Okay, mein erster Tag an der neuen Schule war gar nicht so schlecht. Ich stehe gerade neben dem Haupteingang der Schule und warte auf Alice. Sie hat gesagt ich kann heute schon bei ihr mitfahren, dieses Angebot nehme ich doch gerne an! Während ich warte krame ich in meiner Tasche und suche meine Zigaretten. Plötzlich sehe ich wie Nash aus dem Schulgebäude kommt, den Arm um irgendein Mädchen gelegt. Ich nehme einen Zug und sehe sie verächtlich an. Also wirklich, bildet sie sich wirklich ein sie sei für ihn mehr als ein One Night Stand? Ich meine, ich kenne die zwei Brüder ja wirklich noch nicht lange, aber sie scheinen keinen großen Wert auf ernsthafte Beziehungen zu legen, dass kann ich mir schon denken. Ich schüttle argwöhnisch den Kopf, da sehe ich auch schon Alice auf mich zukommen. Sie lächelt mich an und stellt sich zur mir. "Hey du, bist du fertig?" Ich nicke, raffe meine Sachen zusammen und gehe mit ihr zum Auto.
"Also, jetzt sag schon, wie sind Jo und Nash so? Ich meine wir sind zwar praktisch Nachbarn, aber sonderlich oft haben wir uns noch nicht unterhalten?", fragt Alice mich schließlich und beäugt mich von der Seite. Ich verdrehe die Augen und brumme: "Also ehrlich, was ist an den beiden so interessant? Immer geht es nur um Jo und Nash, ich kann die Namen schon nicht mehr hören!" Ich hoffe dass das Thema somit vom Tisch ist, aber Alice zieht nur fragend die Augenbrauen hoch. "Also gut. Ich komme mit den beiden bis jetzt nicht so gut klar! Sie behandeln mich entweder wie Luft, oder sie beleidigen und provozieren mich nur. Aber der schlimmere der beiden ist Jo. Wenn er in meiner Nähe ist schüchtert mich das irgendwie ein, obwohl ich das nicht will. Ich meine ich lass mich doch nicht von so einem arroganten Arsch provozieren. Aber andererseits fühle ich mich auch zu ihm hingezogen, keine Ahnung wieso, was ich natürlich auch nicht will!", sprudelt es auf einmal aus mir heraus. "Wirklich? Hmm, hey wie wärs wenn wir morgen Abend mal einen Mädelsabend bei mir einlegen? Wir könnten auch noch Mel und Sally fragen. Dann können wir das alles mal in Ruhe bequatschen und du bist die beiden mal für einen Tag los!", lacht sie und schaut mich abwartend an. "Jaa das ist eine gute Idee!"; rufe ich erleichtert. Ich erkenne dass wir schon da sind und nehme meine Tasche, "Also dann bis morgen! Und danke, bye!", verabschiede ich mich und steige aus dem Auto. Alice winkt mir noch zu, und im nächsten Moment ist sie auch schon wieder weg. Ganz ehrlich, wie hat dieses Mädchen den Führerschein bekommen? Ich kenne wirklich niemand der so verrückt fährt wie sie: Ich grinse und gehen ins Haus.
Nachdem ich in mein Zimmer gegangen bin, ziehe ich mir meine Sportklamotten an, und beschließe eine Runde laufen zu gehen. Was gibt es schöneres als bei diesem Wetter am Strand zu laufen?
Ich gehe noch etwas trinken, und starte dann endlich.
1 1/2 Stunden später bin ich ziemlich fertig und verschwitzt, aber ich fühle mich viel besser. Ich bin gerade in der Personalküche, die näher bei meinem Zimmer liegt, und trinke ein großes Glas Wasser, als meine Mum plötzlich hineinkommt. „Na Spätzchen wie gehts dir? Hast du dich schon gut eingelebt? Die Villa ist ein Traum? Und der Strand erst, jetzt kannst du endlich bei gutem Wetter in der Natur laufen gehen. Nicht wie in Berlin immer in irgendwelchen Parks!" Ich runzle die Stirn und sage: „Mit James hab ich gerade mal zwei Worte gewechselt, und Jo und Nash können mich genauso wenig leiden wie ich sie. Der einzige der bis jetzt wirklich nett zu mir war ist Phil, aber der ist jetzt wieder bei seiner Freundin und studiert. Also jaa, wirklich toll hier!" Ich drängle mich an ihr vorbei und will schon aus der Tür gehen, „und übrigens, ich hab meine Parks in Berlin geliebt! Da war es wenigstens nicht so heiß wie hier!", werfe ich noch hinterher und gehe auf mein Zimmer. Gut, ich muss zugeben das Laufen heute war wunderschön, der Strand, die Dünen und die salzige Meerluft waren toll, aber das muss meine Mum ja nicht wissen.
Nachdem ich mir eine Dusche und ein rundum Beauty Programm gegönnt habe, sitze ich mit einer Gesichtsmaske auf meinem Bett und Face Time mit Julia. Sie erzählt mir was es in Berlin neues gibt (nichts haha) und ich berichte ihr von LA. Julia ist komplett aus dem Häuschen als ich ihr von Jo erzähle! Sie gibt mir noch den Auftrag ein Foto von ihm zu machen, und wir verabreden uns für Samstag Vormittag zum Face Timen. Dann verabschieden wir uns schon wieder, weil es in Deutschland schon sehr spät ist. Wie ich diese Zeitzonen hasse!!
Heey, hier ist wieder ein neues Kapitel. Es wird heute noch ein zweites online kommen, da ich eigentlich ein langes schreiben wollte, es aber dann doch zu lange wurde hah. Also musste ich sie aufteilen. Ich würde mich wirklich mal über Feedback freuen, da ich nicht weiß ob euch die Story überhaupt gefällt haha. Also bitte seid so lieb und lässt mal ein Kommentar da, Jeej!
Bis später, xoxo fiona
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Green Eyes
Novela JuvenilMeghan ist 16 Jahre alt und gerade mit ihrer Mutter nach LA gezogen. Mal abgesehen davon, dass sie ihre Heimatstadt Berlin, ihre beste Freundin und sowieso alles verlassen musste, muss sie sich jetzt auch noch mit dem missratenen Nachwuchs von dem n...
