"Schatz, beeilst du dich bitte? ich habe nicht vor den ganzen Tag im Supermarkt zu verbringen", schimpfte meine Mutter. Ich war gerade an der Hand meines großen Bruders neben dem Einkaufswagen. Mein Vater irrte durch die Gänge auf der Suche nach irgendetwas.
"Jaja, ich komme ja gleich."
"Papa beeil dich, ich will endlich nach Hause", quengelte ich ungeduldig. Mein Vater seufzte laut und kam dann zu uns zurück.
"Was hast du denn so dringend gesucht?" Die Stimme meiner Mutter war schon gereizt. Es war jedes mal das gleiche. Immer wenn wir als Familie einkaufen waren, trödelte mein Vater nur rum und 'suchte' etwas.
"Ich wollte den Kindern was Süßes holen, hab es aber nicht gefunden."
"Den Kindern oder eher dir selber?" fragte meine Mutter belustigt. Auch Jihyun und ich mussten lachen als wir den Blick von unserem Vater sahen. Er wirkte ertappt und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
Wir fuhren mir dem gefüllten Einkaufswagen an die Kasse ehe mein Vater sein Geld hinhalten musste. Interessanter weise ließ er meine Mutter nie zahlen, beschwerte sich aber jedes Mal wenn wir zu viel holten. Mein Bruder und meine Mutter packten den Einkauf in die Tüten und ich konnte nur daneben stehen und zu gucken.
"Ich will auch helfen." Ich versuchte irgendwie an die Lebensmittel auf dem Band zu kommen, scheiterte aber, aufgrund meiner Größe, kläglich.
"Man, Jimin hör auf zu nerven. Du bist viel zu klein dafür."
"Bin ich nicht. Hyung, du bist gemein."
"Sei leise ich darf das. Ich bin alt genug."
"Dann darf ich das auch. Ich bin immerhin schon vier." Während ich das sagte, hielt ich drei Finger in die Höhe. Meine Eltern schmunzelten nur während mein Bruder die Augen verdrehte. Danach wurde ich nur noch ignoriert. Beleidigt stellte ich mich, mit verschränkten Armen, an die Eingangstür des Supermarktes.
Kurze Zeit später kamen die anderen zu mir. Mein Vater musste beide Tüten tragen. Ich hoffe ich muss niemals sowas machen. Das sieht nicht nach Spaß aus. Als wir zum Auto gingen, wurde ich von meiner Mutter auf den Arm genommen. Ich lehnte mich mit vollem Gewicht gegen sie und bettete meinen Kopf in ihrer Halsbeuge.
"Eomma, ich bin müde."
"Gleich Jimin. Wir sind ja bald zuhause." Ich nickte und war schon kurz davor einzuschlafen wurde aber durch das Geräusch der öffnenden Tür wieder etwas wacher. Ich wurde in den Kindersitz auf der Rückbank gesetzt und angeschnallt. Mein Bruder setzte sich neben mich und schnallte sich ebenfalls an.
"Hyung, kannst du meine Hand halten?" Angewidert sah mein Bruder mich an.
"Bin ich dein Babysitter?"
"Hyung, bitte."
"Nö."
"Jihyun. Jetzt nimm seine Hand endlich. Du bist sein Bruder." Widerwillig nahm Jihyun meine Hand wodurch ich breit lächelte.
"Gomawoyo, Hyung."
"Mmh."
Durch einen Schlag ins Gesicht wurde ich wach und fing sofort an zu weinen.
"Jihyun, warum hast du Jimin geschlagen?", sagte meine Mutter streng.
"Er hat schlecht geträumt und ich hab ihn nicht anders wach bekommen."
"Dann hättest du uns bescheid sagen sollen anstatt ihn zu schlagen. Gott Jihyun denk doch mal nach."
"Eomma", meine Schluchzer und Schreie unterbrachen den Streit meiner Eltern mit meinem Bruder.
"Ssh, ganz ruhig Schatz. Ich bin ja hier." Ich hörte nur wie ein Sicherheitsgurt geöffnet wurde und versuchte meine Augen zu öffnen. Durch die Tränen konnte ich aber nur verschwommen Dinge wahrnehmen. Ich sah wie eine Silhouette sich zu mir umdrehte und zu mir beugte.
"Eomma, bleib sitzen."
"Schatz, komm zurück auf deinen Sitz."
"Eomma", flennte ich und streckte meine Hände nach ihr aus.
Sie hatte mich schon fast erreicht doch plötzlich hörten wir einen lauten Knall und den Schrei meines Vaters. Er schrie nach meiner Mutter und nach Jihyun und mir. Plötzlich spürte ich, wie mein Kopf gegen etwas hartes schlug und mir schwarz vor Augen wurde.
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Do you love me? - Yes, I do ~ YOONMIN
Fiksi PenggemarJimin ist 17 Jahre alt und zieht von seinem Heimatort Busan nach Seoul um dort ein neues Leven starten zu können. Schnell trifft er an der neuen Schule auf seinen alten Freund Jin und lernt durch ihn neue Leute kennen darunter auch den wunderschönen...
