17. Kapitel

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Hey an alle die seit langem auf ein Kapitel warten! Ich bin zurück mit vielen Ideen und viel Motivation das heißt es geht weiter! Und das Bild zeigt mein tattoo welches ich am 5.12 bekommen hab *-* voll stolz haha
Ich hoffe euch gefällt das Buch und die weiteren Kapitel werden jetzt immer länger sein. Also viel Spaß und feedback ist gewünscht.

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,,Liebes, ich weiß es ist momentan schwierig etwas zu dir zu nehmen, aber bitte iss etwas. Ich mache mir nur mehr Sorgen" sprach Dad und sah mich traurig an. Seine grünen Augen hatten das Glänzen was er einst hatte verloren. Wegen mir?
Ich beschloss es zumindest zu probieren, um meine alte Gewohnheit nicht zurück zu holen. Ich nahm also den Löffel und füllte es mit dem köstlich aussehenden Reis welcher mit Fleisch und Gemüse gemischt wurde und beförderte diesen in meinen Mund. Zufrieden lächelte er mich an und auch mir huschte ein Lächeln über die Lippen, auch wenn es mit vollem Mund nicht angenehm war. ,,Danke Dad" gab ich von mir als ich es zufrieden runter geschluckt hatte. ,,Du bist der Einzige der sich noch wirklich um mich sorgt." ergänzte ich. Er saß mir gegenüber und blickte nun auf mich. Da war es! Seine Augen. Sie leuchteten wieder! Seine wundervollen grünen Augen. Seine rote Krawatte die über seinem Hemd hing betonte seine Augen und wie immer sah Dad wie ein cliche hafter Vater aus, welcher Geschäftsmann war und in einer Firma arbeitete. Hunter hatte seine Augen geerbt und deshalb war ich echt neidisch. Manchmal zog Hunter mich damit auf, weil er genau wusste wie neidisch ich auf ihn war. Stattdessen hatte ich die blauen meiner Mutter auch wenn sie eine schöne Frau war. Ohne ein Wort zu verlieren erhob er sich von seinem Platz und gab mir eine feste Umarmung. Mich überraschte es eigentlich nicht doch ich war es lange nicht mehr gewohnt eine so gute Beziehung zu meinem Vater zu haben. Ich hatte das Gefühl das die ganze Sache mit Oliver und dem Unfall mir zeigte wie wichtig mein Vater wirklich war, denn er war schließlich die Person, die mich erzogen und immer geliebt hatte. Natürlich konnte man meine Mutter nicht davon ausschließen, doch ich war eher die Prinzessin meines Vaters wie er es immer stolz sagte. ,,Ich werde immer für meine Prinzessin da sein" flüsterte er mitten in der Umarmung und gab mir einen Kuss auf den Kopf. Konnte er auch noch Gedanken lesen oder war das typisch für Eltern sowas zu spüren. Ich wusste es nicht aber es tat mir gut. ,,Ich hab dich so lieb kleines" ergänzte er und löste sich von mir. ,,Ich dich auch Dad" antwortete ich und erwiderte das Lächeln welches sein Gesicht schmückte. Sein Lächeln war immer ansteckend. Hatte ich das eigentlich schon mal erwähnt?

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,,Gibts was neues?" fragte ich Kara besorgt und ließ mich auf einen Stuhl fallen. ,,Seine Lage hat sich stabilisiert!" rief eine bekannte Stimme plötzlich und ich erkannte wie Lee angerannt kam. Alle standen auf. Ich spürte wie mich jemand an sich presste und fest drückte. Dann bemerkte ich das es Kara war. Wie erstarrt ließ ich mich umarmen und konnte nicht glauben was Lee gerade gesagt hatte. Oliver ging es gut! Ihm ging es gut! Langsam realisierte ich es und wenige Freudenstränen liefen über meine Wangen. Bei einer Überlebenschance von 5% hatte er es geschafft! Dad hatte wie immer Recht gehabt. ,,Können wir zu ihm?!" fragte ich sofort als der Arzt auf uns zu kam. ,,Ja, bitte haben Sie noch einen Moment Geduld ich muss erst mit seiner Familie sprechen" erklärte der deutlich gestresste Arzt und lief auf Olivers Eltern zu. Sie sahen ihn mit hoffnungsvollen Augen und einem müden Gesicht an. Als ich beobachtete wie sehr beide sich freuten und vor Freude weinten fiel mir plötzlich wieder die Familie ein, die ich vorhin entdeckt hatte. Da hatte ich mich auch gefragt ob er es schaffen würde und es dann genauso wäre und tatsächlich war es das. Es war sogar schöner als das. Mein Freund war am Leben. Der Sohn von Mr. und Mrs. Sykes war am leben!
Sie folgten hastig und ungeduldig dem Arzt, dabei lächelten sie uns hoffnungsvoll an. Erst jetzt bemerkte ich wie erleichtert auch die anderen waren. Die Angst in unseren Gesichtern war verschwunden und das einzige was diese nun verunstaltete war die Müdigkeit. Wir hatten alle kaum ein Auge zu gedrückt seitdem es Oli so ging.
Nervös kaute ich nun auf meiner Unterlippe rum und starrte in die Richtung der Tür in der die drei verschwanden. ,,Er lebt!" rief Jordan unglaublich erleichtert und umarmte Lee und Kean gleichzeitig. Matt und Kara stürzten sich ebenfalls in eine Gruppenarmung und nur noch ich fehlte. ,,Komm schon Paige, keine Sorgen mehr." meinte Lee erleichtert und grinste wie die anderen auch. Ich blickte in die leuchtenden Augen von Jordan der mich in die Gruppenumarmung zog und lachte. Ein lachen.
Im Krankenhaus.
Obwohl Oli vor wenigen Stunden noch in Lebensgefahr schwebte und keiner mit der jetzigen Situation gerechnet hatte.
Doch wofür sagte man das es Wunder gab, richtig?

||Sleepwalking||o.s|Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt