Gefolgt von Luke ging ich in das Esszimmer, welches erfüllt von den Worten meiner und Luke's Eltern war. Die vier Erwachsenen saßen am Tisch und hatten sich bereits Rotwein eingeschenkt. Luke blieb hinter mir stehen und linste über meine Schulter.
Meine Mutter zeigte mit einer Einladenen Geste auf den gedeckten Tisch:
》Setzt euch doch.《
Ich setzte mich auf die linke Seite und Luke mir gegenüber, da dies die einziegen noch freien Plätze waren.
Alle luden sich Essen auf ihre Teller und begannen zu essen. Ich hingegen stocherte mehr in meinem Essen herrum, als das ich es aß.
Ich konnte nicht glauben, dass außgerechnet Luke der Sohn, der Freunde meiner Eltern war. Es hätte jeder x-beliebige Junge sein können, doch von allen Männlichen Personen auf dieser Welt war es ausgerechnet Luke. Warum immer ich ein solches Pech hatte, wusste ich nicht. Ich hoffte inständig, dass ich irgendwann Glück haben würde, wenigsten einmal. Von mir aus würde ich mich auch wie im Kindermärchen "Frau Holle" mit Gold übergießen lassen. Vor mich hin denkend bemerkte ich nicht, das meine Mutter etwas gesagt hatte. Erst als ich einen Tritt gegen mein Schienendein bekam, schaute ich auf:
》Äh, ja...was?《
Irritiert sah ich meine Eltern an. Meine Mutter wiederholte:
》Wir dachten ein Essen wäre perfekt um über die Nachhilfe zu reden. Habt ihr denn schon einen Termin abgemacht?《
Am liebsten hätte ich "Ja" gesagt, damit sie nicht weiter nachfragten, obwohl es niemals ein Treffen geben würde.
Doch beide Elternpaare würden es merken, wenn wir lügen würden.
》Ne, noch nicht.《
Gestand ich also. Luke's Mutter nickte mit geschützten Lippen.
》Wusst ich doch, dass du uns angelogen hast, Luke.《
Angesprochener rollte bloß mit seinen Augen.
Seine Mutter wendete sich meinen Eltern zu:
》Also, Luke würde es am Dienstag, Mittwoch und Freitag passen. Wie sieht es denn bei Sandro aus?《
》Mittwoch sieht schlecht aus, aber Dienstag und Freitag wäre noch Zeit.《
》Wie wäre es wenn Luke Sandro am Dienstag Nachhilfe gibt und umgekehrt am Freitag?《
》Ja, das würde-《
Ich unterbrach die beiden Mütter mit einem lauten Räuspern:
》Haben wir da nicht auch was mitzureden?!《
Fragte ich leicht angesäuert.
Abschätzig sah mich Luke's Vater an:
》Wir haben gesehen wo das hinführt, wenn ihr die Nachhilfe "plant". Also überlass das lieber den erwachsenen.《
Mein Vater missfiel der Ton von Luke's Vater sichtlich und er meinte:
》Sandro hat ja nicht unrecht. Wir sollten uns einiegen, damit jeder zufrieden ist.《
Ich lächelte meinen Vater dankend an, doch Luke's Vater sah das augenscheinlich nicht so:
》Ihre Erziehungsmethoden sind außerordentlich...schwach. Die kleinen kriegen noch nicht mal gebacken sich zu begrüßen. Was erwarten Sie?《
Zu meiner Verwunderung wiedersprach Luke:
》Wie kriegen sehr wohl etwas auf die Reihe, nur damit dus weißt. Und außerdem benimmst du dich gerade eher wie ein kleiner, wenn du noch nicht mal den nötigen anstant besitzt. Wir sind schließlich nur zu Besuch.《
Erstaunt schaute ich ihn an. Doch der blonde hatte sich bereits in Rage geredet:
》Weißt du Was, wir werden jetzt von mir aus auch am Dienstag und Freitag Nachhilfe haben, und wenn wir am Ende des Schuljahres beide eine 2 in unserem schlechten Fach schreiben, dann entschuldigst du dich. So wie wir "kleinen" es immer tun müssen.《
Ich hatte meinen Kopf leicht eingezogen und sah geschockt Luke an. Ich kannte seinen Vater zwar nicht lange, aber dieser würde es wohl kaum so hinnehmen. Zu meiner Verwunderung meinte dieser jedoch:
》Okey...dann Wollen wir doch mal sehen.《
Komplett überrumpelt von seiner Antwort starrte ich Vater und Sohn einfach nur an.
Während Stille einkehrte und alle wieder anfingen zu Essen, dachte ich immer noch an den "Deal".
Was fiel Luke überhaupt ein, mich mit in seinen Deal einzubeziehen?
-
Wir hatten alle bereits aufgegessen und die Erwachsenen hatten uns gebeten doch bitte in mein Zimmer zu gehen, da sie über Dinge sprechen wollten, die uns nichts angingen. Ich schleppte mich mit Luke die Treppen hoch und strebte mein Zimmer an. Niemand sagte auch nur ein einziges Wort. Einzig allein unser atmen war zu höhren.
In meinem Zimmer setzte ich mich auf mein Bett und Luke in meinen Sitzsack. In diesem Augenblick war ich unglaublich froh, dass ich so klug gewesen war meinen Abo-Playbutton und meine Collage abgehängt zu haben. Innerlich klopfte ich mir auf die Schulter.
Nach einigen Minuten der Stille, entschied ich mich das Thema vom Essen anzuschneiden.
》Was dachtest du dir eigentlich dabei, mich in die Wette einzubeziehen? Ich werde das A) niemals schaffen und B) nicht für dich versuchen.《
Es klang härter als es geplant war, doch ich schaute ihn trotzdessen herrausfordernt an. Er seufzte und meinte dann:
》Ach komm Sandro, es gibt ne Menge Leute, die vieles dafür geben würden von mir Nachhilfe zu bekommen. Sieh es als ehre.《
Sauer sah ich ihn an. Da war er wieder. Dieser arrogante, selbstverliebte Idiot, den ich so gar nicht vermisst hatte.
》Pfft...mit dir lernen zu müssen ist keine Ehre, sondern eine Qual. Du-《
Er sah mich belustigt an:
》Ach echt? Gib es doch zu, das du ein Fan bist und einfach nicht so aufdringlich rüber kommen möchtest, das ist doch voll okey. Auch wenn du ziemlich nervig bist.《
Wütend sah ich ihn an:
》Du bist so ein arroganter Arsch. Ich Wunder mich, dass dich überhaupt jemand schaut oder mit dir Aufnehmen möchte. Du bist der unausstehlichste Mensch, dem ich begegnet bin!《
Er sah mich mit einer Hochgezogenen Augenbrauen an:
》Anscheind siehst nur du das so. Selbst Hentilla fand mich mal toll, bis ich ihr einen Korb gegeben habe. Aber die ist ja eh ein Opfer. Genauso wie Du, also erzähl mir nichts. Ihr seit alle gleich und-《
Meine Augen formten sich zu Schlitzen. Mit sehr viel Selbstveherschung meinte ich:
》Raus!《
Er sah mich verwirrt an:
》Als ob ich jetzt-《
》RAUS!《
Rief ich. Innerlich brodelte es nur so. Ich wollte ihn nicht mehr sehen. Er konnte wachsen, wo der Pfeffer bleibt. Er war um einiges eingebildeter als ich geglaubt hatte. Und das er so schlecht über Hetty redete, ließ das Fass überlaufen. Der ältere sah mich geschockt an und war wie versteinert. Ich schob ihn aus meinem Zimmer und knallte die Tür lautstark zu. Sauer schmiss ich mich aufs Bett und vergrub meinen Kopf in meinen Kopfkissen. Trotz allem was er gesagt hatte, hatte der Kleine Teil von mir, der noch an den alten Logo dachte, schuldgefühle. Frustriert seufzte ich in den weichen Stoff. Und zum gefühlt tausendsten mal fragte ich mich die selbe Sache.
Warum muss nur alles so kompliziert sein?!
Hey!
Wir sind sogar auf Platz #600 in der Kategorie Fan-Fiction gerutscht :)
Ach ja und ihr könnt euch bald über eine...Überraschung freuen. Vielleicht hat es der ein oder andere bemerkt, aber wir haben bald die 1K geknackt. Und als Danke habe ich ein kleines Video vorbereitet. Mehr dazu später xD
Cheerio
DU LIEST GERADE
Londro -Hurts like Hell-
Fanfiction》Was ein Opfer.《 , waren Logos letzte Worte, ehe Sandro das Weite suchte. Nichts würde mehr so sein, wie zuvor. - Logo und GNSG - zwei beste Freunde. Auf Youtube und auch hinter den Kulissen. Wär hätte gedacht, das sie sich nach ihrer ersten, wirkli...
