Justin
Kylie schreckte plötzlich hoch. Ich wollte sie gerade wieder runter drücken, um sie zu küssen, doch sie drückte mich weg. „Justin! Unsere Eltern sind da“, sprach sie schnell und ihre Augen waren vor Schock geweitet. Sie sprang auf, rannte in ihren begebbaren Kleiderschrank, während ich mein Shirt wieder anzog, und kam dann mit schwarzer Leggins und einem grauen Pulli wieder ins Zimmer. Der Pulli sah aus, wie von einem Jungen. Hatte sie einen Freund in ihrer alten Stadt? Ich hoffe mal nicht. Obwohl. Es kann mir ja eigentlich egal sein. Ich will sie ja nur einmal ficken und dann reicht das wieder. Dann kann sie verschwinden, jeden anderen ficken oder was auch immer. Das ist mir egal. Ich war völlig in Gedanken versunken doch die Stimme meines Vaters zog mich wieder in die Realität. „Wo seid ihr zwei denn?“ „Ich komme!“, schrie ich. „Komm bisschen nach mir und sag, dass du sie erst nicht gehört hast, weil du Musik gehört hast, okay?“ sagte ich zu Kylie. Sie nickte nur und ich machte mich auf den Weg nach unten. „Hey Dad, hey Melanie. Wie geht’s euch?“ „Gut, danke Justin. Ich hoffe ihr habt euch gut verstanden.“, lächelte Melanie mich an. Und wie gut, aber ich glaube, dass sollte man den beiden nicht erzählen. Wir sollten für uns behalten, was wir so gemacht haben. „Ja, wir haben uns gut verstanden.“, ertönte die Stimme von Kylie hinter mir und dann entschuldigte sie sich, dass sie erst jetzt gekommen wäre und sagte dann genau das, was ich ihr vorher angeordnet hatte. Braves Mädchen. Ich hoffe aber, dass sie auch ein Bad Girl sein kann, denn ich stand auf Bad Girls im Bett. Ich mochte harten Sex, nicht so Kuschelsex. Das ist nichts für mich. Das passt einfach nicht zu mir, ich bin immerhin ein Player. „Ist irgendwas passiert, Schatz? Hast du wieder an David gedacht?“ Melanie schaute ihre Tochter plötzlich ganz besorgt an. „Nein wieso?“ Kylie runzelte die Stirn. „Du hörst nur laut Musik, sodass du niemanden mehr verstehst, wenn du traurig bist und nichts mehr sonst mitbekommen möchtest.“ „Nein, nein, Mum. Ich verspreche dir, mir geht’s gut. Ich hatte einfach mal Bock laut Musik zuhören.“ „Okay, ich vertrau dir mal, aber du kannst zu mir kommen, wenn was ist. Das weißt du ja, oder?“ „Ja Mum“ Kylie ging zu ihrer Mutter und ging dann wieder hoch. „Ich geh dann auch mal wieder hoch“ Ich folgte Kylie in ihr Zimmer und schmiss mich auf ihr Bett. „Du weißt, dass wir das von vorhin noch irgendwann fortfahren.“ „Bestimmt nicht“ zickte sie mich an. Woah. Was ist denn jetzt mit ihr los? Vorhin konnte sie nicht genug von mir bekommen und jetzt zickt sie so rum. Stimmungsschwankungen oder so? „Ich geh mal kurz auf die Toilette.“ Ich nickte nur kurz, sie ging raus aus dem Zimmer und ich schaute mich ein bisschen um. Mein Blick blieb bei einem Bild hängen. Ich ging zu dem Bild, nahm es in meine Hand und schaute das Bild in dem Bilderrahmen genau an. Ist das dieser komische Harry? Waren die zusammen? Sie sahen zu mindestens ziemlich glücklich und vertraut aus. Ich wurde wütend. Hatte er sie angefasst? Hatte er sie berührt, wie ich sie berühren wollte? War er mir zuvor gekommen? Ich wurde immer wütender. Dieses Arschloch. Ich hasste diesen Typ ohne genau zu wissen, wer er ist, aber ich würde ihn am liebsten umbringen, nur weil ich weiß, dass es sein könnte, dass Kylie etwas mit ihm hatte. Ich schmiss das Bild voller Wucht auf den Boden, sodass die ganze Glasscheibe zersplitterte und ich den Schmerz von einer der Glasstücker in meinem Fuß spürte.
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stepbrother
FanfictionNeue Stadt. Neue Familie. Neuer Bruder. Neues Leben. Das kann doch überhaupt nicht gut gehen, oder? Lest hier die Geschichte von Kylie Beers' Leben.
