PoV: Herr Bergmann (Iiiih eine Veränderung!1!!! Aber nur für ein Kapitel, keine Angst :D)
„Ich glaube du solltest öfters in meiner Nähe ohnmächtig werden wenn ich dafür Essen bekomme. Willst du noch eine Umarmung als Dankeschön?“, fragte ich aus Spaß. Doch auf einmal veränderte sich sein Blick. Hatte ich etwas falsches gesagt? „Nee danke, passt schon.“ Autsch. So kühl und abweisend wie er antwortete hatte er meine unausgesprochene Frage wohl soeben beantwortet. „Ich glaube ich gehe dann auch so langsam mal.“ Was? Er schien noch empfindlicher zu sein als ich gedacht hatte. Ich musste unbedingt noch besser aufpassen was ich sagte. Dann bemerkte ich, dass er schon an meiner Tür stand. "Ähm..ok. Tschüss Manu! Und sag ruhig Bescheid falls es dir wieder schlechter gehen sollte."Ich hörte ihn nur noch "Tschüss" murmeln, dann war er weg. Was war das denn jetzt für eine Verabschiedung gewesen? Ich verstand diesen Jungen nicht. Ich mochte ihn zwar aber er war echt kompliziert im Umgang. In einem Moment gab er einem das Gefühl, dass er einen mochte, nur um kurz darauf total abweisend zu sein. Und was war gestern mit ihm los gewesen? Normalerweise war er ein angeberischer Einzelgänger, der aber manchmal ganz nett sein konnte. Aber gestern... Er hatte panisch die Flucht ergriffen, obwohl ich nur mit ihm hatte reden wollen. Er hatte mich geschlagen als ich ihn zur Rede stellen wollte, hatte die Augen aufgerissen und in unterwürfiger Haltung vor mir gestanden. Er war ohnmächtig geworden als ich ihn nicht mehr losgelassen hatte. Und er hatte Albträume, weswegen ich mitten in der Nacht aufgewacht war. Ich hatte seine Schreie gehört, meinen Namen und dass ich ihn loslassen solle... Er verneinte zwar alles in diese Richtung aber irgendetwas MUSSTE ich doch getan haben. Sein Verhalten war doch nicht normal! Verzweifelt legte ich meinen Kopf in die Hände und seufzte laut auf, ich wurde aus ihm einfach nicht schlau. Warum konnte er nicht immer so sein wie gestern, als wir alleine gewesen waren. Es hatte mich so glücklich gemacht ihn lachen zu sehen, wie entspannt und selbstverständlich wir miteinander umgegangen waren, wie wir sogar herumalbern konnten. Dieses warme Gefühl als er in meinen Armen gelegen hatte und mich nicht mehr loslassen wollte. Warum konnte er sich nicht öfters so verhalten? Zu uns hatte er in den letzten Wochen Abstand gehalten. Wir hatten zwar versucht die Truppe zusammen zu halten, aber mit ihm hatte ich nur geredet als er gestand das DeLorean Teil geklaut zu haben.Daraufhin hatte er mich zu den Schamanen geschickt und ich wurde zum Glück befreit bevor sie mir sonst etwas antun konnten. War ich ihm wirklich gar nichts wert? Er hätte mich sterben lassen! Nur schleichend wurde mir bewusst was das eigentlich bedeutete. Ich war Manu scheißegal. Ich war für ihn nur ein Mittel zum Zweck. Er war einfach ein egoistisches Arschloch! Er interessierte sich immer nur für mich wenn er Hilfe brauchte, er war noch nie einfach so zu mir gekommen. Immer nur wenn er etwas brauchte oder irgendetwas von mir erpressen wollte. Und was tat ich? Ich half ihm auch noch. Vermutlich glaubte ich einfach zu sehr an das Gute im Menschen. Ich gab ihm immer wieder neue Chancen, gab nie die Hoffnung auf, dass er nicht doch einer von den Guten war. Aber langsam begriff ich, dass ich mich getäuscht hatte. Wann hatte er schon einmal etwas für mich getan? Außer wenn es zu seinem eigenen Vorteil war? Ja gut, er hatte mich nach meinem Unfall in der Höhle zu Herrn Zone gebracht und den ganzen Weg getragen. Aber das war es dann auch schon gewesen. Er interessierte sich überhaupt nicht für mich. Sein Ziel war es bestimmt einfach nur mich solange in seiner Nähe zu behalten bis er wieder zuhause war, um dann den DeLorean zu verkaufen und mit der ersten funktionierenden Zeitmaschine reich zu werden. Während ich mich immer weiter in diese Gedanken hineinsteigerte bahnten sich allmählich die ersten Tränen einen Weg über meine Wange. Was war nur mit mir los? Warum heulte ich jetzt? Immer mehr Tränen liefen mir übers Gesicht, mein Blick verschwamm und ich schluchzte laut auf. Warum tat er mir das an? War ich so verachtenswert? Langsam schlug meine Verzweiflung in Frust um. Dann war ich ihm eben egal. In Zukunft würde ich ihm zeigen wo sein Platz war. Es reichte mir langsam. Kaum ging es ihm schlecht war er auf einmal ganz lieb, sobald es ihm besser geht haut er schnell wieder ab und verabschiedet sich noch nicht einmal ordentlich. Was erlaubte er sich eigentlich? Ich hatte ihn zu mir gebracht, hatte mich um ihn gekümmert, ihn bei mir übernachten lassen. Als er Albträume hatte habe ich ihn geweckt, war bei ihm geblieben, hatte die halbe Nacht wach gelegen und ihn nur beim Schafen beobachtet um ihn gleich wecken zu können, sollte er wieder schlecht träumen. Dann hatte er plötzlich angefangen leise zu wimmern und unruhig zu werden. Ich hatte ihn sofort wecken wollen, so wie ich es versprochen hatte. Aber als ich meinen Arm um ihn gelegt hatte, hatte er sich wieder beruhigt, war im Schlaf näher an mich heran gerückt und ich hatte ihn gelassen. Und warum? Was hatte ich davon? Einen Manu der ein paar Stunden darauf wieder so war wie davor. Einen Manu, dem ich am Arsch vorbeiging. „Bergi? Was ist los?“ Erschrocken zuckte ich zusammen und drehte mich blitzschnell um. Sergeant Max hatte mein Haus betreten und schaute mich mitleidig an. Er kam auf mich zu und setzte sich zu mir an den Tisch. „Willst du mir erzählen was passiert ist?“ , fragte er ruhig und strich mir kurz über den Rücken. Ich nickte zögerlich. Ich wusste, dass ich ihm vertrauen konnte. Wusste, dass ich mich vor ihm für nichts schämen zu schämen brauchte. Immer noch saß er einfach da, beruhigte mich nur durch seine Ausstrahlung und ich war ihm gerade unendlich dankbar dafür, dass er mich nicht drängte oder anfing mich auszufragen. „Manu war gestern hier.“, begann ich und stockte kurz. Was und wie viel sollte ich ihm erzählen, damit er mich verstehen konnte? „Eigentlich haben wir uns echt gut verstanden, es war wirklich lustig mit ihm. Aber...wir haben heute Morgen gefrühstückt und dann habe ich nur aus Spaß etwas gesagt und er war direkt wieder kühl und distanziert und hat sich nur ganz knapp verabschiedet. Ich glaube ich bin ihm egal. Er benutzt mich doch nur. Wenn es ihm gut geht und er alles hat was er braucht interessiert er sich NULL für mich.Sobald es ihm aber schlecht geht bin ich auf einmal wieder gut genug. Seit wir hier sind haben wir nur zwei mal wirklich etwas miteinander zu tun gehabt: Einmal, als er mich den Schamanen ausliefern wollte und das DeLorean Teil geklaut hat und halt gestern. Er hat einen Panikanfall bekommen und ist ohnmächtig geworden, da habe ich auf ihn aufgepasst. Heute morgen ging es ihm dann wieder besser und sofort ist er wieder abgehauen. Warum macht er das? Ich gebe mir immer Mühe alle nett und fair zu behandeln, ich habe mich um ihn gekümmert und ihm immer wieder mein Vertrauen geschenkt, egal wie oft er mir Gründe gegeben hat das nicht zu tun. Ich mag ihn doch eigentlich ganz gerne, aber ich bin ihm anscheinend scheißegal. Ich bin nur in
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Die zwei Seiten eines Menschen
FanfictionHallo als erstes das ist nicht meine eigene ff die habe ich auf Fanfiction. de gefunden und ich hab die fertig gelesen und sie ist echt der Hammer deswegen zeige ich euch sie viel Spaß es ist eine GLP x Herr Bergmann ( es gibt viel zu wenig aber na...