.“, sagte ich ruhig und nickte Simon zu.
Er stand langsam auf uns nickte mir zu. Auf dem Weg zur Eingangstür drehte er sich nochmal zu uns um.
„Ich geb euch mein Wort. Ich werde alles tun was in meiner Macht steht, damit ihr glücklich sein könnt.“ Mit diesen Worten verschwand er um die Ecke und wir hörten die Tür ins Schloss fallen.
_________________________________________________________________________
ES TUT MIR SO LEID OMG
Erst lass ich euch hier 1 1/2 Monate hängen und dann kommt so was omg
Aaaaaaaaaber ich hab jetzt meine Abiprüfungen hinter mir (In Physik hab ich wohl schon mal 10 Punkte ((ASDFGHJKVDFHBJ)) und in der mündlichen in Erdkunde hab ich 11 Punkte rausgehauen obwohl ich maximal 7 erwartet hab omg????) und Oberhausen ist ja jetzt auch vorbei ((ich weine)) und jetzt muss ich nur noch rausfinden was ich mit meiner Zukunft anstelle ((haha, ha)). Aber ich schätze, da ich ja jetzt keine Schule mehr habe (MUHAHA), hab ich mehr Zeit weiterzuschreiben? Ich hoff es.
Ich hab noch ein paar Ideen für andere Larrystories, hauptsächlich mit Punk Louis (weil, omg???) - würdet ihr die lesen wollen?
Ich hoffe euch hat das neue Kapitel gefallen :)
Aaaaaaaaalso ;D
peace out yo, love ya xxxx
DU LIEST GERADE
The Moon's blessing
FanficHarry, Louis, Niall, Liam und Zayn touren durch die ganze Welt und Millionen von Mädchen liegen ihnen zu Füßen. Doch für Harry gibt es nur eine einzige Person, um die sich sein ganzes Leben dreht. Kann er dieses eine Herz für sich gewinnen? Was werd...
