Kapitel 15

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Ich lehnte mich an das kalte Metall an, welches Sanji von mir getrennt wurde. Ich saß vor einem Käfig. Die Wunden  waren erneut offen, bevor ich eine Hand auf meine Schulter spürte, die leicht zu packten. Ich hatte meine Augen kein einziges Mal geschlossen aus Angst.
Immer wenn wer zum Käfig bewegte, war ich diejenige, die den Koch schützte, während er sich um die Teleschnecke Sorgen machte und um Ruffy. Ich war durch die Berührung zusammen gezuckt, bevor ich mein Blick hob und ihn ansah. Ich entschuldigte mich bei ihm, als er mir seinen Jacket gab, welches ich über meine Schultern streifte und die wichtigsten Teile versteckte.
Mein Orientierungssinn war unregelmäßig, aber ich wusste irgendwie, das es früh am Morgen war, da ich meinen Bruder schnarchen hörte, der auf dem Opduktionstisch lag.
Wieso musste er mir das wieder antun?....
Und das noch vor Sanji?.....
,, Ich kann ihn noch nicht töten", flüsterte ich unter Tränen hervor.
Die Nacht war für mich eine Qual. Sechs Mal hatte er mich vor Sanji durchgenommen. Jedes Mal hatte ich geheult und gefleht mich in Ruhe zu lassen, aber er hatte mich einfach ignoriert. 
,, Ich bin da. Du hast meine Hilfe auf jeden Fall, Kuraiko. Aber bevor du ihn tötest, müssen wir Ruffy und den anderen bekannt geben, was wir vor haben", erklärte er mir. Ich griff nach seiner Hand, während ich meine Finger mit seine verschränkte.
Er wird meinetwegen sterben!.....
Ich senkte meinen Kopf, bevor ich eine Hand spürte, die mich an meinen Kinn berührte, bevor ich gezwungen wurde in seine wunderbaren Augen, die voller Angst herausstrahlten, zu sehen.
Ich sah ihn verschwommen an, während er mich näher an den Metallgittern zog und seine Lippen auf meine Stirn legte.
,, Wir kommen hier wieder raus, und zwar lebendig, daran musst glauben. Nicht an die Hinrichtung.", erklärte er mir. Ich nickte nachdenklich, bevor ich ein Seufzen von Osores Seite hörte.
Als er geschlafen hatte, war ich zu Sanji gekrochen. Er hatte einfach meine Fesseln gelöst bei seinem Tun. 
Ich drehte mich zu ihm, bevor ich in das verschlafende Gesicht meines Bruders blickte. Er rieb kurz seine Augen, bevor er mich anlächelte.
,, Ich habe etwas tolles gestern erfahren, magst du das wissen?", fragte er mich, bevor er mich auf meine gebrochene Füße stellte. Schreiend krallte ich mich an seinen Armen fest.
,, Ach nein, ich zeige es dir lieber", erwiderte er plötzlich, bevor er mich hochnahm und mich aus dem Raum trug. Ich sah zu Sanji, der an der Gittertür ruckelte und schrie. 
Er trug mich zu einer anderen Tür, die er öffnete.
,, Wie du nicht mehr bei mir warst, habe ich das Haus so umdekoriert, dass ich auf alles vorbereit bin und ich bin froh, dass ich nach den Jahren euch habe", erklärte er mir. Ich hatte mein Blick an dem Boden geheftet, als ich einen Schatten erkannte, die von der Sonne erzeugt wurde. Es waren mehr als nur eine Person, als ich meinen Blick hob und zwei Piraten erkannte. Ich fing zum Schreien an, bevor ich mich vom Osore wegstieß, was dadurch führte, dass ich auf dem Boden flog und ich mehr aufkreischte, als ich erneut ein stechenden Schmerz spürte. Meine Hände zogen mich voraus zu den Gittern, wo ich an die Tür ruckelte.
,, Willst du hinein?", fragte mein Bruder mich verächtlich und lachte auf, als ich nickte. Ich hörte, wie ein Schüsselbund rasselte, bevor ich mitbekam, dass er das Schloss umdrehte und die Tür öffnete, bevor ich mich hinein zog. Meine Hände legten sich auf seine Haut. Ich sah auf die Seite und erkannte seinen besten Freund, der für mich genauso alles bedeutete.
,, Lass...uns...in...Ruhe", hörte ich seine raue Stimme. Er öffnete seine Augen, bevor ich mich an ihm warf und aufschluchzte.
,, Papa", schluchzte ich auf, als er mich verwundert anblickte und mich näher zu sich presste, als er überriss, dass ich es bin.
,, Meine kleine Problembereiterin", brachte Shanks mit einem Seufzen hervor. Ich drückte mein Gesicht in seinen Halsbeuge, bevor ich weiter schluchzte. Ich bekam mit, wie Beckman wach wurde und er zu uns sah.
,, Halluziniere ich oder sehe ich ernsthaft unsere Kleine?", brachte er stockend hervor, bevor ich seine Hände um meinem Körper spürte, die mich vom Pa wegzogen, bevor ich mich genauso zu Benn Beckman schmiegte, der mich zerdrückte.
Ich krallte mich an ihnen fest.
,, Meine Eltern", flüsterte ich fröhlich.
,, Du hast eine Stunde mit ihnen, Kuraiko. Anschließend wirst du und dieser Typ, der an deiner Seite ist,  vor allen Augen, auch vor den Piraten, hingerichtet. Und danke, dass du so gefügig warst die letzte Nacht", erklärte Osore. Ich spürte, wie Beckman sich verspannte und aufhörte mich zu zerdrücken, stattdessen überreichte er mich Shanks, der nicht anders war. Seine Augen strahlten die Wut aus. Ich fasste ihm ins Gesicht und strich über seine Wangen. Mein Bruder verließ den Raum, den er noch absperrte.
,, Ihr seid nicht alleine", flüsterte ich.
,, Von wem hast du den Anzug?", fragte Paps mich, wobei ich die Wärme in meinen Wangen spüren.
,, Von Sanji. Er ist neben an. In dem Folterraum", erklärte ich.
,, Sanji? Das heißt Ruffy ist auch auf der Insel?", fragte er mich, was mich zum Nicken brachte.
,, Was hat der Mistkerl dir angetan?", fragte Beckman mich nun und deutete auf meine gebrochene Beine.
,, Das waren seine Freunde. Er hat mich nur wieder...", ich brach ab und schluchzte auf, als ich an meinen Unterleib griff und dort zusammen drückte. Ich schrie auf.
Shanks fuhr mir durch mein Haar.
,, Ich...werde...heute Sanji...verlieren...und ich...will ihn...aber nicht...verlieren!", schluchzte ich auf und presste mein Gesicht in das weißes Hemd vom Shanks, der mein Kopf anhob und auf meinen fettigen Haaren einen Kuss drückte. Beckman hielt mir die Hand fest.
,, Wir finden eine Lösung", erwiderten beide und drückten mich in die Mitte von ihnen, wo ich die Augen schloss, als mich die Müdigkeit überkam.

Ich lag immernoch zwischen Shanks und Beckman, als ich die Augen öffnete. Beide hielten mich fest und sperrten Osore den Weg zu mir ab.
,, Du bekommst sie nicht. Sei gehört zu uns!", erklärte Shanks.
,, Ich hole sie auch später. Ich bringe euch von ihr weg. Sie soll sich noch von ihrem Liebhaber verabschieden, der den ganzen Weg mit ihr getan hatte", erklärte mein Bruder ihnen, bevor Wachen hineintraten und beide hinauszogen. Erst jetzt bekam ich mit, dass Osore Sanji bei den Nacken festhielt. Der Koch hatte zersauste Haare, als mir auffiel, dass er halbnackt war. An seinem Oberkörper erkannte ich blaue Flecken und offene Wunden.
Entsetzt sah ich sie an.
,, Was haben sie dir angetan...?", flüsterte ich geschockt. Sanji sah auf dem Boden.
,, Ruffy und die anderen sollen auf ein Zeichen warten", hörte ich vom Shanks flüstern.
Ich sah sie verwundert an, bevor Osore Sanji zu mir stieß, der vor mir zum Fallen kam. Ich stützte ihn. Er blickte mich an.
,, Ihr habt genau fünf Minuten. Und ich stehe draußen", erklärte Osore. Ich blickte ihn an, bevor ich nickte.
Unser Leben endet...nun...
Ich sah auf dem Boden, bevor ich Sanji umarmte. Der Koch zuckte kurz zusammen, erwiderte jedoch die Umarmung.
,, Es tut mir Leid, Sanji. Es tut mir Leid, dass ich dich mit hinein gezogen habe", flüsterte ich ihm zu.
,, Es muss dir nicht Leid tun. Schließlich wollten wir dir helfen", erwiderte Sanji ruhig, während er mein Gesicht von seinem Körper weg drückte und ich ihn ansah.
,, Meno, so viel wie ich jetzt heule, habe ich das letzte Mal durch mein verpatzter Geburtstagsparty durch Shanks.", erklärte ich lachend, wobei ich mir über die Augen rieb und die Tränen weg wischte. Der blonde Anzugträger lachte, wobei er mir über die Wangen strich und mich liebenswert anblickte.
,, Ich vermisse die Deppen jetzt schon", flüsterte ich und danchte an Ruffy und seiner Bande. Die Tür öffnete sich, als Osore hinein schritt und mich an den Haaren zog. Schreiend kratzte ich seinen Unterarm auf. Wachen schnappten sich Sanji, während sie ihm die Hände hinter seinem Rücken zusammen banden und ihn vorstießen.
Es waren keine fünf Minuten....ich wollte noch etwas zu Sanji sagen....

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