Nach 10 Minuten waren wir wieder an der Academy und legten alle unsere Einkäufe in unsere Zimmer. Danach gingen wir zu Madame Du Pont, um unsere Masken zu erstellen. Es dauerte nicht so lange wie ich eigentlich erwartet hatte. Wir hatten alle relativ ähnliche Masken in den jeweiligen Farben unserer Kleider. Der Tag war ziemlich anstrengend, also beschloss ich ohne Abendessen ins Bett zu gehen. Ich zog meine Hose aus und entdeckte den Pulli von Jacob noch über meinem Schminktisch. Ich zog ihn an und fiel wenige Minuten später in einen tiefen Schlaf.
Morgen wird der Maskenball stattfinden. Ich bin schon so gespannt wer mich zum Tanzen auffordern wird. Ich musste noch meine Maske abholen, also machte ich mich auf den Weg zu Madame Du Pont's Atelier. Dort angekommen, sah ich meine Maske zum ersten mal richtig. Sie war wunderschön, einfach perfekt. Sie hatte einen dünnen Gold-Silbernen Rand und die gesamte restliche Fläche erstrahlte in einem wunderschönen Königsblau. >>Madame Du Pont, ich liebe sie!<< fiel ich ihr um den Hals. >>Sie glauben gar nicht wie toll ich diese Maske finde!<< >>Schätz'schen das habe ich doch gern gemacht.<< antwortete sie bloß mit ihrem süßen französischen Akezent. >>Vielen Dank!<<
Ich verließ das Atelier und machte mich auf den Weg zurück zu meinem Haus. Auf dem Weg begenete ich Jacob. Ich hatte ihn die ganze Woche nicht gesehen. Ich rannte auf ihn zu und sprang ihn an. >>Hey, nicht so stürmisch!<< lachte er. >>Ich freu mich doch nur dich zu sehen.<< murmelte ich. >>Ich mich doch auch!<< Er grinste mich an. >>Hab deinen Pulli übrigens noch.<< >>Ich weiß.<< Dieses Lächeln konnte einen ja umbringen! >>Was machst du heute noch so?<< >>Noch keine Pläne.<< >>Es gibt in der City einen Jahrmarkt, wollen wir da heute hingehen?<< >>Jaa!<< >>Okay, ich steh heute 19:00 Uhr vor deinem Haus.<< Wir verabschiedeten uns, ich hatte noch eine halbe Stunde bis wir losgehen würden. Also ging ich in mein Badezimmer und schminkte mich. Lidschatten, Eyeliner, Mascara, das volle Programm.
Wieder im Zimmer, sah ich Chloe'auf ihrem Bett sitzen. >>Wo geht's denn so spät noch hin?<< sie lächelte mich an. >>Ich geh noch mit Jacob auf den Jahrmarkt in der Stadt.<< Ich hatte ein Dauer-Grinsen im Gesicht, ich freute mich riesig darauf. >>Oha.<< Sie schenkte mir ein warmes Lächeln und wackelte mit ihren Augenbrauen.
>>Hilf mir! Was zieht man auf einen Jahrmarkt an?<< >>Du kannst eigentlich alles anziehen.<< Ich holte mein pastellrosanes Kleid heraus, was hinten einen Rückenausschnitt mit einer Schleife hatte und mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel ging. >>Das ist wunderschön!<< Ihre Augen weiteten sich. Ich zog es an, und als ich mich anfing zu drehen, wirbelte das Kleid nach oben. >>Ich muss mir dieses Kleid unbedingt mal ausleihen, das ist ja der Wahnsinn!<< schrie sie durchs Zimmer. >>Kannst du gerne machen.<< Ich musste wegen ihrer Euphorie lachen. >>Ich muss dann auch mal los.<< Ich schnappte mir meine Flip Flops , die in der Mitte einen Glitzerstreifen hatten, und ging aus dem Haus. Jacob stand schon da. >>Hey.<< >>Hey. Kann's los gehen?<< er grinste mich an. >>Na klar.<< Wir gingen durch das Hauptgebäude und erreichten den davor liegenden Parkplatz. >>Weißt du eigentlich, dass du wunderschön aussiehst?<< Ich lächelte ihn bloß an und spürte seinen Blick auf mir.
>>Ich hoffe es macht dir nicht aus wenn wir mit dem Motorrad in die Stadt fahren.<< wandte er sich mit einem schiefen Grinsen an mich. >>Nein, überhaupt nicht. Aber ..<< Ich deutete auf mein Kleid. >>Du kriegst das schon hin.<< sagte er. Jacob setzte erst mir und anschließend sich selber einen Helm auf. >>Halt dich gut fest.<< Sagte er noch bevor er den Motor startete. Ich schlang meine Arme um ihm und spürte dabei deutlich sein Sixpack. Wir fuhren vom Parkplatz und schon bald spürte ich den Wind in meinen Haaren. Die Straße war wie leer gefegt, somit konnte man ziemlich weit gucken. Ich sah in der Ferne eine Spitze von etwas auftauchen, was verdächtig nach einem Riesenrad aussah.
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Lights
Teen FictionJeder hat diese eine Leidenschaft, für die er alles tun würde. Egal was es ist, es macht glücklich. Das ist für Elena Ballett. Doch wie viel ist sie bereit zu geben für ihren großen Traum? Wie viel ist sie bereit zu verlieren?