Pov Mark
"Mark hat eigentlich immer-", Jacksons Worte wurden von dem Klingelton meines Handys unterbrochen. Ich griff seufzend nach dem Gerät und nahm ohne nachzugucken ab. "Hallo...?", fragte ich vorsichtig hinein, ehe auch schon die Stimme auf dem anderen Ende anfing zu ertönen:"Mark. Wo bist du? Wir erwarten dich bereits seit gestern." Die Tonlage meiner Mom jagte mir einen Schauer den Rücken herab, wobei Jackson mich lediglich verwirrt anblickte. "Mom... Wie geht es dir denn so?...", versuchte ich vom Thema abzulenken, wodurch Jackson sich wehleidig durchs Gesicht wischte. "Okay, ich gehe dann mal runter", Jacksons Dad schmunzelte kurz und verschwand dann aus dem Zimmer, während meine Mom ungerührt fortfuhr:"Spar dir das Mark! Wo warst du? Und wo bist du jetzt?" "Bei Jackson", gab ich schluckend von mir, womit ich bezweckte, dass mein Freund auf mich zutrat und sanft meine Hand ergriff. Ich lächelte ihm kurz bedrückt zu, was Jackson dazu bewegte meine Hand bemitleidend zu streicheln. "Was machst du denn bei Jackson?? Und das so lange?? Warum fragst du nicht Yejin, ob sie Zeit hat?", bombadierte mich meine Mom mit Fragen, wodurch ich die Augen schloss:"Yejin ist nett, aber ich mag sie nicht auf diese... Weise" "Möchtest du etwa alleine sterben? Warum bist du überhaupt bei Jackson? Der hat so einen schlechten Einfluss auf dich! Wenn du dich nicht mal langsam auf die Suche nach einer Frau an deiner Seite machst, wirst du niemals-", ihre Worte brachten mich zur Weißglut, weshalb ich sie schnellstens abwürgte:"Werde ich niemals was?? Dir Enkelkinder bescheren??" Habe ich das gerade wirklich gesagt?! Ich weitete von mir selbst schockiert die Augen, woraufhin auch Jackson die seine aufriss. "Wie bitte? Mark, das ist höchst inakzeptabel!", meine Mom war merkbar wütend, was der Grund dafür war, dass ich schnellstens auflegte und mein Handy auf mein Bett warf. "Fuck", gab ich lediglich fassungslos von mir, ehe ich mir vollkommen entrüstet durchs Gesicht wischte. "Woah Markie Pooh! Ich bin so stolz auf dich!", Jackson sprang auf mich zu und zog mich in eine feste Umarmung, wobei ich mich keinen Zentimeter von der Stelle bewegte. Ich habe gerade meiner Mom widersprochen. Ich habe gerade wirklich- Ich bin so tot. "Jackson, das ist nicht gut. Das ist ganz und gar nicht gut.", ich drückte ihn etwas kraftlos von mir und atmete tief durch. "Was redest du da? Du hast gerade deiner Mutter widersprochen und das war schon längst überfällig!", Jackson strahlte übers ganze Gesicht und rüttelte mich an den Schultern, während ich ihn weiterhin anstarrte:"Sie wird das meinem Dad erzählen! Dann ist es endgültig vorbei!" "Aber Baby, das war gerade wahnsinnig mutig von dir~", versuchte Jackson mich zu beruhigen und verpasste mir einen kurzen Kuss auf die Lippen, wobei er meinen Handrücken weiter streichelte. "Ich kann nie wieder nach Hause", meinte ich perplex und bekam dafür nur eine feste Umarmung von meinem Freund, die ich diesmal erwiderte. "Dann kannst du hier einziehen! Wir könnten gemeinsam in meinem Bett schlafen und alle möglichen Dinge miteinander unternehmen!", meinte Jackson völlig begeistert, sodass ich ihn mit offenen Mund anstarrte:"Jackson. Jetzt komm mal wieder klar. Das ist nicht gut." Mein Freund legte irritiert seinen Kopf auf die Seite und löste sich komplett von mir. Wow, er versteht es wirklich nicht. "Wenn meine Eltern jetzt sauer auf mich sind, dann können wir damit rechnen, dass wir ihnen sowasvon niemals erzählen können, dass wir zusammen sind. Sie wissen ja nichtmal, dass ich schwul bin.", ich seufzte innig, während Jackson mich ausführlich betrachtete:"Okay. Was hat deine Mom genau zu dir gesagt?" Oh nein... Jackson wird immer so schnell eifersüchtig... Und ou man... "Mark, du hast von Enkelkindern gesprochen, also muss da ja wohl irgendwas passiert sein", ermahnte mich mein Gegenüber, wodurch ich inne hielt. "Ist doch egal...", murmelte ich beiläufig, nur damit Jackson empört den Kopf anhob:"Baby sag schon" "Na gut... Sie hat mich gefragt, warum ich nicht bei Yejin bin und hat gesagt, dass ich alleine sterben werde, wenn ich nicht bald-", meine Erklärung wurde von meinem Freund unterbrochen:"Wenn du nicht bald eine Frau findest..." Ich nickte stumm, während Jackson sichtbar verletzt durchatmete. "Weißt du was? Ich bin das Ganze so leid. Wie können deine Eltern es nur wagen dich so zu behandeln?? Es reicht.", Wut blitzte in den Augen meines Freundes auf und seine eine Hand ballte sich zu einer Faust. Oh oh... "Was hast du vor?...", ich schluckte unbehaglich und trat vorsichtig auf ihn zu. Ohne noch ein weiteres Wort von sich zu geben stürmte Jackson plötzlich aus seinem Zimmer, sodass ich ihm hinterherrennen musste. Fuck! Er will zu meinen Eltern! "Jackson! Bleib stehen!", rief ich ihm hinterher, wobei mir durchaus bewusst war, dass er schneller war als ich. "Was ist hier los?", Jacksons Mom schaute verwirrt drein, als wir beide an ihr vorbeisprinteten. "Ich muss das jetzt tun!", mein Freund war in seine Schuhe geschlüpft und riss nun die Haustür auf. "Nein!", ohne meine Schuhe rannte ich einfach mit Socken aus dem Haus hinaus und Jackson hinterher, der immer noch dabei war den Bürgersteig entlangzulaufen. "Jackson!", schrie ich ungerührt davon, dass uns alle möglichen Leute hören konnten. Ich beschleunigte mein Tempo, bis ich Jacksons Oberteil tatsächlich greifen konnte und ihn damit aufhielt, dass ich ihn fest umklammerte. Durch das zusätzliche Gewicht geriet Jackson ins Stolpern, ehe er komplett zu Boden fiel und auch ich halb auf ihm auf dem Steinboden aufkam. "Ou man! Tut mir leid!", ich hob mich von ihm an und setzte mich stattdessen neben ihn auf den Boden, "Alles okay?" Jackson stöhnte ein wenig schmerzverzerrt, bevor er sich ebenfalls aufrichtete:"Was ist nur los mit dir? Warum lässt du mich nicht einfach mit deinen Eltern reden?" Seine braunen Augen schimmerten verletzt, wodurch ich aufgelöst seufzte:"Weil ich genau weiß, dass du nicht einfach mit ihnen reden wirst..." "Meinst du ich verprügel sie? Hast du davor Angst?", Jackson musterte mich intensiv, wobei ich direkt merkte, wie enttäuscht er insgeheim war. Ich kann mich aber auch nur noch weiter in die Scheiße reinreiten... "Nein Jackson, es ist nur so, dass meine Eltern mir so schon verbieten mich mit dir zu treffen und da will ich nicht noch erfahren wie es ist, wenn sie wissen, dass wir zusammen sind", ich hielt seinen Blick stand, während Jackson mich lediglich in Stille zurückließ. Er rappelte sich seufzend auf und hielt mir die Hand hin, die ich annahm um mich daran hinaufzuziehen. Warum sagt er nichts?... Mein Freund klopfte seine Klamotten ab, damit sie wieder sauber wurden, was ich ihm wenig später nachtat. "Tut mir leid", ertönte es auf einmal von Jackson, woraufhin ich ihn leicht perplex anblickte, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, fuhr er schon fort:"Ich hätte nicht so überreagieren sollen..." "Du hast nicht überreagiert", gab ich zu, ehe ich ihn in eine feste Umarmung zog, "Es ist scheiße, aber das ist nicht deine Schuld und deswegen liegt es auch nicht in deiner Verantwortung das Ganze zu regeln" "Ich würde dir nur einfach gerne helfen...", Jackson löste sich von mir und schritt mit mir zusammen wieder in die Richtung, aus der wir gekommen waren. "Du hilfst mir schon genug Jackson wirklich", ich schenkte ihm ein kurzes Lächeln, "Es sind nur halt meine Eltern und ich habe das Gefühl, dass ich das erstmal alleine hinkriegen muss..." "Ich verstehe... Aber egal was du tust Mark, ich bin für dich da und stehe immer hinter dir", er erwiderte mein Lächeln, bis sein Blick auf meine Füße fiel und er anfing zu lachen. "Du bist ernsthaft mit Socken rausgerannt?", neckte mich Jackson, weshalb ich ihn in die Seite stieß und ihn wiederholt zum Stolpern brachte. "Wärst du nicht erst losgerannt, hätte ich meine Socken nicht dreckig machen müssen", beteuerte ich gespielt empört, wodurch Jackson mich lediglich amüsiert betrachtete:"Wer trägt denn auch schon weiße Socken?" "Deine Socken haben ständig Löcher", bemängelte ich ihn, was ihn zum Lachen brachte:"Achja? Aber weiße Socken werden so oder so immer dreckig, das ergibt gar keinen Sinn!" Ich schnaubte amüsiert, ehe mein Blick komplett an ihm hängen blieb. Jackson schien es bemerkt zu haben, denn er erwiderte den Augenkontakt schmunzelnd. "Ich liebe dich", wisperte ich ihm zu, damit nur er es hören konnte, wodurch ich ihn zum breiteren Lächeln brachte:"Ich dich auch" Meine Hand zuckte kurz in seine Richtung mit dem plötzlichen Bedürfnis Händchen zu halten. "Mir geht's auch so", merkte Jackson an, da er es anscheinend bemerkt hatte und schenkte mir ein bedrücktes Lächeln. Autsch... Das tut wirklich weh...
Hey!
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen! ;)
Keine Sorge, es kommt bestimmt bald wieder Smut... Voll strange in der Story hier solange keinen geschrieben zu haben :D
~Mark
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Silence || Markson
Fiksi Penggemar"Jetzt sprich doch endlich einmal mit mir!" ~ Mark und Jackson sind schon seit Jahren beste Freunde, doch bereits seit einiger Zeit bahnt sich auch eine andere Verbindung zwischen sie. Die beiden geraten in ein einziges Beziehungschaos und sind letz...
