T W O
01. November"who cares how high i fill the
bath water when i'm already in
over my head i don't remember
what it's like to sleep no
matter how often i say i am
going to bed and don't fucking
touch me because i'll probably
shatter and for god's sake
don't ask me what is the matter"
(Tumblr)Ich wachte auf, weil mir furchtbar schlecht war und ich gleichzeitig zitterte und mir unfassbar heiß war.
Keine Ahnung warum oder wie das möglich war.Ein Vorhang meines kaputten braunen Haares fiel mir ins Gesicht und wurde von einem schmalen Streifen Sonnenlicht erleuchtet, der durch einen schlampig zugezogenen Vorhang fiel.
Einen Vorhang, der nicht mir gehörte, und auch Cyd nicht.
Ruckartig setzte ich mich auf und ein Schwindelgefühl erfasste mich sodass ich einen Moment brauchte um mich zu orientieren.
Ich war weder in meinem, noch in Cyd's Zimmer und nach einem panischen Blick unter die Decke stellte ich aber fest, dass ich noch bekleidet war.
Ich hatte sogar mehr an als vorher.
Statt der dünnen Bluse trug ich über meinem Top einen dicken - viel zu großen Pullover und statt meiner Hotpants eine viel zu lange Jogginghose und grob gestrickte bunte Kniestrümpfe.
Plötzlich bewegte sich die Bettdecke neben mir und erschrocken stolperte ich fast aus dem Bett. Dabei veranstaltete ich einen Heidenlärm."Du lebst also noch. Gut zu wissen."
Beschämt färbten sich meine Wangen feuerrot als aus dem Kissen ein Kopf auftauchte.
Braune wuschelig lange Haare standen wirr vom Kopf ab. Gepaart mit einem schlecht rasierten 3-Tage-Bart und frech funkelnden Augen staarten wir uns einen Moment schweigend an.Es wurmte mich, dass der Mann mir wage bekannt vor kam, aber seit Cyd vor 9 Monaten als Model entdeckt wurde und eine sagenhafte Karriere hingelegt und mich zu jedem High Society Event und jeder Promi Party schleppte kam mir jeder wage bekannt vor.
"Hast du - hast du mich umgezogen?"
War das erste was mir einfiel und beschämt sah ich auf die bunten Socken.
"Ja. Du hast furchtbar gezittert und geweint im Schlaf", erklärte er ruhig und fuhr sich mit der Hand durch die Haare.
"Oh." War das einzige was meine Lippen verlies und eine Weile war es still. Aber auch nur so lange bis ich erneut geschüttelt wurde und mir erst eiskalt und dann heiß wurde.
"Komm her, du kannst hier ein Bad nehmen", seufzend kletterte er aus dem Bett und sah dabei eindeutig eleganter als ich.
Ich konnte ihn komplett mustern. Er war groß und recht dünn mit langen Beinen, die nur in schwarzen Boxershorts steckten und einen einfachen schwarzen T-shirt das mir einen Blick auf seine Tattoos erlaubte. Sie waren überall auf den Armen und teilweise auch auf den Beinen.Fast wie wahlos platziert und ausgewählt.
Stumm folgte ich ihm in ein angrenzendes Bad. Es war groß. Als erstes fiel mein Blick auf eine Regenwalddusche die direkten Ausblick auf New York bot. Weiter wanderte mein Blick über ein kunstvoll ausgeschmücktes kupferfarbenes Doppelwaschbecken eingebettet in schwarzen Mamor und einer in den Boden eingelassen, fast Whirlpool großen Badewanne. Das ganze Badezimmer musste mindestens so teuer sein wie all meine wertvollsten Gegenstände zusammen wenn man noch drei Monatsmieten hinzufügte.
"Warum tust du das für mich."
Ich konnte mir einfach nicht erklären wie jemand wie er jemanden wie mich aufnehmen konnte. Er gehörte definitv zur Oberschicht. Eventuell sogar zu Prominenten. Und ich war grade so Mittelklasse und nichtmal besonders hübsch.
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Burned out ||h.s.
FanfictionEr entglitt mir wie Wasser, dass zwischen meinen Fingern durchsickerte. Langsam, aber unaufhörlich und ich wusste, dass ich etwas festhielt, was frei gelassen werden wollte. Aber ich war zu egoistisch um ihm das zu geben, was er brauchte. Ich war zu...