Ich grinste breit. Zu breit für meinen Geschmack, aber irgendwie musste ich ja meine Verwirrung und meine Fassungslosigkeit verstecken. "Hi.", sagte ich stumpf. Na super, was besseres konnte mir auch nicht einfallen, oder? Die jungen Männer lösten sich aus ihrer Starre und als hätte ich ihnen Butter ins Gesicht geschmiert, schmolzen alle nach der Reihe hin. Die schienen ja glücklich sein, mich zu sehen, haha. Also mein Englischlehrer hatte das immer anders gesehen.
Ich wurde herzlich zurückgegrüßt. Aber nach einigen Momenten sah ich, dass einige der Jungs einen überlegten Gesichtsausdruck aufgelegt hatten. "Wie heißt du?", fragte mich einer. Oh, ich hatte mich gar nicht vorgestellt! "Ich bin Madeleine." "Wie alt?" "In einer Woche 18!"
"Zu jung", hörte ich einen fluchen. Andere lachten. "Haltet mal die Klappe, Jungs.", der Trainer, der mich nach längerem Überlegen echt an Robert Downey Jr erinnerte, kam lachend hervor und schüttelte den Kopf: "Jungs, Jungs, Jungs! Hey, ich bin Albert! Ich bin der Trainer der wilden Horde hier, haha!"
Ich lächelte und gab ihm die Hand. "Nett, Sie kennen zu lernen." "Die Freude ist ganz meinerseits. Eine reizende Lady sind Sie!" Ich lächelte geschmeichelt. "Nun aber zum Wesentlichen. Was verschafft uns die Ehre auf diesen Besuch?"
"Flugzeugabsturz." "Wilkommen im Club!", rief ein Blonder. Mein höfliches Lächeln verwandelte sich in einen traurigen Gesichtsausdruck. Ich konnte es noch immer nicht fassen. Der Trainer hatte es wohl nicht bemerkt, sondern legte seinen Arm kumpelhaft um meine Schulter und verkündete, dass er mich, Amilie, Carlos und Caleb nun herumführen werde.
"Und Jungs, ihr bereitet uns ein exotisches Mahl zu, während wir weg sind. Die sind jetzt Spitzenköche, allesamt! Haha, da werden aus Basketballspielern eine Kocharena! Und einer von euch kümmert sich um das Baby! Und richtet die Hütten für unsere Gäste an. Ich will nicht enttäuscht werden!", kommandierte Albert.
Ich staunte nicht schlecht, wie alle scih tatsächlich ganz vorbildlich an die Arbeit machten. Nur drei blieben noch sitzen und als sie aufstanden, hörte ich einen Schwarzhaarigen sagen: "Unsere Prority-Gäste bekommen hier also den Kaviar und den Hummer, was wollen die hier, was muss er Chef die denn gleich so verwöhnen und wir laufen hier wie Ameisen und bedienen die. Hmpff!", zischte er kaum hörbar, aber ich hatte es gehört.
Finster blickte ich ihn an. Der war ja unhöflich und frech! Er begnete meinen Blick und grinste mich herausfordernd an. Ihm gefiel es wohl, dass ich es mitgehört hatte. Er kam zu mir, küsste meine Hand und sagte: "Hi, Ich bin Arek. Wenn irgendetwas ist, kannst du dich gerne an mich wenden, meine Hübsche!" Entsetzt entriss ich ihm meine Hand. So ein hinterhältiger HD/&§"%$!= !
Albert und die anderen hatten von alledem nichts mitbekommen und waren schon vorgegangen. Ich ging schnell hinterher.
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Gestrandet
Storie d'amoreDie 16-jährige Madeleine freut sich schon riesig auf den Urlaub am Meer. Strand, Sonne und endlich weg von Stress und Pflichten. Dass sie den Urlaub mit ihrer Freundin und ihrer und deren Familie verbringt, lässt den Urlaub umso interessanter werde...