Ich wusste es würde eine lange Fahrt werden, deshalb nickte ich schon nach 20 Minuten Autofahrt ein...
"Miaa aufwachen"
"Waas", kreischte ich und hatte mich so sehr erschrocken, dass ich mir den Kopf angestoßen hatte.
Aua. Ich rieb mir den Kopf. Gerade hatte ich so gut geschlafen.
"Mia wir sind bald da, du hast ja die ganze Autofahrt verpasst", sagte Maggy.
Ach wirklich? Hatte ich das? Es kam mir so vor als hätte ich erst 10 Minuten geschlafen.. Na super, ich wollte mir die Gegend anschauen. War ja klar, dass ich wieder alles verpasste.
Wir fuhren noch eine halbe Stunde durch einen Wald und dann fuhren wir auf die Autobahn. Nach 10 Minuten bogen wir nach Berlin ab. Sie wohnten nicht genau in Berlin sondern ein bisschen außerhalb, wo es ruhiger war. Ich mochte Großstädte, keine Frage, denn ich hatte in London selbst im Zentrum gewohnt, aber ich hatte mich in Venedig an die Ruhe gewöhnt und fand es deshalb gut, dass sie etwas entfernter wohnten. Als ich zum ersten Mal deren Haus erblickte war ich sehr überrascht. Es war kleiner als das Haus in Venedig, aber es schien sehr freundlich und die Farbe braun und weiß waren perfekt aufeinander abgestimmt. Der Garten war auch sehr schön und dezent gehalten. Ja man konnte sagen das Haus hatte etwas magisches an sich. Wie man doch so schön sagt : "Klein aber Fein".
Von innen sah das Haus ebenso sehr schön aus. Der Boden war aus massiven Holz. Das Haus sah von außen eigentlich modern aus, aber von innen sah man, dass sich der Landhausstil durchgesetzt hatte.
"Mia, Laura ich hoffe es macht euch nichts aus wenn ihr euch ein Zimmer teilt?", fragte Onkel George.
"Nein Nein, finde ich sogar sehr toll", antwortete Laura.
Ich hatte auch nichts dagegen, da ich mit Laura viel Spaß hatte und sie einfach eine gute Zuhörerin ist.
"Oke super euer Zimmer ist oben erste Tür links, Finn deines ist gegenüber und Gianni deines ist neben Levin's Zimmer!"
Ich und Laura stürmten hinauf und öffneten die Türe zu unserem Zimmer. Es war sehr groß und hatte große Fenster. Ein riesen Himmelbett stand in der Mitte, wo sicher 4 Leute Platz hätten. Außerdem gab es einen großen Kleiderschrank und ein Regal.
"Hey ihr zwei wollt ihr ein bisschen in die Stadt, wir können auch bei der Schule vorbei fahren, dass ihr gleich wisst wo sie ist?", fragte Maggy.
"Klar gerne".
Wir fuhren mit Fahrrädern ins Zentrum von Berlin. Ich war jetzt schon erstaunt von dieser Stadt. Sie war ganz anders als Venedig oder London. Sie strahlte Freundlichkeit und Geborgenheit aus. Ich fühlte mich wirklich sehr wohl hier. Maggy zeigte uns einige Geschäfter, in denen sie total gerne shoppen geht. Danach radelten wir zu einem Cafè. Genauer gesagt Maggy's Lieblingscafè. Jeder von uns bestellte sich einen Kakao.
"Woah hier ist es echt schön", sagte ich.
"Ja Berlin ist echt eine Traumstadt", sagte Maggy.
Wir redeten gerade über etwas, als drei Jungs in unserem Alter zu unserem Tisch kamen. Einer war groß, muskulös und hatte mehrere Tattoos und Piercings. Seine schwarzen Haare waren zu einer Seite frisiert. Der Andere hatte blonde Haare und noch mehr Muskeln als der Schwarzhaarige, die man sogar durch sein T-Shirt erkennen konnte. Und der Letzte hatte ozeanblaue Augen und braunes Haar. Er sah gar nicht mal so schlecht aus, musste ich zugeben.
"Was wollt ihr?", fragte Maggy zornig.
"Darf man nicht mal mehr zu seiner Klassenkollegin gehen und sie begrüßen?!", fragte der Blonde.
"Du auf jeden Fall nicht".
"Ach komm schon Süße, ich weiß du stehst auf mich".
"Nicht mal in deinen Träumen Junge!"
Die drei setzten sich neben uns hin. Und kamen uns beachtlich näher.
"Und wer seit ihr ?", fragte der Braunhaarige.
"Das geht dich aber mal gar nichts an", erwiederte Laura.
Das fand ich echt toll an ihr. Sie ließ sich nichts sagen und machte was sie wollte.
Ich war einfach zu schüchtern und saß still neben. Der mit den vielen Tattoos saß dicht neben mir und schaute mich die ganze Zeit von der Seite an.
Ich nahm all meinen Mut und sagte : "Hör auf mich anzustarren, das nervt".
"Ahh Fräulein hat keinen Namen ist auch noch zickig".
"Kommt Jungs wir zischen ab, die sind ja für nichts zu gebrauchen", sagte der Blonde und sie verließen endlich das Cafè.
"Was war den das?", fragte ich.
"Ach das sind unsere Superaffen Lukas, Elias und Derek, nein Spaß beiseite, haltet euch am besten von denen fern, die haben echt Dreck am Stecken und fangen mit jedem Mädchen etwas an, die einfach nur zu dumm sind um zu checken, das die auf keine echte Beziehung aus sind, naja mal abgesehen von den Schlampen, die haben so oder so nichts im Kopf und lassen sich gleich flachlegen, aber Elias, das war der Blonde versucht mich schon die ganze Zeit um den Finger zu wickeln, aber bei mir wird er nicht weit kommen".
"Haha das hat uns gerade noch gefehlt", sagte Laura grinsend.
Wir tranken schnell aus und Maggy zeigte uns beim heimfahren noch die Schule. Es war einfach nur ein großes Gebäude. Zwar schon etwas verrostet und der Putz ging langsam runter, aber sonst war sie eigentlich noch schön erhalten.
Zuhause angekommen packte ich meine Sachen aus und gönnte mir ein richtig schönes Schaumbad. Danach zog ich meinen Pyjama an und setzte mich aufs Bett, als mir wieder die Box einfiel.
Sollte ich die Briefe jetzt lesen? War das vielleicht sehr Privat? Aber meine Neugier war so groß....
Wir sie es öffnen ? Ja oder Nein?
Ihr sehts im nächsten Kapitel <3
Eure lauras_world <3
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Never ending
RomanceMein Leben geht den Bach runter! Ihr wollt wissen warum? Tja, meine Eltern lassen sich scheiden, mein Freund hat mich betrogen, mit meiner besten Freundin streite ich nur mehr und meine Note sind im Eimer. Glaubt ihr, dass mir das gefällt mir? Siche...
