5. Die Flucht

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Dieses Kapitel beinhaltet einen Teil wo Gewalt vorkommt. Wer das nicht lesen möchte überspringt bitte die Szene die mit * Gekennzeichnet ist und fängt bei dem nächsten * wieder an zu lesen. Nur um euch vor gewarnt zu haben! :)

"Das ist äußerst schade. Aber naja wie sagt man so schön. Wer nicht hören will muss fühlen." - sagte Viggo und grinste ihn teuflisch an.

Er nickte seinen Bruder zu der ihren Gefangenen grob an Arm packte und in einen anderen Raum schleppte. "Denk erst gar nicht an eine Flucht!" - zischte er Hicks zu und drückte sein Schwert noch dichter an seinen Hals während er ihn in einen Raum führte. Ryker schubst ihn mit so einen Schwung in den Raum das Hicks kurz stolperte doch bevor er sich wieder fangen konnte war die Tür hinter ihn schon ins Schloss gefallen und er hörte nur noch wie der Schlüssel umgedreht wurde und sich Schritte entfernten.

Nach einer gewissen Zeit wurde die Tür wieder aufgeschlossen und zwei muskelbepackte Männer kamen in den Raum. "Mitkommen!" - sagte der eine und Pakte ihn am Arm. Sie zerrten ihn aus den Raum und schleppten ihn einen Flur entlang, bis sie zu einen weiteren Raum kamen. Der eine Wachmann stieß die Tür mit Leichtigkeit auf, wobei der andere Hicks in den Raum führte und auf eine Liege stieß. Der andere fesselte sofort seine Füße und Hände. "An deiner Stelle würde ich lieber denn Mund auf machen!"- knurrte der eine Jäger ihn bedrohlich zu. "Träum weiter!" - meinte jedoch Hicks. Worauf die Männer sich hämisch angrinsten.

* Gewaltszehne- Anfang

Klatsch. Und wieder landete die Faust von dem Jäger der sich Lars nannte in Hicks Magengrube, doch mehr als ein gequältes stöhnen hörte man nicht. Unser junger Drachenreiter war mittlerweile um ein paar blaue Flecken und Schürfwunden reicher und sein Gesicht zierte ein blaues Auge. "Vielleicht kommen wir mit ihnen weiter." - meinte Lars und hielt zwei Spitze Dolche in der Hand. "Na hast du jetzt Angst bekommen du Zahnstocher?" - fragte der eine Jäger und legte die kalte Klinge an Hicks Hals. "Ihr werdet mich eh nicht umbringen." - meinte er mitgespielt gelangweilter Stimme. "Tja vielleicht nicht unbedingt umbringen doch wir haben noch ein paar Methoden." So schnitt er Hicks Hemd gekonnt auf und setzte das scharfe Messer auf seinen nackten Oberkörper an. Er zog es sehr langsam über seine Haut so dass ein roter Streifen entstand wo das Blut heraus kam. Hicks verzog schmerzhaft das Gesicht denn es brannte furchtbar. "Er schreit noch immer nicht!" - meinte Lars zu seinen Kollegen. "Er wird schon noch schreien, nur Geduld!" - meinte er überzeugt. Der braunhaarige Reiter musste sich währenddessen sehr zusammenreißen denn das brennen wurde immer schlimmer. Doch als das Messer sich langsam in die offene Wunde Borte und das Blut immer mehr raus lief entwich ihn ein Schrei.

*Gewaltszehne- Ende

Auch die Drachenreiter hörten den Schmerz erfüllten schrei. Es war für sie alle grausam das Leiden ihres Anführers und besten Freundes mit anhören zu müssen. Und es brachte sie um den Verstand ihn nicht helfen zu können. Minuten verstrichen in denen sie angespannt in ihrer Zelle auf Hicks warteten. Doch es fühlte sich für sie wie Stunden an. Plötzlich wurde die Stille unterbrochen und eine Tür wurde geöffnet. Rein kamen zwei Wachen die jemanden stützend mitschleppten. "Hicks!" - presste Astrid geschockt hervor. Die Zellen Tür wurde geöffnet und der braun Haarige wurde regelrecht reingeworfen und wurde von Fischbein abgefangen. Er ließ sich gequält die Wand herunter rutschen und setzte sich so auf den kalten Boden. "Tut es sehr weh?" - fragte Rotzbacke ihn mitleidig denn auch ihn war der Ernst der Situation bekannt. "Schaut schlimmer aus als es ist." - meinte Hicks wenig überzeugend. Er richtete sich etwas auf und zog einen Schlüssel aus seiner Hosentasche. "Wenigstens für etwas hat es sich gelohnt." - meinte er leicht grinsend zu seiner Truppe. "Aber wie? Ich meine die haben dich doch verprügelt. Wie bist du da an ihn ran gekommen?" - fragte Fischbein ihn verwirrt. "Er ist halt Hicks! Der hartnäckigste Wikinger im Insel Reich." - meinte Taffnus begeistert. "Wo haben sie dich überall verletzt?" - fragte ihn Astrid besorgt. "Es sind nur oberflächliche Wunden, die heilen schon wieder, mach dir keine Sorgen Astrid. Ich bin okay." - meinte er zu ihr. Da öffnete sich schon wieder eine Tür und zwei wichtig aussehende Personen kamen rein. "Na wie geht es denn unseren Ehrengästen?"- fragte Viggo. "Bestens danke der Nachfrage." - antwortete ihn Hicks. "Ich hoffe ihr habt eingesehen dass ihr auf meinen Schiff in der Unterzahl seid. Denn hier herrschen ganz allein meine Regeln und die könnt ihr auch nicht zu euren Zwecken drehen." - meinte er Ernst. "Ich wünsche euch eine ruhige Nacht denn ihr werdet nicht oft das Glück haben sie zu genießen." - sagte er noch bis er sich umdrehte und mit seinem Bruder im Schlepptau verschwand. " Wir müssen hier weg!" - war das erste was Rotzbacke sagte als sie wieder alleine waren. "Oh ja am besten sofort!"- stimmte auch Raffnus der Idee zu. "Okay dann suchen die Zwillinge und Fischbein die Drachen und Rotzbacke und ich helfen Hicks hier raus. Denn sobald wir die Drachen haben sind wir in der Überzahl." - machte Astrid denn Plan und alle wollten sich auf den Weg machen als sie jemand aufhielt. "Leute Stopp!" - meinte Hicks worauf sich alle fragend zu ihn drehten. "Denkt doch mal nach! Viggo will mich! Und er braucht euch als Druckmittel, damit ich ihn die Informationen liefer die er haben will."- erklärte er und schaute sie abwartend an. "Oh nein Hicks, du bleibst ganz bestimmt nicht hier nachdem sie dich so zugerichtet haben.- sagte Astrid bestimmt."Sucht die Drachen und verschwindet von hier. Ihr könnt immer noch wieder kommen wenn ihr einen Plan habt und mehr seid. Denn wenn wir jetzt verschwinden dann merken es die Wachen sofort und ich bin gerade echt keine Hilfe für euch. Bitte Astrid." - meinte er zu der blondhaarigen Schönheit. Sie schaute ihn nachdenklich an und nickte kaum merklich. "Okay wir kommen wieder." - gab sie nach. Er lächelte sie dankbar an und kam zu ihr. "Nimm Ohnezahn mit und fliegt mit ihm zum Tallkesel. - flüsterte er ihr ins Ohr was ihr eine Gänsehaut verpasste. Er richtete sich auf. " Passt auf euch auf und beeilt euch bitte."- meinte er zu seinen Freunden. "Pass du eher auf dich auf Hicks." - meinte Fischbein zu seinen besten Freund. Somit schloss sie die Zelle auf und alle außer Hicks stürmten raus. Astrid drehte sich nochmal um. "Wehe du stirbst mir hier weg bevor wir dich holen Hicks, denn wir brauchen dich." "Sie werden mich nicht töten Astrid, dafür sind die Informationen zu wertvoll die ich habe. Mach dir nicht zu viele Gedanken und jetzt geh wie ich höre wurde der Ausbruch schon bemerkt.- meinte er und deutete auf das Kampfgeschrei an was von draußen zu hören war. Sie lächelte ihn leicht an, schloss die Tür und rannte so leise wie möglich denn Gang entlang als wäre sie gar nicht da gewesen.

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Lg: funny-fresh


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