Polizei, dein Freund und Helfer

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Tag 26

Roleplay

Jensen/Misha/Samantha/Gabriel

„Meine Herren ... bitte setzen Sie sich!"

Oberstaatsanwältin Samantha streifte sich ihre Robe glatt und nickte den drei Männern mit einem ernsten Gesichtsausdruck zu.

„Wir verhandeln heute die Strafsache G. gegen J. und M.. Es handelt sich um eine Strafanzeige wegen Beamtenbeleidigung gegen die Mr. G. Berufung eingelegt hat. Erläutern Sie uns bitte den Tathergang Mr. G.."

Gabriel nickte einmal und räusperte sich.

„Ich war von einer Party auf dem Weg nach Hause, da wurde ich angehalten. Keine Ahnung, warum. Ich war weder zu schnell noch hatte ich irgendwas getrunken. Wahrscheinlich hatte ihnen mein Auto nicht gefallen."

„Blödsinn, es war eine routinemäßige Verkehrskontrolle", fiel Jensen ins Wort. Samantha schlug daraufhin mit der flachen Hand hart auf den Tisch, sodass der junge Mann zusammenzuckte.

„Sie werden noch befragt! Ruhe bitte. Fahren Sie bitte fort, Mr. G.."

„Der große hier", erklärte er weiter und deutete auf Jensen, „fragte mich um den Führerschein und Zulassung, die ich ihm auch gegeben habe und der andere dort ging um mein Auto herum, leuchtete mit der Taschenlampe hinein, machte den Kofferraum auf und suchte nach dem Verbandskasten und Warndreieck. Nachdem er meinte, dass keine Leiche im Kofferraum wäre, warf er den Deckel wieder zu und grinste blöd."

„Für diese Aussage alleine ist die Beamtenbeleidigung schon gerechtfertigt!", murmelte Misha gehässig und warf ihm einen verachtenden Blick zu. Gabriel erwiderte diesen Blick und fuhr fort.

„Danach sollte ich noch aus meinem Auto aussteigen und wurde gefragt wo ich herkäme. Da man die Polizei nicht anlügen darf, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass ich auf einer Party war."

Dabei setzte er seinen bravsten und unschuldigsten Blick auf und sah seine Frau an.

Samantha musste sich zusammenreißen, um nicht zu grinsen, schrieb alles auf, nickte grummelnd und bat ihn weiterzumachen.

„Dann wollten die zwei noch wissen ob ich Waffen dabeihätte und durchsuchten mich sogar. Igitt!"

Gabriel verzog das Gesicht und würgte trocken.

„Worauf er uns als Homos bezeichnet hatte ...", fiel Jensen erneut aufbrausend ins Wort und Samantha klatschte wieder auf den Tisch, schenkte ihm einen wütenden Blick, worauf er abrupt verstummte.

„Glaubst du ich hab deinen lüsternen Blick nicht bemerkt und deine Beule in der Hose, du Homo?", keifte Gabriel in Jensens Richtung. Der dunkelblonde Mann griff mit seiner rechten Hand an seinen Gummiknüppel, der wartend in seiner Polizeiuniform steckte, bereit jederzeit zuzuschlagen.

„Meine Herren, so kommen wir nicht weiter", mahnte Samantha ruhig und klopfte mit dem Hammer auf den Tisch, sah dann ihren Mann fragend an, „hatten Sie Waffen dabei?"

„Nur eine", antwortete Gabriel keck und wackelte mit den Augenbrauen.

„..."

„Haben Sie dem noch etwas hinzuzufügen?"

„Nein Ma'am."

„Mr. J., Mr. M. ... schildern Sie uns Ihre Sicht."

Samantha machte erneute Notizen und trank dann einen kräftigen Schluck aus ihrem Wasserglas, bevor ihr Blick den beiden Gästen galt.

„Vorigen Freitag waren mein Kollege und ich eingeteilt eine routinemäßige Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Grund warum wir Mr. G. letztendlich aufgehalten hatten, war die laute Musik, welche uns schon von weitem aufgefallen war", begann Misha, worauf Gabriel genervt seufzend mit seinen Augen rollte. Jensen machte weiter.

Supernatural - Ein Monat voller sexueller VorliebenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt