,, HAST DU SHANKS GESAGT?!", schrien alle plötzlich aus, sodass ich in die Höhe sprang und auf auf dem Holzboden flog.
,, Müsst ihr so schreien?", fragte ich genauso laut und kontrollierte den Stoff an meinen linken Arm. Es war noch heil, worauf ich froh war.
,, Wieso hast du Shanks Namen?", stellte nun der Strohhut die Frage.
,, Eine lange Geschichte, die ich vergessen will, aber jetzt ist mir nur wichtig, dass ich auf die Red Force wieder komme", erwiderte ich und rempelte mich wieder hoch. Meine Augen strahlten den Schmerz aus.
,, Du musst jedoch noch warten, Kuraiko. Ausruhen ist einmal die wichtigste Aufgabe, an die du denken solltest", erwiderte der Elch.
,, Chopper, findest du nicht, dass du manchmal übertreibst?", fragte der Langnase schließlich, worauf der Elch zu ihn drehte und den Kopf schüttelte.
,,Seid froh mich zu haben, denn Dr. Kuleha hätte euch ans Bett gefesselt, bis ihr wieder fit wärt", erwiderte dieser. Ich sah ihn perplex an, während er sich meine Hand schnappte und mich zog.
,, Sie war auch eine Hexe", erwiderte der Anzugträger. Ich ließ mich weiter von dem kleinen Elch, der eine blaue Nase hatte, namens Chopper ziehen, bis wir in seinem Arztraum waren.
,, Du musst dich aufjedenfalls ausruhen, mit Fieber spaßt man nämlich nicht. Also bleib, bitte, im Bett", verlangte er von mir, sodass ich mich auf das Bett setzte und ihn ansah. Die Decke, streifte ich mir über die Beine.
,, Wie hast du eigentlich auf dem Meer überleben können?", fragte er mich neugierig, während er ein Glas befüllte und es mir zum Trinken gab, welches ich sofort in meinen Mund leerte und es hinab schluckte. Das kühle Wasser tat einfach gut für meinem Hals.
,, Ich habe Fische, die ich gefangen habe, roh gegessen. Schließlich musste ich überleben", antwortete ich. Ich reichte ihm das Glas zurück, welches nun leer war.
,, Ein Wunder muss geschehen sein, dass du durch die Fische überlebt hast, aber es erklärt, wieso du so abgemagert aussiehst. Also, musst du dir Nährstoffe zum Zunehmen zu dir nehme. Ich werde Sanji darum bitten dir etwas zu kochen und es dir bringt", erklärte der Elch, der zur Holztür schritt, bevor Chopper sich zu mir drehte.
,, Du solltest noch etwas schlafen", fügte er noch hinzu, bevor er die Tür öffnete und den Raum verließ. Ich legte mich auf dem Kopfkissen, welches genauso weiß war. Ich zog die Decke bis zu den Schultern hoch, bevor ich mit meine Augen die Lampe fixierte. Meine Gedanken spielten verrückt, sodass ich aus Frustration meine Augen schloss.
Durch das leise Klopfen öffnete ich erneut meine Augen und setzte mich auf.
,, Ja?", fragte ich gespannt, als die Tür aufging und der blonde Anzugträger mit einem Tablett hereinkam. Auf dem Tablett befand sich ein Glas und eine Schüssel. Ich stand auf, während er zu einem Tisch schritt.
,, Das ist Hühnersuppe", erklärte er mir, währenddessen ich ihn folgte.
Also...der Anzugträger muss Sanji sein?
,, Die Hühnersuppe ist gesund, aber wird gerne bei kranke Personen eingesetzt, da sie dementsprechend auf das Fieber reagiert", erklärte ich und setzte mich auf dem Sessel bei dem Tisch.
,, Wie? Woher kannst du davon wissen?", fragte mich Sanji beeindruckt. Ich blickte ihn kurz an, ehe ich den Löffel nahm und die Suppe aß.
,, Ich kann kochen, da war ich gerade noch ein Kind. Ich mache es jedoch nicht so oft, da es mich an früher erinnert", erklärte ich, während ich meinen Kopf senkte.
,, So eine hübsche Frau, wie du, musst dich nicht auskennen", gab er plötzlich von sich. Ich sah ihn schief an.
,, Was hast du?", fragte ich ihn, da er mich rote Wangen ansah. Ich blickte an mir runter und merkte, dass ich auf mein Shirt gepatzt habe.
,, DU PERVERSLING!", schrie ich auf und knallte ihn mit der Faust in sein Gesicht, sodass er aus dem Raum flog und gegen die Wand donnerte.
So ein Arsch...
Ich hörte Schritte, die auf en Flur zu hören war, als der Strohhut anfing zu lächeln und Sanji abklopfte.
,, Du bekommst immer noch Körbe?", fragte der Schwertkämpfer jedoch und sah sich den Anzugträger an, der vom Ruffy hchgeholfen wurde. Ich versteckte mich bei der Wand neben der Tür und drängte die Röte von meinen Wangen weg. Ich schlug meine Hände auf mein Gesicht, bevor ich mich an die Wand anlehnte.
,, Du wirst nie jemanden finden, der dich lieben wird"
Ich sah mich umund legte mich wieder auf das Bett, wobei Monkey D. Ruffy durch die eingebrochene Tür kam und mich an blickte.
,, Wie geht es Shanks eigentlich, Kuraiko?", fragte er mich lächelnd, ehe er einen Sessel nahm und sich zu mir setzte.
,, Ihm geht es gut. Er schläft jedoch weniger", erklärte ich. Er sah mich an.
,, Wegen mir hat er oft genug das Leben reskiert, weißt du?", fuhr ich fort und lehnte mich wieder an die kalte Wand an.
,, Er ist mein Vater, der mir alles gegeben hat, was ich mir gewünscht hatte. Also will ich zurück, da ich genau weiß, dass er sich um mich Sorgen macht", fügte ich hinzu. Ruffy lächelte breiter.
,, Das ist logisch. Und wir werden Shanks genauso wieder treffen. Das ist nur Frage der Zeit", erklärte der Strohhut mir. Er sah mich weiter lächelnd an.
,, Nami oder Robin haben sicher für dich noch Kleidung", fügte er hinzu, bevor er wieder aufstand und den Raum verließ.
Eine Woche war vergangen, als mich die Strohhut-Piraten gerettet hatten. Der Schwertkämpfer hieß Zorro, der die Hälfte der Zeit trainierte oder schlief. Lysopp wiederum alberte gerne mit Ruffy herum. Franky und Brook sprachen über neue Länder mit Nami und Robin. Ich saß erneut abseits und schmöckerte in den Büchern von Nami, die sie mir derweil zur Verfügung gestellt hatte.
,, Was liest du schon wieder?", ertönte seine Stimme. Ich seufzte kurz auf und schüttelte meinen Kopf. Ich wollte ihn vergessen.
,, Wer hat dir erlaubt, dass du lesen darfst?!", schrie seine Stimme, ehe ich aufsprang und um mich sah.
,, Du bist ein nichts. Du bist nur für mich eine Sklavin", fuhr die Stimme fort, ehe ich mich umdrehte. Keiner war in meiner Nähe. Ich hörte sein Lachen. Sein krankes, psychisches Lachen, wenn er mich dort hatte, wo ich war.
,, Lass mich gefälligst in Ruhe, Mistgeburt", flüsterte ich sauer, währenddessen schlug ich das Buch zu und ging in den Arztzimmer, wo ich Chopper auffand.
,, Hallo, Kuraiko. Was kann ich tun?", fragte er mich verwundert, während er sich plagte ein Flässchen Arztneimittel in ein hohen Schrank gab. Ich nahm es ihm ab und stellte sie dorthin, wo er es wollte.
,, Ruhe", flüsterte ich. Der Elch sah mich verwirrt an, bevor den Kopf schüttelte.
,, Ich kann dir kein weiteres Mittel dafür geben. Schließlich brauche ich das noch, wenn es anderen schlecht geht", erklärte er mir, wobei ich den Kopf schüttelte.
,, Das meinte ich auch nicht, Zwerg. Ich wollte mich nur ausruhen, bevor wir ans Land gehen", besserte ich ihn aus und sah ihn mit meinen grünen Augen an.
,, Dann schlaf ein wenig. Du warst in der Nacht wieder unruhig, dass entweder Zorro oder Franky beinahe dich getötet hätten, wenn Sanji nicht Wache gestanden wäre", erzählte Chopper mir und sah zu der Tür hin, wo Sanji vorbei ging.
,, Danke, Chopper. Da muss ich mich mal bei Sanji bedanken", bedankte ich mich bei ihm.
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Ocean Echo
FanfictionVon Alpträume geplagt wollte die zwanzig-jährige Kuraiko ihren lanjährigen Feind töten. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihr. Durch einen Sturm wurde sie von ihrer Familie getrennt. Nun steckte sie in Lebensgefahr, denn sie konnte nicht sc...
