23. Kapitel

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Omg Leute ich bin sprachlos :0
1000 reads wtf ... Hätte ich nie geglaubt! Ein dickes groß Danke an die, die mein Buch lesen :**
Ich kanns nicht fassen... Wie ich das heute in der Schule sah, hab ich fast eine meiner besten Freunde umgebracht haha, sorry Magi xD aber ich hab mich echt mega gefreut und freue mich auch noch auf die weiteren Kapitel :-)
Und danke für jedes Vote *-*
Danke Danke Danke <3
Küsschen :*

Eure lauras_world <3

Die Sonnenstrahlen kitzelten auf meiner Nase. Langsam erwachte ich aus meinem tiefen Schlaf. Keine Albträume. Nichts. Langsam drehte ich mich um. Wo war Finn? Ein Blick auf die Uhr veriet mir, dass es bereits 12 Uhr mittags war. Wenigstens war es Wochenende ansonsten hätte ich jetzt verschlafen. Ich gähnte und stand auf. Heute war ein wunderschöner Tag draußen. Die Sonne stand hoch oben und blickte freudig auf mich herab. Der Himmel war vollkommen blau, nur hier und da eine schneeweiße Wolke. Ich ging wieder zurück in mein Zimmer und zog mir eine Jeans, ein schwarzes Top und einen Cardigan dazu an. Danach ging ich ins Bad, wusch mir mein Gesicht, putzte die Zähne, band meine Haare zusammen und schminkte mich leicht.

In der Küche saß Laura und Maggy.

"Hey, Mia auch schon wach", sagte Maggy.

"Ja".

Mein Handy klingelte. Es war Jonas.

"Hey Jonas".

"Hallo, wie gehts dir?".

"Eigentlich ganz gut, dir?"

"Gut danke, wollte fragen ob wir uns treffen können?".

"Ja oke wann?".

"Ich hole dich um 17:00 Uhr ab oke?".

"Oke, tschüss".

"Tschüss".

Ich musste ihm sagen, dass ich nichts für ihn empfinde. Doch warum hatte ich ihn geküsst? Ich war einfach idiotisch.

"Mia hast du gut geschlafen?", fragte mich Finn.

"Jaaa danke Finn du hast mich echt gerettet", sagte ich.

"Was war den gestern los mit dir, möchtest du es mir jetzt erzählen?".

Gestern. Derek. Was wollte er von mir? Warum wollte er mich, er kannte mich doch nicht mal!? Ja er ist anziehend.. aber so lass ich mich nicht um den Finger wickeln! Zuerst zusammen schlagen und dann entschuldigen, gab es bei mir nicht. Doch wollte ich es Finn erzählen? Was würde er machen, wenn er es wüsste?

"Ach es war nichts hab mich nur erschreckt".

"Sicher?".

"Sicher!".

Er lächelte und man konnte seine strahlend weißen Zähne sehen. Wie ich ihn liebte. Ehh als Bruder natürlich. Natürlich, ich hasste es ihn anlügen zu müssen. Doch ich wollte nichts durcheinander bringen und es war ja gut so wie es ist.

Ich beschloss in den Garten zu gehen und das schöne Wetter zu genießen. Trotz der Sonne war es kalt. Ist ja irgentwie klar, es war ja schon November. Wie ich mich schon auf den Dezember freute. Ich mag das leise Rieseln vom Schnee. Meistens saß ich dann im Bett, trank einen schönen heißen Tee und las ein gutes Buch. Es gab nichts besseres und wenn dann auch noch die Lebkuchen- und Keksezeit kam und das ganze Haus nach Zimt roch. Wundervoll.

Irgentwann ging ich dann wieder hinein, weil die Sonne langsam verschwand, es kalt wurde und ich mich so und so noch mit Jonas traf.

Kring Kring Kring

Ich lief zur Türe und öffnete sie. Jonas war elegant angezogen und grinste mich an.

"Hey Mia, du siehst wunderschön aus".

Nur zur Information, ich hatte eine schwarze enge Hose an, in die ich eine weiße Bluse steckte und dazu noch meine Stiefeletten mit Plateuabsatz. Und dazu zog ich mir noch eine schwarze flauschige Jacke an. Meine Haare hatte ich gelockt und ich hatte mir einen dünnen schwarzen Lidstrich auf die Augen gemacht.

"Danke, wo gehen wir hin?".

"Lass dich überraschen".

Wir setzten uns in seinen schwarzen Polo und fuhren los. Ich hatte keinen blassen Schimmer wo wir waren. Wie auch? Ich kannte mich ja hier nicht aus!

Wir hielten an einem Restaurant. Es war schön beleuchtet und ein schöner Vorgarten zierte das Gebäude. Es war wirklich ein wundervolles Ambiente, keine Frage. Nur mein Problem war, dass ich mit dem falschen Jungen hier war.

"Gefällts dir?", fragte er mich.

"Ja ist sehr schön".

Wir traten in das Restaurant ein. Es war ein sehr nobles und schickes Restaurant. Hier war alles sicher total teuer.

"Ich habe reserviert für Konrad", sagte Jonas zum Kellner.

Der nette Kellner führte uns zu unserem Tisch und wir nahmen Platz. Er reichte uns die Karte und ich blickte auf die Preise. Was??? 20€ für Spaghetti??

"Ich zahle", sagte Jonas charmant.

Upsi hatte ich laut gedacht.

"Danke, aber das brauchst du doch nicht so viel ausgeben für mich, Burger King hätte es auch getan".

"Nein du bist eingeladen".

"Danke", murmelte ich.

Ich bestellte mir tatsächlich die Spaghetti, weil sie einfach am billigsten waren und ich mir einfach nur doof vorkam. Jonas bestellte sich ein Steak. Ich hatte auch nicht wirklich Hunger, was daran lag, dass ich zu sehr nachdachte, wie ich es ihm sagen sollte.

"Was ist los Mia?", sagte er besorgt und legte seine Hand auf meine.

"Nichts Nichts".

Wir aßen stumm und ohne zu reden fertig. Jonas bezahlte die hohe Rechnung und wir verließen das Restaurant. Vor dem Auto blieb er stehen, nahm meine Hände in seine und blickte in meine Augen.

"Mia es war heute sehr schön mit dir, du bist etwas besonderes", sagte er verlegen.

"Danke".

Er kam mir näher und ich wusste was er vor hatte. Ich konnte es ihm nicht antun.

"Es ..Es.. tut mir Leid", sagte ich zu ihm und lief so schnell ich konnte.

Tränen flossen über mein Gesicht und mein Bein fing an wieder höllisch zu schmerzen. Doch ich konnte nicht aufhören und rannte weiter. Ich kannte mich auch nicht mehr aus. Also konnte man sagen, ich lief blind durch die Gegend. Die Dunkelheit war mir unheimlich und ich versuchte nicht zu stolpern. Aber meine Stiefeletten waren nicht gerade dazu geeignet um zu rennen, deshalb fiel ich auch über einen Ast und stieß hart mit dem Kopf auf. Wie der Blitz durchzog mich ein schmerzvoller Stich. Etwas Warmes floss von meiner Stirn auf meine Hände. Es war Blut. Mein Bein schmerzte noch mehr als zuvor. Hier würde mich keiner finden. An irgendeinem abgelegen Waldweg. Ich versuchte mich aufzurichten, doch mein Bein ließ es nicht zu und ich sackte immer wieder in mich zusammen. Mein Mut und meine Kraft verließ mich allmählich und mir wurde immer schwärzer. Nur noch zwei starke Hände, die mich aufhoben nahm ich war. Dann schlossen sich meine Augen komplett und ich fiel in eine tiefe Schwärze.....

Never endingWo Geschichten leben. Entdecke jetzt