Ich lag auf meinem Bett und dachte über das nach, was heute geschehen war. Ich hätte ihn echt nicht fragen dürfen, das hat die ganze Sache noch komplizierter gemacht, als sie schon ist.
Katy hatte mich echt getröstet und war die ganze Zeit für mich da, ich bin echt froh sie zu haben. Morgen ist der letzte Tag, an dem ich mich mit ihm treffen muss, danach werde ich ihn blockieren und seine Nummer löschen. Ich versuchte nicht mehr an ihn zu denken und schloss meine Augen.
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„Beeil dich mal, ich muss auch noch ins Bad." meckerte Noah vor der Tür.
„Jaha, gleich."
Ich stieg aus der Dusche und wickelte mir ein Handtuch um den Körper und um meine Haare. Er soll sich mal nicht so anstellen.
Ich öffnete die Tür und sah ihn genervt auf dem Boden sitzen.
„Na endlich."
In meinem Zimmer angekommen nahm ich mir die Klamotten, die ich gestern Abend noch bereitgelegt hatte, und zog sie an. Heute wird ein grauenvoller Tag.
Ich sollte es positiv sehen. Ich muss mich heute ein letztes Mal mit ihm treffen.
Ich erledigte, was zu erledigen war und ging in die Küche, um mir ein Nutella Brot zu machen. Ich checkte währenddessen meine Nachrichten.
1 Neue Nachrichten
Und die war ausgerechnet auch noch von ... Liam.
Ich öffnete die Nachricht von dem Arschloch und laß, was er geschrieben hatte.
Heute bei mir wie immer?~ Liam
Wie gerne ich jetzt einfach Nein schreiben würde, kann ich aber leider nicht.
Ok~ Mira
Ich hielt es knapp und abweisend. Das sollte so passen. Noah kam in die Küche und warf mir ab und zu komische Blicke zu.
„Wann ist dein Referat nochmal zu Ende?", fragte er zögernd.
„Morgen ist die Vorstellung, warum?"
„Nur so.", blickte er ab.
Da war was, was er mir verheimlicht, aber was?
„Komm, bevor wir noch zu spät kommen.", er winkte mich mit der Hand Richtung Flur.
Ich sah auf die Uhr und tatsächlich sollte ich schon längst losgefahren sein.
„Warum sagst du denn nichts?! Wir haben nur noch 5 Minuten.", sagte ich entsetzt.
Er zuckte nur mit den Schultern und grinste mich blöd an.
Ich verdrehte die Augen und folgte ihm in den Flur, wo ich meine Schuhe anzog und wir zusammen das Haus verließen. Gezielt steuerte ich auf mein Auto zu. Jetzt aber schnell.
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Ich war 5 Minuten zu spät. Anders als Noah rannte ich schon fast durch die Gänge. Was hatte ich jetzt? Mathematik!
Ich rannte zu dem zugehörigen Raum und klopfte kurz an, bevor ich die Türklinke nach unten drückte und das Zimmer betrat.
„Tut mir Leid für die Verspätung."
Mein Mathelehrer nickte kurz und bat mich, mich hinzusetzten.
Ich sah mich nach einem Freien Platz um und, oh nein! Ich steuerte auf den einzigen Freien Sitzplatz zu, der, wie soll es anders sein, neben Liam war.
Ohne ihn anzuschauen setzte ich mich hin und holte meine Mathesachen heraus. Die ganze Stunde über bemerkte ich, das er mich ab und zu musterte. Ich sah ihn aber nicht ein mal an.
Die Stunde dauerte gefühlt 300 Jahre, als ich endlich den erlösenden Gong hörte stand ich wie alle anderen auf, und verließ den Raum. Katy kam auf mich zu gerannt und blieb völlig außer Puste vor mir stehen.
„Was ist, ich muss zum nächsten Kurs."
„Du kommst morgen Abend mit.", beschloss sie.
„Wohin?", fragte ich verwirrt.
„Zu Elias Party natürlich. Ein Nein akzeptiere ich nicht."
Sie war echt stur und würde so oder so nicht locker lassen. Außerdem währe ein bisschen Ablenkung nicht schlecht.
„Okay. Ich komme mit."
Sie quiekte kurz auf ehe sie sich verabschiedete und zu ihrem nächsten Kurs rannte.
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Ich saß in meinem Auto vor seinem Haus. Ich hatte wirklich alles andere als Lust da jetzt zu klingeln.
Augen zu und durch.
Ich stieg aus und ging zu seiner Tür, an der ich dann nach kurzem Zögern die Klingel betätigte.
Nach kurzer Zeit wurde sie geöffnet und zum ersten mal an diesem Tag sah ich ihm in die Augen.
Ohne etwas zu sagen ging ich rein und geradewegs hoch in sein Zimmer. Dort setzte ich mich wie üblich auf sein Bett und holte mein Zeug heraus. Er wirkte etwas verwundert über mein zielsicheres auftreten, ließ es sich aber nicht lange anmerken.
„Das gestern war wirklich nicht so gemeint.", fing er zu meiner Überraschung an.
„Nur wusste ich absolut nicht wovon du redest, ich war absolut überfordert.", versuchte er sich zu erklären.
„Denk nicht ich steh auf dich oder so, du brauchst jetzt auch gar nicht die Mitleidsrolle zu spielen, das brauche ich nämlich nicht. Ich wollte nur etwas wissen und habe dich ganz normal gefragt, das Thema ist nun beendet."
Er sah mich ausdruckslos an und nickte leicht.
„Lass uns jetzt das Projekt beenden damit ich so schnell wie möglich gehen kann.", fügte ich noch hinzu bevor ich mich an meine Notizen wendete.
Nach 1 Stunde absoluter stille war ich fertig.
„Bin fertig. Ich gehe jetzt.", versteht mich nicht falsch, normalerweise bin ich nicht so grob aber ich wollte echt nicht hier sein.
„Wenn du willst, bin auch gleich fertig.", war seine Antwort darauf. Ich packte meine Sachen und verließ erst seine Zimmertür, dann seine Haustür.
Geschafft.
Nur noch morgen und dann Ciao.
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So seit gespannt, die nächsten Kapitel werden etwas aufregender. Wenn ihr wünsche oder Ideen habt, wie die Story weitergehen soll, schreibt sie in die Kommentare, würde gerne mal eure Ideen lesen. Natürlich habe ich selber schon Pläne wie die nächsten Kapitel aussehen werden, also denkt bitte nicht ich klau mir jetzt eure Ideen😂
Viel Spaß beim weiteren Lesen
Bis zum nächsten mal.
~axxxra
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Forget me
Teen FictionIch fühle mich so schwach, ich kann weder mein Arm noch mein Bein bewegen. Mein ganzer Körper wackelt. Ich höre meine Mutter schreien. „Mira wach auf, bitte." Ich merke, das ich auf einer Liege liege. Um mich herum höre ich Leute die irgendwas von...
