Über Hermines Schulter hinweg versuchte Severus Blickkontakt mit dem Bauern aufzunehmen, doch der Stand immer noch total geschockt da und bekam nichts mit.
„Anton."
Nichts.
„Anton."
Wieder nichts.
„Verdammt noch mal ANTON." Severus schrie so laut, das Hermine zusammen zuckte und noch mehr schluchzte.
Endlich bewegte Anton sich und löste sich aus seiner Starre.
„Wir müssen die Pferde woanders unterbringen. Sieh zu, das du in der Scheune einen Teil abtrennst und mit Stroh ausstreust. Ich fang die Pferde ein und bring sie dann rüber."
Anton nickte und machte sich auf den Weg zur Scheune.
„Hilda. Kümmer dich um Hermine. Lass ihr ein heißes Bad ein und koch ihr einen beruhigenden Tee oder eine heiße Milch mit Honig. Ich kümmer mich um die Tiere."
Auch Hilda nickte und nahm Hermine an die Hand.
Severus nahm Hermines Gesicht in seine Hände und sah ihr tief in die Augen. Es brauchte keine Worte, damit sie verstand. Sie nickte und ließ sich von Hilda mit ziehen.
Severus stand noch einen Augenblick auf dem Hof und sah ihnen nach. Seufzend fuhr er sich mit einer Hand durch die Haare und stellte entsetzt fest, das sie angesengt waren. Augenrollend machte er sich daran die Pferde einzufangen.
Als alle Tiere sicher in der Scheune standen gingen Anton und Severus zurück zum Haupthaus. Hilda erwartete sie schon mit dampfenden Teetassen. Hermine saß auf der Eckbank und starrte vor sich hin.
„Süße, alles in Ordnung?"
„Ja, alles in Ordnung."
Sie streckte sich und stand auf.
„Ich werde jetzt zu den Kindern gehen."
„Tu das. Ich gehe duschen und komm dann gleich nach."
Als Hermine die Treppe zu ihrem Zimmer nach oben lief, zuckten immer noch Blitze über den Himmel, doch der Donner grollte schon von weiter weg. Das Gewitter zog ab.
Sie sah in das Zimmer der Kinder und war froh, das Beide tief und fest schliefen. So ging sie in ihr Zimmer und zog sich aus. Nackt schlüpfte sie unter ihre Bettdecke und seufzte tief. Das war wohl gerade noch einmal gut gegangen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Pferde nicht gerettet worden wären. Sie schüttelte den Kopf und schloss die Augen. Leise dämmerte sie weg.
Severus schlich sich in Hermines Zimmer und hörte schon von der Türe aus ihre gleichmäßigen Atemzüge. Vorsichtig, um kein Geräusch zu machen, zog er sich aus und legte sich zu Hermine unter die Decke. Sie drehte sich im Schlaf und kuschelte sich an ihn. Lächelnd nahm er sie in seine Arme und verfluchte sich selber, weil er auf ihre warme Nacktheit sofort reagierte.
Irgendwann hörte das Donnergrollen auf und so schlief auch er ein.
Mitten in der Nacht erwachte er. Angestrengt überlegte er, wo er war, als Hermine sich herumdrehte und ihn ungläubig ansah. Auch er hob eine Augenbraue hoch und war sich im nächsten Moment bewusst, das er in Hermines Bett lag und das sowohl sie als auch er nackt waren.
Hermine, die schneller geschaltet und sein Minenspiel beobachtet hatte, grinste ihn anzüglich an, hob die Decke etwas und verschwand mit ihrem Kopf darunter. Unverständnis machte sich auf Severus Gesicht breit, als er plötzlich zarte Lippen an seinem besten Stück spürte. Aufstöhnend ließ er sich zurück in das Kissen sinken und schloss genüsslich die Augen.
Sehr vorsichtig und unendlich zärtlich strich Hermine mit ihrer Zunge über seinen Penis. Sie saugte ganz sachte an der Spitze, als sie hörte, wie Severus aufstöhnte. So ist das also, das gefällt ihm wohl, dachte sie und versuchte noch etwas anderes. Sie leckte von seiner Spitze bis hinab zur Wurzel und wieder zurück. Severus Hände krallten sich in den Bettdecke und Hermine verstärkte ihr Tun. Immer schneller nahm sie ihn in ihrem Mund auf, immer fester leckte und saugte sie. Ihre Hand streichelte seinen Hoden und als sie spürte, wie dieser sich zusammen zog, intensivierte sie ihr Zungenspiel. Severus stöhnte laut auf und als er es nicht mehr aushielt, bahnte sich ein tiefes Knurren den Weg aus seiner Kehle.
Plötzlich krallten sich seine Finger in ihre Schulter. Sein Becken stieß hervor und heftig ergoss er sich in ihren Mund. Hermine schluckte alles, was er ihr zu geben vermochte und leckte sich anschließend genießerisch über die Lippen.
Lächelnd robbte sie an ihm entlang nach oben und fing seinen Mund mit ihren Lippen ein. Er konnte sich selber schmecken und das erregte ihn aufs Neue. Doch Hermine schüttelte den Kopf.
„Gönn dir eine Pause und lass uns noch ein wenig schlafen. Der Tag wird hart."
Ergeben seufzte Severus und nickte dann. Er hob die Decke ein Stück an und Hermine kuschelte sich wieder an ihn. Engumschlungen und sehr zufrieden glitten sie ins Reich der Träume.
