Kapitel 4

71 3 0
                                        

,, Wieso tust du mir immer weh?!", fragte ich ihn mit einer stockender Stimme. Er blickte mich mit kalte Augen an
,, Weil du ein nichts für die anderen bist, Liebes. Du bist an mich gebunden und das auf ewig", erklärte er  mir, wodurch ich ihn mit Tränen ansah. Ich war gerade einmal zwei Jahre alt. Mit einem Schrei rannte ich in den Wald, wo sie begraben waren. Kreuze waren auf der Lichtung zu erkennen, wie ich darauf zu stürmte und auf meine Knien fallen ließ.
,, WIE KONNTET IHR MICH ALLEINE LASSEN!?", fragte ich schreiend und sah in den strahlenden Himmel.
,, Du bist unerzogen, so habe ich dich nicht groß gezogen, Kuraiko. Ich muss dich aber für die Aktion vor mir weg zu rennen bestrafen. Das verstehst du doch, oder?", fragte er mich mit einer abschätziger Tonlage. Mit großen Augen sah ich ihn an und schüttelte den Kopf.
,, Bitte...nicht...."

,, BITTE NICHT!", schrie ich auf und setzte mich in die Höhe. Anscheinend schliefen welche, da ich Gepolter vor der Tür hörte.
,, LASS MICH DADURCH! ICH WILL MEINE RUHE!", schrie Zorro wie ein Irrer. Ich sah meinen linken Oberarm an.
Sklavin...warum ich, Scheißkerl? Wieso konntest du nicht jemand anderes suchen?
Erneut spürte ich, wie mir die Tränen hochkamen.
,, SO GEHT MAN NICHT MIT FRAUEN UM, ZORRO!"
Sanji...
Er klingt verschlafen, aber er schützt mich vor Zorro, obwohl ich ihn genauso geweckt habe. Wieso?
,, Leute, ihr könnt schlafen gehen, ich hatte nur wieder ein Aptraum", erklärte ich ein wenig lauter. 
Vater...was soll ich nur machen? Ich habe das Gefühl, dass ich am Abgrund stehe...
Ich hörte ein Seufzen.
,, WEHE, DU SCHREIST WIEDER!", schrie Zorro zu der Tür, wobei ich aufstand und zu der Holztür ging, ehe ich sie ein Spalt öffnete und meinen Kopf hinaus strecktr.
,, Keine Sorge, ich schlafe nicht mehr", erwiderte ich gleichgültig und hielt mir die schwarzen Haaren aus meinem Gesicht. Für einen Moment erkannte ich, wie Zorro kurz schnaufte und sein Auge schloss, bevor er nickte.
,, Es tut mir Leid, natürlich sollst du noch schlafen, aber wegen welche Alpträume wachst du ständig auf?", fragte er mich vorsichtig. Sanji zündete sich eine Zigarette an, bevor er mir eine anbot.
,, Siehst so aus, als würdest du eine brauchen", erklärte er, wobei ich eine nahm und es anzünden ließ. Ich sah beide an. Mit einem Seufzen nickte ich.
,, Ich zieh mir etwas langes an, dann können wir draußen am Deck reden, dass werde ich auf jeden Fall jetzt brauchen.", erklärte ich und holte eine Weste, die mir Robin zur Verfügung gestellt hatte. Sie war schwarz und somit überdeckte die Tattoo. Für die Weste war ich ihr dankbar.
Ich ging an den Deck und inhalierte den Zug der Zigarette, die ich später abdämpfte und ein steckte, ehe ich zu den Jungs blickte.
,, Die Alpträume erinnern mich ständig an etwas, was ich vergessen will. Selten kommt es vor, dass ich sie durchschlafen kann", erklärte ich. Der Schwertkämpfer polierte seine Schwerter, während er seinen Kopf hob und mich ansah. Sanji stand wiederrum bei einem Balken und sah zum Meer hinaus.
,, Auch wenn du sie vergessen willst, es bleibt auf ewig ein Teil von dir", erklärte Zorro mir. Ich nickte.
,, Ein Versuch wärs wert, Zorro. Immerhin plage ich mit ihnen seit vierzehn Jahren herum.", erwiderte ich. Unsicher setzte ich mich auf den Balken und erblickte mit einem leichten Lächeln dass weite Meer von der ,, Neue Welt". Ich strich mir die Strähnen hinter mein Ohr und ließ den Wind an mir streifen.
,, Du solltest dich an die guten Erinnerungen klammen. Nicht an die schrecklichen", erklärte Sanji mir, wodurch ich ihn ansah.
,, Das mache ich auch, aber die schrecklichen kommen trotzdem immer noch und das will ich nicht mehr. Ich habe es satt, dass ich vor ihm Angst haben muss", antwortete ich. Beide blickten mich an.
,, Wem meinst du?", fragten mich beide neugierig. Ich schüttelte meinen Kopf.
,, Ich möchte nicht über dieses Thema reden", antwortete ich. Sie sahen mich kurz an, ehe sie den Blick zu mir abwandten und den Meer in Anbedracht nahmen.

Als wir an dem Steg kamen, erkannte ich, wie wir an einem Land ankamen, welches aus einem Wald befand. Die Häuser befanden sich auf dem Bäumen, wo Brücken die Wege bildeten, während die Bewohner dieses Landes hinweg fortbewegten. Ich folgte meinen Kopf so gut es ging, was meine Augen auffingen. Ich fing zum Lächeln an.
,, Ungefähr ein paar Tage können wir hier bleiben, wenn ihr, zwei, euch dementsprechend benimmt", erklärte Nami und sah Ruffy und Zorro warnend an, während ich zu Sanji sah, wie er seine Hände in den Hosensäcke gab. Brook schien genauso fasziniert zu sein. Franky jedoch sah sich um, damit er ein Getränk haben konnte. Lysopp erschien neben mir und rasste plötzlich auf die Strickleiter zu.
,, NA LOS DOCH, RUFFY!", schrie der Langnase aus, bevor er hochkletterte. Ruffy rannte los, ehe er sich die Arme dehnen ließ und sich hochwerfen ließ. Nami seufzte frustriert auf.
,, Sanji, besorg bitte schnell Sachen, die du benötigst. Ich seh uns heute wieder abfahren durch die Deppen", erklärte die orangehaarige Frau. Sanji lächelte.
,, Wenn es mal nicht Lysopp ist, dann ist es normalerweise Zorro", erwiderte der blonde Anzugträger, ehe er los ging und von Zorro gefolgt worde.
,, SAG MAL, WILLST DU STRESS MIT MIR HABEN?", fragte der Schwertkämpfer Sanji, der umdrehte und anfing mit Zorro zu diskutieren.
,,  Was machen wir?", fragte ich.
,, Ich gehe mir neues Papier und Stifte besorgen, wegen meine Karten und Robin beobachtet alles, was ihr falsch vorkommt. So und du, Kuraiko, solltest dir Kleidungen sicherheitsalber besorgen. Nicht, dass du noch länger warten musst, bis wir auf die Red Hair-Pirates treffen und du keine eigene Sachen hast.", erklärte sie mir.
,, Ich besorge mir Holz und erschaffe ein Gästezimmer, wo dann unser Gast liegen kann, während wir unterwegs sind und nicht mehr im Arztzimmer liegen muss.", erklärte Franky ruhig, als er mit einer Cola zurückkehrte. Ich nickte und bedankte mich bei dem Cyborg. 

Nach langem Suchen entdeckte ich mehrere Modegeschäfte und zog mir kurz das Geld aus meinen Taschen, bevor ich es durchzählte. Ich hatte ungefähr eintausend Berry von den Strohhut-Piraten bekommen.
Ich sah mich kurz um, ehe ich in einer der Läden verschwand und die Kleidung besorgte, die ich brauchte. Nach einer Weile erkannte ich ein schwarzen Umhang, welches ich genauso mitnahm.
Mit zwei Einkaufstüten kehrte ich zum Schiff zurück und stellte die Sachen in den Arztzimmer, bevor ich Franky traf. Ich sah ihn an.
,, Soll ich vielleicht helfen?", stellte ich ihm die Frage, aber die Bitte lehnte er ab.
Ich verzog kurz mein Mund.
,, Hör zu, du bist eine Schiffsbrüchige und unser Gast. Wir wollen nicht, dass solche Personen arbeiten", erklärte er mir.
,, Ich verstehe es, aber mir ist fad. Deswegen wollte ich etwas machen und nicht tatenlos herum sitzen und nichts machen", seufzte ich auf.
,, Aber wenn du wirklich etwas machen willst, dann frag den Koch, ob du heute ihn helfen kannst. Sonst regt er sich so auf, dass keiner ihn hilft", lachte kurz Franky auf, als er sich erhob und ein Holzschatulle holte. Ich sah ihn zu, wie in paar Nägel nahm und sie in das Holz einhämmerte.
,, Er scheint fertig zu sein mit dem Krieg und dem Einkauf", schmunzelte er, als er an mir vorbei sah. Ich sah hinter mir und lächelte den blonden Koch an.
,, Brauchst du Hilfe beim Kochen?", fragte ich ihn, als er neben mir stehen blieb und mich anblinzelte.
,, Als Gegenverdienst erzählst du etwas über dich selbst"

Ocean EchoWo Geschichten leben. Entdecke jetzt