Halbschwester

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"Also es ist so, du bist unsere Halbschwester" "bitte was?" frage ich und schaue beide überrascht an.  " Schwesterchen!!" schreit Jorden und rennt mit ausgebreiteten Armen auf mich zu. "Pfoten Weg King Kong!" sage ich laut und weiche seinem Angriff aus. Ich schaue zu Jordan, welcher mich angrinst. "Was grinst du so, erkläre mir mal warum ich eure Halbschwester sein sollte!" sage ich genervt und verschränke meine Arme vor der Brust. "Wie soll ich es dir am besten erklären?" fragt er eher sich selber und legt sich seine Hand an sein Kinn und schaut nachdenklich an die Wand. "Hör mal Jordan, ich habe keine Lust auf eure Spielchen hier, ich will hier so schnell wie möglich weg und das ihr meine angäblichen Halbbrüder seid glaube ich auch nic-" "Robin ist dein Leiblicher Vater" sagt Jordan und schaut mir jetzt direkt in die Augen.

"Ha.Ha.Ha! Guter Witz" sage ich ironisch und schauen Jorden an, welcher sich wieder neben Jordan stellt. "Es war keiner" sagt jetzt Jorden und lächelt mich leicht an. Ich runzle meine Stirn und schaue beide abwächselnd an. "Ihr wollt mir jetzt im Ernst sagen, dass der da" dabei zeige ich mit meiner Hand auf Robin welcher immer noch am Boden liegt, "mein Vater ist?!" frage ich unglaubwürdig. "Ja" sagen beide knapp. Ich schließe meine Augen und atme tief durch. "Habt ihr beweise?" frage ich jetzt Siegessicher, weil ich immer noch der Meinung bin, dass er nicht mein Vater ist.  Beide schauen sich gegenseitig nachdenklich an und fangen dann auch gleichzeitig an zu grinsen, echt gruselig sowas. "Hast du so ein Muttermal auf deinem rechten Oberschenkel?" fragt Jordan und schaut mich an. "Ja?" sage ich unsicher. "Da haben wir den Beweis" sagt Jorden und lächelt mich an. "ehh, das kann auch Zufall sein, ich meine viele haben ein Muttermal an seinem Oberschenkel, dann können ja gleich alle mit so einem Muttermal sein Kind sein." sage ich entschlössen und hebe meine Augenbrauen.  "Du verstehst mich nicht ganz" sagt Jordan und lächelt mich an. "Was verstehe ich denn daran nicht" grage ich seufzend. "Das Muttermal ist kein Gewöhnliches Muttermal" sagt jetzt Jorden. Ich scheue beide verwirrend an. "Robin hat das Muttermal, weil er jemand besonderes ist" sagt Jorden. "Und wer ist er, ich meine er ist ja kein Star oder eine Berühmtheit" "Nein, er ist ein Vampirjäger" sageb beide gleichzeitig. Meine Augen weiten sich. "E-er ist was?" frage ich immer noch erschrocken über das, was ich gehört habe. "Ein Vampirjäger" wiederholt sich Jorden.  Langsam nicke ich. "Was hat es dann mit dem Muttermal zu tun?" runzle ich jetzt wieder die Stirn.

Mit weit aufgerissenen Augen schaue ich beide an. "Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist dieses Muttermal die Robin hat, eine Verletzung, welche sich aber auch auf mich übertragen hat?" frage ich immer noch fassungslos. Beide nicken. "Und diese Verletzung kommt davon, das er die Kugel, welche für einen Vampiren vorher gesehen war, ihn getroffen hat?" ergenze ich und wieder nicken beide. Ich seufze und lege mir meine Hand auf die Stirn. "Ohman" flüstere ich leise.  "Aber wer war dann mein Vater, welcher mit mir und meiner Mutter lebte?" frage ich jetzt, nach dem ich wieder realesiert habe, das sie Robin getötet hat. "Deine Eltern, waren nicht deine echten Eltern. Deine echten Eltern, also sprich Robin und Anja mussten dich abgeben, da deine Mutter leider starb und Robin sich nicht um dich sorgen konnte, wegen der Arbeit. Diese Menschen haben dich aufgenommen und dich erzogen, aber als Robin wieder kam, wollten sie dich nicht hergeben." sagt Jordan. "Warum aber hat er sie erschossen?" frage ich und schaue beide fragend an. "Es ist so, diese Menschen waren nicht unschuldig. Sie waren Feinde deines Vaters, er wusste es bis dahin nur leider nicht, denn sonst hätte er dich nicht abgegeben" sagt Jorden. "Und warum hat er mich angeschossen?" frage ich jetzt. Beide lassen ihre Blicke zu Boden sinken und Jorden leckt sich über die Lippen, währen Jordan mit seinen Händen spielt. "Ich warte" sage ich jetzt ungeduldig.

"Ich musste es tun, ich konnte nicht mit dem Gedanken leben, dass meine Tochter weiß, dass ihr Vater ein Mörder ist." erklingt eine Stimme hinter mir. Erschrocken drehe ich mich um und sehe Robin auf dem Boden sitzen. "Willst du mich verarschen, aber vor meinen Augen die Menschen zu töten, welche mir wichtig waren, damit konntest du leben!!" schreie ich und stehe von dem Stuhl auf, auf den ich mich vorhin sinken lies.  "Du verstehst es nicht" sagt er und streicht sich durch seine Haare. "Dann erkläre es mir!" sage ich laut. "Nicht in so einem Ton!" sagt er jetzt auch laut und steht auch auf. "Ich kann reden so wie ich will!" fauche ich ihn an. "Nicht mit deinem Vater!" sagt er laut und ich muss anfangen zu lachen. "Mein Vater, wärst du mein Vater, wärst du zu mir gekommen du hättest dich um mich gesorgt!"  schreie ich und merke wie mir Tränen in die Augen kommen, welche ich aber gekonnt weg blinzle. "Es lag daran, dass ich ich Knast saß und dich nicht finden konnte!!" knurrt er und kommt immer näher zu mir. "Wärst du mein Vater, hättest du mich nicht geschlagen als wir hier waren!" sage ich laut und die erste Träne rollt meine Wange herunter. "Du siehst deiner Mutter so verdammt ähnlich!" schreit er und kommt immer weiter auf mich zu. "WAS KANN ICH DAFÜR DAS DU MICH MIT IHR MACHST, HÄTTEST DU SIE NICHT GESCHWÄNGERT WÄRE ICH NICHT DA UND DU HÄTTEST KEINE PROBLEME!!" schreie ich und die zweite Träne rollt meine Wange herunter. Plötzlich steht er vor mir, packt mich am Arm und zieht mich zu sich. Ich habe mich für die Schmerzen die kommen sollten, eingestellt doch es geschah nichts, statt dessen spüre ich kräftige Arme um mich, welche mich immer mehr an den starken Körper drückten. Erschrocken weiten sich meine Augen und ich weiß nicht was ich machen soll. "Sag sowas bitte nie wieder. Du bist kein Problem für mich. Ich liebe dich du bist meine Tochter und ich höre nie, nicht mal für eine Minute auf, dich zu lieben, also bitte, glaube so was nicht" höre ich Robin schluchzen. Moment mal, er weint? Verwirrt entfährne ich mich langsam von ihm und schaue ihm ins Gesicht. Mit Tränen übergossenem Gesicht steht Robin vor mir und sein Blick auf den Boden gesenkt. "Robin" flüstere ich und jetzt platzt auch mein Faden und unzähliche Tränen rollen meine Wangen herab. "Kya, bitte es tut mir so leid, ich würde alles dafür tun, das du mir verzeihst" sagt er und schaut mir wieder in die Augen. "Bring mich zurück" sage ich entschlossen. "Was?" fragt er überrascht. "Bring mich zurück zu Drake"

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