Kapitel 54

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Roman

Scheiße. Ich war auf Hundertachtzig, ging zu Nastassja, packte sie am Arm und zog sie weg. "Was soll das?", brüllte ich sie an. Sie zuckte kurz zusammen. "Es stimmt aber, du bist der Vater Roman!", protestierte sie und verschränkte ihre Arme vor der Brust. "Erzähl hier keinen Mist, ich hab nicht mehr mit dir geschlafen und schon mal gar nicht hab ich Lu betrogen!!!", sagte ich total aufgebracht. "Du hast vor vier Monaten mit mir geschlafen, Roman und das Kind braucht doch seinen Vater", sagte sie und strich mir über den Arm. Ich schlug ihre Hand weg und sagte aufgebracht: "Labber keinen Mist, ich war vor vier Monaten schon mit Lu zusammen und sie zu betrügen würde ich nie machen! Du willst uns auseinander bringen, weil du die Trennung nicht verkraftet hast. Aber das schaffst du nicht und ich sag dir eins, kommst du uns noch einmal in die Quere wirst du es bereuen!" Sie drehte sich wütend um und verschwand. Ich ließ mich auf die Bank fallen und vergrub meinen Kopf in den Händen. Dann spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. "Roman, es wird sich alles aufklären. Sarah fährt jetzt zu Luisa und redet mit ihr", beruhigte mich Jule. "Aber was ist, wenn sie mir nicht glaubt?", fragte ich völlig in Tränen aufgelöst.


Luisa

Ich lief nach Hause und knallte die Tür zu. Dann lief ich ins Schlafzimmer, warf mich aufs Bett und fing an zu weinen. "Wie kann er mir das nur antun?", schluchzte ich. Es ist vorbei, ich will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Plötzlich hörte ich die Wohnungstür aufgehen.

Eine Minute später stand Sarah vor mir. Ich schmiss mich in ihre Armen und schluchzte. "Wieso Sarah?" Sarah zog mich zum Bett und wir setzten uns darauf. "Luisa, Roman würde dich niemals betrügen, er ist nicht so ein Typ. Er weint, weil er Angst hat dich zu verlieren und er hat noch nie geweint wegen einer Frau. Du bedeutest ihm so viel Luisa!", erklärte sie mir sanft. "Ich weiß nicht, ich brauch Zeit, ich muss erstmal nachdenken." "In Ordnung, ich lass dich jetzt allein", sagte sie und verabschiedete sich von mir. Wir umarmten uns noch einmal bevor sie wieder ging.

Was soll ich nur machen? Auf der einen Seite liebe ich ihn über alles und glaube ihm und auf der anderen Seite bin ich verletzt und bin mir nicht sicher, ob ich ihm glauben kann.

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Für welche Seite entscheidet sich Luisa?

Von Fan zur Spielerfrau Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt