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Pov Jackson
Als Mark und ich uns einige Meter von den anderen entfernt hatten, erfasste ich das Wort:"Kommst du noch mit zu mir?" "Ich...", er hielt kurz inne, ehe er fortfuhr, "Ich denke eher nicht" "Mark, wir sollten wirklich reden", versuchte ich ihn zu überzeugen, da mir durchaus bewusst war, dass bei dem Spiel eben ein paar Sachen zur Sprache gekommen waren, die er eigentlich inständig in Frage zu stellen hatte. "Worüber denn?", fragte mein Begleiter stattdessen, woraufhin ich ihn leicht empört anblickte:"Wir sind beste Freunde, wir sollten eigentlich über alles reden!" Hat er das etwa vergessen?? "Na gut", Mark schaute auffordernd zu mir, eine Augenbraue angehoben, "Was möchtest du mir sagen?" Um ehrlich zu sein klang er etwas kalt, obwohl er mit diesem leicht provokanten Blick ziemlich heiß aussah. Okay, konzentrier dich. Er hat eine Frage gestellt. "Naja, was gerade alles so herausgekommen ist...", fing ich an, während ich meine Hände leicht nervös in meine Hosentaschen schob. "Willst du wirklich darüber reden?", fragte er mich skeptisch, während ich lediglich mit den Schultern zuckte:"Keine Ahnung" "Okay, mit wem hattest du Daddykink Vorstellungen hm?", hakte er provokant nach, wobei ich eher versuchte mich herauszureden:"Ich-" "Und auf wen hast du dir einen runtergeholt?", steigerte er sich weiter in die Sache hinein und bedrückte mich umso mehr, da ich kaum zu Wort kam und lediglich empörte Aussagen von mir gab:"A-Also- hey, das hast du auch gemacht!" "Und von wem hast du schon einmal schmutzig geträumt?", fuhr mein bester Freund inzwischen achtlos fort. Sag mal geht's noch?! Was hat er denn jetzt?? "Mark-", startete ich einen erneuten Versuch ihn zum Schweigen zu bringen, was ihn herzlich wenig zu stören schien, da er ungestört weitermachte:"Fragen über Fragen, die ich in keinster Weise beantwortet haben möchte." Langsam aber sicher kroch nun auch mir die Wut die Adern hinauf, wobei ich mehr oder weniger absichtlich meine vorherigen Gedanken laut aussprach:"Gut, dann habe ich eine viel bessere Frage für dich: Meinst du wirklich zwischen uns ist noch Freundschaft?" Die von mir gestellte Frage schnitt in solch einer Härte ein, dass schlagartige Stille einkehrte. Mark blickte mich entgeistert an, seine Augen verfärbten sich jedoch blitzschnell zu etwas Undeutlichem:"Okay Jackson, weißt du was?" Sein Blick huschte rasch zu Boden, ehe er sich wieder auf mich konzentrierte, diesmal merkbar bedrückt, aber zeitgleich angehaucht zornig. "Ich gehe nach Hause. Darauf habe ich nun wirklich keine Lust.", mit diesen Worten wirbelte er herum und entfernte sich von mir, während ich ihm lediglich fassunglos hinterherstarrte. Was war das?? Habe ich es übertrieben? Oder übertreibt er gerade? "Mark!", ich wollte ihn aufhalten, doch wie eigentlich schon vorher erwartet, machte er keinerlei Anstalten sich umzudrehen. Ohne jegliche Verzögerung begann mein Herz direkt unangenehm und hektisch zu rasen. Verdammt, was mache ich denn jetzt?! "Nargh!", ich stampfte frustriert auf und machte auf dem Absatz kehrt, ehe ich in die Richtung meines Hauses lief und dort entrüstet hineinstürmte. Ich kann nicht mehr. Ich wischte mir entrüstet durchs Gesicht und ließ mich verzweifelt auf meine Couch fallen. Meine Stirn hatte sich in Falten gelegt,  während ein Seufzer sich von meinen Lippen löste. "Jackie! Was ist denn mit dir los?", eine besorgte Stimme wurde immer lauter, bevor ich realisierte, dass es sich dabei um meine mom handelte. "Oh Mom! Ich wusste nicht, dass du hier bist! Wie geht es dir?", ich sprang augenblicklich auf und zog meine Mom in eine feste Umarmung, welche sie etwas zögernd erwiderte:"Mir geht es gut, aber was ist mit dir?" "Nichts, ich bin nur erschöpft von der Schule", versuchte ich mich zu retten, woraufhin sie nickte:"Na gut... Was hast du heute so gemacht?" "Ich war bei Freunden", erwiderte ich knapp und bezweckte somit, dass sie die Stirn kurz runzelte:"Bei wem?" "Ehm...", ich grübelte kurz, da ich eigentlich keine Lust hatte alle Namen aufzuzählen, jedoch nahm meine Mom dies ganz anders auf:"Jackson Wang! Du hast doch nicht etwa eine Freundin?!" "Ich- WAS??", ich riss meine Augen geschockt auf und schüttelte heftig meinen Kopf, "Nein!" "Na dann", sie lachte und verschwand kurz darauf in dem Flur, während ich mich ebenfalls aus dem Wohnzimmer bewegte und in mein Zimmer lief. Warum fragt sie denn auch soetwas?? Ist doch bescheuert... Als ob ich eine Freundin hätte... Oder Mark... Moment nein. Mark ist nicht mein fester Freund. Niemand ist das. Mein Magen zog sich bei dem Gedanken zusammen. Verdammt. Ich möchte, dass er mein Freund ist... Möchte ich das? Ou man, warum merke ich das denn jetzt erst? Mein Herz begann unaufhaltsam gegen meinen Brustkorb zu hämmern, wobei meine Sicht fast anfing sich zu drehen. Scheiße bin ich dumm! Schneller als ich es zuvor erwartet hatte, stürmte ich aus meinem Zimmer durch das Haus und hinaus, wo ich weiter auf dem Weg zu Mark rannte. Ich muss mit ihm reden! Ich muss wissen was da ist! Ob ich ihn mag... Vor seiner Tür angekommen klingelte ich vollkommen außer Atem Sturm. Die Haustür wurde geöffnet und ein genervt wirkender Mark kam zum Vorschein, dessen Gesichtsausdruck sich jedoch augenblicklich änderte:"Jacks-?" Bevor er auch nur vollenden konnte, was er begonnen hatte, trat ich einen Schritt auf ihn zu, verwickelte ihn in einen innigen Kuss und drückte ihn tiefer in das Haus hinein. Er ließ das Ganze geschehen, wobei ich die Tür hinter mir zustieß und mich bemühte ihn in die richtige Richtung zu seinem Schlafzimmer zu schieben. Letztendlich schaffte ich es und warf ihn auf sein Bett, wo ich mich zuerst von ihm löste und Blickkontakt mit ihm hielt. "Jackson, was m-machst du, ich meine-", wiederholt ließ Mark sich von mir unterbrechen, indem ich die Tür abschloss und dann erst zu ihm trat. "Ich hatte Daddykink Vorstellungen von dir. Ich habe mir auf dich einen heruntergeholt. Und ja, ich habe auch von dir schmutzig geträumt.", beichtete ich die früheren Fragen, während mein bester Freund mich mehr und mehr entgeistert anstarrte. "Das bedeutet...?", seine Augen blitzten verwirrt auf, wodurch ich für einen klitzekleinen Moment darüber nachdachte, ihm zu sagen, was sich gerade in mir abspielte, jedoch entschied ich mich viel zu schnell dazu es zu lassen:"Dass es mir leid tut" "Und...?", fragte er ein wenig erwartungsvoll, was mich inständig verwirrte, da er beinahe so wirkte, als wartete er nur auf ein Liebesgeständnis meinerseits. Neiiiiin!  Ich liebe ihn nicht. Oder? Nein. Ou man... Doch... "Ich gerade unbedingt mit dir schlafen will", ich zwang mir ein dreckiges Grinsen auf, ehe ich meine Aussage ergänzte:"Immerhin haben wir es noch nie auf einem Bett getan" "Ehm... Oh mein Gott Jackson, du hast Recht", Mark wirkte tatsächlich geschockt, was ich irgendwie nachvollziehen konnte, da es wirklich zum Nachdenken brachte. "Stimmt wohl", ich grübelte noch ein wenig, bevor ich ihm wieder näher kam und mein Blick seine Lippen fixierte, "Das sollten wir gaaaaanz schnell ändern" Ein Grinsen hob meine Mundwinkel an, während ich anfing ihm sein Shirt ausziehen. "U-unbedingt", stammelte Mark unter mir ein wenig unbeholfen, was mich zunächst irritierte:"Alles okay?" "Ja! Ich meine... Meine Eltern kommen heute Abend irgendwann wieder, deswegen...", er errötete leicht und schien meine Reaktion abzuwarten. "Deswegen... Fangen wir jetzt an", raunte ich stattdessen in sein Ohr, streifte mir mein Oberteil ab und bewegte mich wieder tiefer, um ihn in einen hitzigen Kuss zu verwickeln. Er erwiderte diesen leidenschaftlich, während wir fortfuhren uns gegenseitig auszuziehen. Auffällig seltsamerweise begann mein Herz zu rasen, als wir uns beide völlig unbekleidet wieder annäherten. Ich begann mich auf seinem Schritt ein wenig vor und zurück zu bewegen, womit ich Mark zum unterwürfigen Stöhnen brachte, während ich spürte, wie seine Finger meinen Oberkörper hinabwanderten, meine Bauchmuskeln nachzeichneten und diese voller Genuss auskosteten. Ich rückte etwas zurück, bis es mir gelang seine Beine leicht zu spreizen und mich zu positionieren, wobei ich merkte, wie er sich leicht anspannte. "Nahh Baby...", ich löste mich aufgrund meiner Worte kurz von ihm, beugte mich jedoch kurz darauf wieder zu ihm herab und hielt knapp vor seinen  Lippen inne, "Entspann dich~" Er bekam spürbare Gänsehaut und damit er sich auflockern konnte, überbrückte ich die letzten Zentimeter zwischen uns und verwickelte ihn in einen intensiven Kuss, wobei ich zeitgleich vorsichtiger als sonst in ihn eindrang. Mark entließ ein Stöhnen in die Lippenbewegung und ich fing an mich in ihm vor und zurück zu regen. Sein Stöhnen wurde lauter und auch ich begann befriedigte Laute von mir zu geben. Meine Stöße ziemlich zeitig beschleunigend und verhärtet, vollbrachte ich es Mark in ein stöhnendes Wrack zu verwandeln. Er warf seinen Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf, wobei er nicht wie sonst immer meinen Namen über die Lippen gleiten ließ, sondern komplett anders als erwartet das Wort "Daddy!" unter höchst attraktivem Stöhnen hervorbrachte. Was zum?! Mehr als überfordert hielt ich augenblicklich inne, woraufhin wir uns gegenseitig geschockt anstarrten. "T-tut mir leid! I-ich war nur-", versuchte Mark sich plötzlich zu verteidigen, wobei ich nicht anders konnte als stumm zu bleiben. Irgendwie... Ist das nicht mal schlecht... "Ach was Babyboy, mach dir doch darum keinen Kopf", raunte ich dezent unsicher, jedoch auch erregt, "Du solltest dir eher Gedanken darüber machen, ob du hiernach jemals wieder Laufen kannst~" Direkt begann ich wieder heftig in meinen besten Freund zu stoßen, welcher sich an meinen Schultern festkrallte und sich etwas hochstemmte um meine Lippen mit den seinen zu belegen. Ich erwiderte den Kuss, damit unser Stöhnen nicht allzu laut war, wobei ich tiefer in ihn stieß, bis ich an meinen Höhepunkt gelangte und wir uns gleichzeitig ergossen. Ich in ihm und er über meinen Bauch. Er löste sich beschleunigt atmend von mir, ließ sich zurück in die Matratze fallen und lockerte seinen Griff, wobei seine Brust sich unregelmäßig hob und senkte. Meine Muskeln entspannten sich ebenfalls, als ich mich aus ihm herauszog und mich auf ihm aufsetzte. "Daddy, ja?", neckte ich ihn, während ich bemüht kokett auf ihn herabblickte, eine Augenbraue angehoben. "I-Ich a-also das war n-nur ein m-mal...", Mark lachte nervös auf und räusperte sich daraufhin peinlich berührt, was mich zum amüsierten Schnauben brachte:"Alles gut Babyboy, du kannst mich nennen wie du willst" "Jackson!", komplett rot angelaufen pfefferte er mir ein Kissen ins Gesicht, woraufhin ich überrascht nach Luft schnappte, dann jedoch anfing ihn zu kitzeln:"Na warte!" "Ey!", Mark lachte laut und wandt sich unter meinen Attacken, wodurch ich ihn nur noch stärker und ausgiebiger kitzelte. Wir beide lachten inzwischen herzhaft, bis ich unabsichtlich bei dem Gerangel mit meinem Gesicht ein wenig zu nahe an sein Gesicht kam, sodass wir beide zeitgleich inne hielten. Auf seinen Lippen machte sich ein ehrliches Lächeln bemerkbar, was mich warm werden ließ. Das fühlt sich so gut an... "Jackson... Ich...", begann Mark gerade einen Satz zu formulieren, jedoch wurde er durch ein energisches Klopfen an der Tür schlagartig unterbrochen. Verdammt, was wollte er sagen?! "Mark?? Bist du da drin??", die Stimme seiner Mutter erklang von der anderen Seite der Tür und es folgte ein Versuch die Tür zu öffnen, "Warum ist die Tür abgeschlossen??" Mark seufzte leise und verdeutlichte mir, dass ich von ihm heruntersteigen sollte, was ich auch tat. "Ja Mom, ich bin hier drin und ich...", sein Blick huschte kurz an mir herab, "Ich bin gerade dabei mich umzuziehen, deswegen ist die Tür zu" "10 Minuten.", mit diesen Worten ertönten auch schon wieder die sich entfernenden Schritte ihrer Absatzschuhe. "Okay Jackson, wir müssen dich hier irgendwie herausbekommen ohne das meine Eltern es mitkriegen.", während Mark sich anzog, blickte er suchend im Zimmer umher, ehe seine Aufmerksamkeit an dem großen Fenster hängen blieb. "Mark nein. Einfach nein. Ich werde nicht durch dein Fenster-", ich wollte mich gerade mit allen Mitteln verteidigen, da unterbrach mich Mark auch schon annähernd flehend:"Bitte" Ich leckte mir knapp über die Lippen und seufzte mit geschlossenen Augen:"Na gut, aber einmal und danach nie wieder." Ich hasse seine Eltern dafür. "Geht klar", er nickte rasch und beobachtete mich dabei, wie ich mich nun ebenfalls anzog. "Sonst alles gut...?", fragte ich vorsichtshalber nach, bevor Mark hektisch lächelte und bejahte. Was ist nur los hier?...

Heyooooo
Tut mir leid, dass so lange kein neues Kapitel kam, aber ich hatte leider keinen Empfang ^^'
Ich hoffe es hat euch gefallen! :)
~Mark

Silence || MarksonWo Geschichten leben. Entdecke jetzt